Beteiligung der Schweiz an AgoraEU

ShortId
26.3524
Id
20263524
Updated
06.05.2026 12:37
Language
de
Title
Beteiligung der Schweiz an AgoraEU
AdditionalIndexing
10;2831;15
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Mit Inkrafttreten des EU-Programmabkommens (EUPA) wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Schweiz wieder vollumfänglich am Programm Creative Europe <u>(</u>heute AgoraEU<u>) </u>beteiligen kann. AgoraEU ist das Rahmenprogramm der EU zur Förderung des europäischen Kultur- und Kreativsektors sowie insbesondre des audiovisuellen Sektors. Eine Beteiligung an AgoraEU ist für Schweizer Kulturschaffende, Kulturinstitutionen oder</p><p>Kulturorganisationen von zentraler Bedeutung. Die derzeitige Nicht-Assoziierung stellt einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber europäischen Standorten dar. Der Bundesrat hat sein Interesse an einer Beteiligung im Rahmen der Kulturbotschaft 2015-2028 zum Ausdruck gebracht, bei der Verabschiedung des Mandats für die Verhandlungen zu den zukünftigen Beziehungen der Schweiz mit der EU darauf allerdings verzichtet. Bei einem</p><p>Förderetat für Creative Europe von 2.44 Milliarden Euro im mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021 bis 2027 der EU entgehen der Schweizer Kultur damit auch wichtige Fördermittel für multilaterale Projekte, Kooperationen, Programme und Weiterbildungen. Um dies auszugleichen fördert Pro Helvetia den Kulturaustausch mit Bundesmitteln und hat der Bundesrat die MEDIA-Ersatzmassnahmen für die Filmförderung verlängert, die allerdings</p><p>den Zugang zu europäischen Förderprojekten nicht gleichermassen gewährleisten. Eine Beteiligung an AgoraEU wäre mit verhältnismässig geringfügigen Zusatzkosten von rund 7 Millionen Franken pro Jahr verbunden.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, den zuständigen parlamentarischen Kommissionen ein Verhandlungsmandat für eine Assoziierung der Schweiz am Programm AgoraEU für die nächste Programmperiode ab 2028 zur Konsultation zu unterbreiten.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Minderheit der Kommission (Schmid Pascal, Büchel Roland, Buffat, Calame, Grüter, Haab, Reimann Lukas, Rüegger, Vontobel) beantragt, die Motion abzulehnen.&nbsp;</p>
  • Beteiligung der Schweiz an AgoraEU
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Mit Inkrafttreten des EU-Programmabkommens (EUPA) wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Schweiz wieder vollumfänglich am Programm Creative Europe <u>(</u>heute AgoraEU<u>) </u>beteiligen kann. AgoraEU ist das Rahmenprogramm der EU zur Förderung des europäischen Kultur- und Kreativsektors sowie insbesondre des audiovisuellen Sektors. Eine Beteiligung an AgoraEU ist für Schweizer Kulturschaffende, Kulturinstitutionen oder</p><p>Kulturorganisationen von zentraler Bedeutung. Die derzeitige Nicht-Assoziierung stellt einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber europäischen Standorten dar. Der Bundesrat hat sein Interesse an einer Beteiligung im Rahmen der Kulturbotschaft 2015-2028 zum Ausdruck gebracht, bei der Verabschiedung des Mandats für die Verhandlungen zu den zukünftigen Beziehungen der Schweiz mit der EU darauf allerdings verzichtet. Bei einem</p><p>Förderetat für Creative Europe von 2.44 Milliarden Euro im mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021 bis 2027 der EU entgehen der Schweizer Kultur damit auch wichtige Fördermittel für multilaterale Projekte, Kooperationen, Programme und Weiterbildungen. Um dies auszugleichen fördert Pro Helvetia den Kulturaustausch mit Bundesmitteln und hat der Bundesrat die MEDIA-Ersatzmassnahmen für die Filmförderung verlängert, die allerdings</p><p>den Zugang zu europäischen Förderprojekten nicht gleichermassen gewährleisten. Eine Beteiligung an AgoraEU wäre mit verhältnismässig geringfügigen Zusatzkosten von rund 7 Millionen Franken pro Jahr verbunden.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, den zuständigen parlamentarischen Kommissionen ein Verhandlungsmandat für eine Assoziierung der Schweiz am Programm AgoraEU für die nächste Programmperiode ab 2028 zur Konsultation zu unterbreiten.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Minderheit der Kommission (Schmid Pascal, Büchel Roland, Buffat, Calame, Grüter, Haab, Reimann Lukas, Rüegger, Vontobel) beantragt, die Motion abzulehnen.&nbsp;</p>
    • Beteiligung der Schweiz an AgoraEU

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