Zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2

ShortId
26.7573
Id
20267573
Updated
15.06.2026 16:02
Language
de
Title
Zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2
AdditionalIndexing
09;24
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p>Die Kaderbeurteilung II wurde nach Einführung der Armee XXI etabliert. Dies aufgrund des Umstands, dass die Selektion von höheren Unteroffizieren und Offizieren in den ersten sieben Wochen der Rekrutenschule erfolgen musste. Der damals direkte Weg zum höheren Unteroffizier und Offizier, ohne dass die klassische Unteroffizierslaufbahn durchlaufen werden musste, verlangte mangels praktischer Führungserfahrung eine zusätzliche Beurteilung durch Dritte. Da künftige höhere Unteroffiziere und Offiziere heute die Unteroffizierslaufbahn durchlaufen, besteht diese Herausforderung nicht mehr. Aufgrund dessen kann auf die zusätzliche Beurteilung in Form der Kaderbeurteilung II verzichtet werden.</p><p>Die dadurch gewonnenen personellen Kapazitäten werden zu Gunsten der Rekrutierung eingesetzt, weil aufgrund der demographischen Entwicklung der Aufwand gestiegen ist.</p><p>Die Milizkader und Berufsmilitär werden im Rahmen ihrer Führungsausbildung auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen geschult und verfügen entsprechend über die Kompetenz, Entscheidungen im Rahmen der Kaderselektion zu treffen. Die Kaderselektion für höhere Unteroffiziere und Offiziere wird zudem zur Förderung der Objektivität über mehrere Hierarchiestufen hinweg behandelt.</p></span>
  • <p>- Welche Faktoren waren für die Entscheidung zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2 ausschlaggebend?<br>- Hat man dem Sachverhalt Rechnung getragen, dass dieses Verfahren wissenschaftlich validiert ist?&nbsp;<br>- Welche Kosten- bzw. Ressourceneinsparungen werden mit dieser Abschaffung überhaupt erreicht?<br>- Lässt sich damit der Verlust an wissenschaftlicher Qualität begründen?</p>
  • Zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p>Die Kaderbeurteilung II wurde nach Einführung der Armee XXI etabliert. Dies aufgrund des Umstands, dass die Selektion von höheren Unteroffizieren und Offizieren in den ersten sieben Wochen der Rekrutenschule erfolgen musste. Der damals direkte Weg zum höheren Unteroffizier und Offizier, ohne dass die klassische Unteroffizierslaufbahn durchlaufen werden musste, verlangte mangels praktischer Führungserfahrung eine zusätzliche Beurteilung durch Dritte. Da künftige höhere Unteroffiziere und Offiziere heute die Unteroffizierslaufbahn durchlaufen, besteht diese Herausforderung nicht mehr. Aufgrund dessen kann auf die zusätzliche Beurteilung in Form der Kaderbeurteilung II verzichtet werden.</p><p>Die dadurch gewonnenen personellen Kapazitäten werden zu Gunsten der Rekrutierung eingesetzt, weil aufgrund der demographischen Entwicklung der Aufwand gestiegen ist.</p><p>Die Milizkader und Berufsmilitär werden im Rahmen ihrer Führungsausbildung auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen geschult und verfügen entsprechend über die Kompetenz, Entscheidungen im Rahmen der Kaderselektion zu treffen. Die Kaderselektion für höhere Unteroffiziere und Offiziere wird zudem zur Förderung der Objektivität über mehrere Hierarchiestufen hinweg behandelt.</p></span>
    • <p>- Welche Faktoren waren für die Entscheidung zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2 ausschlaggebend?<br>- Hat man dem Sachverhalt Rechnung getragen, dass dieses Verfahren wissenschaftlich validiert ist?&nbsp;<br>- Welche Kosten- bzw. Ressourceneinsparungen werden mit dieser Abschaffung überhaupt erreicht?<br>- Lässt sich damit der Verlust an wissenschaftlicher Qualität begründen?</p>
    • Zur Abschaffung der Kaderbeurteilung 2

Back to List