Berufszugang vereinfachen und hiesiges Arbeitskräftepotenzial nutzen
- ShortId
-
26.3960
- Id
-
20263960
- Updated
-
25.06.2026 13:51
- Language
-
de
- Title
-
Berufszugang vereinfachen und hiesiges Arbeitskräftepotenzial nutzen
- AdditionalIndexing
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44;32
- 1
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- PriorityCouncil1
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Nationalrat
- Texts
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- <p>Eine Ecoplan-<a href="https://www.sbfi.admin.ch/dam/de/sd-web/bl8x-ODdSpPl/bestandesaufnahme_anerkennung_auslaendische_berufsqualifikationen_de.pdf"><u>Studie von 2025 im Auftrag des SBFI</u></a> zeigt, dass in der Schweiz über 160 Berufe reglementiert sind. Die meisten davon auf kantonaler oder kommunaler Ebene, wobei bei rund 50 Berufen kantonal unterschiedliche Regelungen bestehen. </p><p> </p><p>Dies behindert die interkantonale Fachkräftemobilität und schafft unnötige Hürden für die Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen, und das in Zeiten eines hohen Fachkräftebedarfs. </p><p> </p><p>Vor diesem Hintergrund soll der Bundesrat prüfen, ob Potenzial für eine Vereinfachung und Stärkung der Kohärenz bei der Regulierung der Berufe und damit auch der Anerkennung von Berufsabschlüssen besteht, um das Arbeitskräftepotenzial von hier lebenden Personen besser auszuschöpfen. Neben staatlichen Regulierungen auf allen föderalen Ebenen sollen auch Effekte von privatrechtlichen Vereinbarungen und darin festgehaltenen Qualifikationsanforderungen, wie Branchenvereinbarungen oder GAV, berücksichtigt werden. </p><p> </p><p>Studien der OECD (bspw. <a href="https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2024/05/competition-and-regulation-in-professions-and-occupations_a35fd2e6/218869f5-en.pdf"><i><u>Competition and regulation in professions</u></i></a>) zeigen, dass die Regulierungsdichte von Berufen in vielen Ländern zugenommen hat. Zu detaillierte Regulierungen schaffen Marktzutrittshürden und erhöhen den administrativen Aufwand für Firmen. Sie können damit als Hürde zur Ausschöpfung des hiesigen Arbeitskräftepotenzials wirken und die Mobilität von Arbeitskräften beeinträchtigen. Für die Schweiz stellte die OECD im Länderexamen 2022 fest, dass zwar die Fachkräftemobilität durch das Binnenmarktgesetz gewährleistet ist, in der Praxis jedoch häufig kantonale Beschränkungen und administrative Hindernisse zu beobachten sind. Es besteht also Handlungsbedarf. </p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Vereinfachungen bei der Regulierung der Berufe und eine Stärkung der Kohärenz zu prüfen, um das Arbeitskräftepotenzial dank höherer Arbeitskräftemobilität und einer einfacheren Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen besser auszuschöpfen. </p>
- Berufszugang vereinfachen und hiesiges Arbeitskräftepotenzial nutzen
- State
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Eingereicht
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Eine Ecoplan-<a href="https://www.sbfi.admin.ch/dam/de/sd-web/bl8x-ODdSpPl/bestandesaufnahme_anerkennung_auslaendische_berufsqualifikationen_de.pdf"><u>Studie von 2025 im Auftrag des SBFI</u></a> zeigt, dass in der Schweiz über 160 Berufe reglementiert sind. Die meisten davon auf kantonaler oder kommunaler Ebene, wobei bei rund 50 Berufen kantonal unterschiedliche Regelungen bestehen. </p><p> </p><p>Dies behindert die interkantonale Fachkräftemobilität und schafft unnötige Hürden für die Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen, und das in Zeiten eines hohen Fachkräftebedarfs. </p><p> </p><p>Vor diesem Hintergrund soll der Bundesrat prüfen, ob Potenzial für eine Vereinfachung und Stärkung der Kohärenz bei der Regulierung der Berufe und damit auch der Anerkennung von Berufsabschlüssen besteht, um das Arbeitskräftepotenzial von hier lebenden Personen besser auszuschöpfen. Neben staatlichen Regulierungen auf allen föderalen Ebenen sollen auch Effekte von privatrechtlichen Vereinbarungen und darin festgehaltenen Qualifikationsanforderungen, wie Branchenvereinbarungen oder GAV, berücksichtigt werden. </p><p> </p><p>Studien der OECD (bspw. <a href="https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2024/05/competition-and-regulation-in-professions-and-occupations_a35fd2e6/218869f5-en.pdf"><i><u>Competition and regulation in professions</u></i></a>) zeigen, dass die Regulierungsdichte von Berufen in vielen Ländern zugenommen hat. Zu detaillierte Regulierungen schaffen Marktzutrittshürden und erhöhen den administrativen Aufwand für Firmen. Sie können damit als Hürde zur Ausschöpfung des hiesigen Arbeitskräftepotenzials wirken und die Mobilität von Arbeitskräften beeinträchtigen. Für die Schweiz stellte die OECD im Länderexamen 2022 fest, dass zwar die Fachkräftemobilität durch das Binnenmarktgesetz gewährleistet ist, in der Praxis jedoch häufig kantonale Beschränkungen und administrative Hindernisse zu beobachten sind. Es besteht also Handlungsbedarf. </p>
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Vereinfachungen bei der Regulierung der Berufe und eine Stärkung der Kohärenz zu prüfen, um das Arbeitskräftepotenzial dank höherer Arbeitskräftemobilität und einer einfacheren Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen besser auszuschöpfen. </p>
- Berufszugang vereinfachen und hiesiges Arbeitskräftepotenzial nutzen
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