extensiv gehandhabte dynamische Temporegelung: Staus und Auffahrunfälle vermeiden

ShortId
26.4037
Id
20264037
Updated
02.07.2026 11:33
Language
de
Title
extensiv gehandhabte dynamische Temporegelung: Staus und Auffahrunfälle vermeiden
AdditionalIndexing
48
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Aktuell führt die dynamische Temporegulierung an verschiedenen Stellen zu Problem-Situationen, dies in folgenden Szenarien: (1.) Verhinderung eines effizienten und raschen Verkehrsabflusses durch Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 100 oder sogar 80 km/h im Beschleunigungsraum nach Verkehrsknoten und dadurch regelmässige Verursachung von Staus zu Stosszeiten (z.B. A1 Egerkingen, Fahrtrichtung Bern 16.30 bis 19.00 Uhr oder A1 Lyssach, Fahrtrichtung Bern 06.00 bis 09.00 Uhr). (2.) Willkürlich und rasch wechselnde, unlogische und daher überraschende Geschwindigkeitsänderungen auf langen Anfahrtstrecken auf Verkehrsknoten (so wird z.B. auf der A1 Fahrtrichtung Bern nach Kriegstetten nach 06.00 Uhr die Geschwindigkeit regelmässig auf 100 oder gar 80 km/h herabgesetzt, um dann die Temporeduktion bei der letzten Position kurz vor Lyssach überraschend wieder aufzuheben, was überhaupt keinen Sinn ergibt). Solche überraschenden, unlogischen und schnell wechselnden Geschwindigkeitsänderungen verwirren nicht nur, sie schaffen auch gefährliche Verkehrssituationen und führen zu Auffahrunfällen durch Störung des Verkehrsflusses und dadurch provoziertes Abbremsen.</p>
  • <p>Unter einer dynamischen Temporegelung (oft auch als Geschwindigkeitsharmonisierung oder intelligentes Verkehrsmanagement bezeichnet) versteht man Systeme, die Tempolimits auf Autobahnen automatisch und in Echtzeit an das aktuelle Verkehrsaufkommen anpassen sollen. Die entsprechenden Systeme werden derzeit extensiv gehandhabt und führen daher zu Problemsituationen (vgl untenstehende Ausführungen). In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><p>1. Wer ist Hersteller und Lieferant (genaue Bezeichnung und Anschrift) der sich derzeit auf dem Schweizerischen Nationalstrassennetz in Betrieb befindlichen Temporegulierungssysteme?</p><p>2. Wie hoch waren gesamthaft die Kosten für die Implementierung der sich derzeit auf dem Schweizerischen Nationalstrassennetz in Betrieb befindlichen Temporegulierungssysteme? &nbsp;</p><p>3. Werden die dynamischen Geschwindigkeitsänderungen dokumentiert und falls ja, wo können diese eingesehen werden?</p><p>4. Ist es technisch möglich, die unten dargelegten Problem-Situationen zu vermeiden, z.B. durch eine zurückhaltende, vernünftige Handhabung der Systeme? Falls nein, warum nicht? Falls ja, wie?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, Abhilfe zu schaffen? Falls nein, warum nicht?</p><p>&nbsp;</p>
  • extensiv gehandhabte dynamische Temporegelung: Staus und Auffahrunfälle vermeiden
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Aktuell führt die dynamische Temporegulierung an verschiedenen Stellen zu Problem-Situationen, dies in folgenden Szenarien: (1.) Verhinderung eines effizienten und raschen Verkehrsabflusses durch Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 100 oder sogar 80 km/h im Beschleunigungsraum nach Verkehrsknoten und dadurch regelmässige Verursachung von Staus zu Stosszeiten (z.B. A1 Egerkingen, Fahrtrichtung Bern 16.30 bis 19.00 Uhr oder A1 Lyssach, Fahrtrichtung Bern 06.00 bis 09.00 Uhr). (2.) Willkürlich und rasch wechselnde, unlogische und daher überraschende Geschwindigkeitsänderungen auf langen Anfahrtstrecken auf Verkehrsknoten (so wird z.B. auf der A1 Fahrtrichtung Bern nach Kriegstetten nach 06.00 Uhr die Geschwindigkeit regelmässig auf 100 oder gar 80 km/h herabgesetzt, um dann die Temporeduktion bei der letzten Position kurz vor Lyssach überraschend wieder aufzuheben, was überhaupt keinen Sinn ergibt). Solche überraschenden, unlogischen und schnell wechselnden Geschwindigkeitsänderungen verwirren nicht nur, sie schaffen auch gefährliche Verkehrssituationen und führen zu Auffahrunfällen durch Störung des Verkehrsflusses und dadurch provoziertes Abbremsen.</p>
    • <p>Unter einer dynamischen Temporegelung (oft auch als Geschwindigkeitsharmonisierung oder intelligentes Verkehrsmanagement bezeichnet) versteht man Systeme, die Tempolimits auf Autobahnen automatisch und in Echtzeit an das aktuelle Verkehrsaufkommen anpassen sollen. Die entsprechenden Systeme werden derzeit extensiv gehandhabt und führen daher zu Problemsituationen (vgl untenstehende Ausführungen). In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><p>1. Wer ist Hersteller und Lieferant (genaue Bezeichnung und Anschrift) der sich derzeit auf dem Schweizerischen Nationalstrassennetz in Betrieb befindlichen Temporegulierungssysteme?</p><p>2. Wie hoch waren gesamthaft die Kosten für die Implementierung der sich derzeit auf dem Schweizerischen Nationalstrassennetz in Betrieb befindlichen Temporegulierungssysteme? &nbsp;</p><p>3. Werden die dynamischen Geschwindigkeitsänderungen dokumentiert und falls ja, wo können diese eingesehen werden?</p><p>4. Ist es technisch möglich, die unten dargelegten Problem-Situationen zu vermeiden, z.B. durch eine zurückhaltende, vernünftige Handhabung der Systeme? Falls nein, warum nicht? Falls ja, wie?</p><p>5. Ist der Bundesrat bereit, Abhilfe zu schaffen? Falls nein, warum nicht?</p><p>&nbsp;</p>
    • extensiv gehandhabte dynamische Temporegelung: Staus und Auffahrunfälle vermeiden

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