Hitzeaktionsplan

ShortId
26.4137
Id
20264137
Updated
29.10.2026 09:43
Language
de
Title
Hitzeaktionsplan
AdditionalIndexing
52;04
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Im Jahr 2024 verfügten acht Kantone über einen Hitzeaktionsplan, in&nbsp;sechs Kantonen waren ein Hitzeaktionsplan in Erarbeitung und zehn Kantone hatten&nbsp;lediglich einzelne Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Hitze ergriffen. Zudem&nbsp;fehlen eine schweizweite Einheitlichkeit und Abstimmung der Massnahmen. Die&nbsp;Hitzeaktionspläne der Kantone sind für die Städte wichtig, eine enge Koordination ist&nbsp;notwendig. Wie die Mehrheit der Kantone würden auch die Städte einen nationalen&nbsp;Hitzeaktionsplan begrüssen, der in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und&nbsp;Städten erarbeitet wird. Darin könnten die zahlreichen Schnittstellen der drei&nbsp;Staatsebenen im Bereich Hitze erfasst und die Zuständigkeiten festgelegt werden. Der&nbsp;aktuelle Sommer hat gezeigt, dass die Bevölkerung - insbesondere die besonders&nbsp;vulnerable - ungenügend vor der Hitze geschützt ist. Und dass das bisherige Vorgehen:&nbsp;der Bund veröffentlicht Grundlagen und die Kantone können diese freiwillige umsetzen,&nbsp;ungenügend ist. Hitzebedingte Todesfälle müssen in Zukunft schweizweit und&nbsp;insbesondere für die besonders vulnerablen Personen verringert werden, vor allem&nbsp;angesichts der nachgewiesenen Sterberate durch klimabedingte Hitzewellen. Studien&nbsp;zeigen zudem, dass in der Vergangenheit in Städten ohne Hitzeaktionsplan die&nbsp;Übersterblichkeit höher war als in Städten mit Hitzeaktionsplan.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
  • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen zu&nbsp;schaffen, um alle Kantone zur Erarbeitung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen&nbsp;gemäss WHO-Kriterien zu verpflichten. Er soll zudem einen nationalen Aktionsplan&nbsp;erarbeiten, um die Rahmenbedingungen, die Koordination zwischen den Kantonen und&nbsp;das Monitoring sicherzustellen.<br>&nbsp;</p>
  • Hitzeaktionsplan
State
Eingereicht
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Im Jahr 2024 verfügten acht Kantone über einen Hitzeaktionsplan, in&nbsp;sechs Kantonen waren ein Hitzeaktionsplan in Erarbeitung und zehn Kantone hatten&nbsp;lediglich einzelne Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Hitze ergriffen. Zudem&nbsp;fehlen eine schweizweite Einheitlichkeit und Abstimmung der Massnahmen. Die&nbsp;Hitzeaktionspläne der Kantone sind für die Städte wichtig, eine enge Koordination ist&nbsp;notwendig. Wie die Mehrheit der Kantone würden auch die Städte einen nationalen&nbsp;Hitzeaktionsplan begrüssen, der in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und&nbsp;Städten erarbeitet wird. Darin könnten die zahlreichen Schnittstellen der drei&nbsp;Staatsebenen im Bereich Hitze erfasst und die Zuständigkeiten festgelegt werden. Der&nbsp;aktuelle Sommer hat gezeigt, dass die Bevölkerung - insbesondere die besonders&nbsp;vulnerable - ungenügend vor der Hitze geschützt ist. Und dass das bisherige Vorgehen:&nbsp;der Bund veröffentlicht Grundlagen und die Kantone können diese freiwillige umsetzen,&nbsp;ungenügend ist. Hitzebedingte Todesfälle müssen in Zukunft schweizweit und&nbsp;insbesondere für die besonders vulnerablen Personen verringert werden, vor allem&nbsp;angesichts der nachgewiesenen Sterberate durch klimabedingte Hitzewellen. Studien&nbsp;zeigen zudem, dass in der Vergangenheit in Städten ohne Hitzeaktionsplan die&nbsp;Übersterblichkeit höher war als in Städten mit Hitzeaktionsplan.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
    • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen zu&nbsp;schaffen, um alle Kantone zur Erarbeitung und Umsetzung von Hitzeaktionsplänen&nbsp;gemäss WHO-Kriterien zu verpflichten. Er soll zudem einen nationalen Aktionsplan&nbsp;erarbeiten, um die Rahmenbedingungen, die Koordination zwischen den Kantonen und&nbsp;das Monitoring sicherzustellen.<br>&nbsp;</p>
    • Hitzeaktionsplan

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