Ist die vom Bundesrat erstellte Kostenabschätzung für PFAS-Sanierungen angesichts der steigenden Anzahl Sanierungsfälle realistisch?

ShortId
26.7609
Id
20267609
Updated
15.06.2026 15:46
Language
de
Title
Ist die vom Bundesrat erstellte Kostenabschätzung für PFAS-Sanierungen angesichts der steigenden Anzahl Sanierungsfälle realistisch?
AdditionalIndexing
52;24
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <span><p>Im Bereich des Altlastenrechts gibt es zwei Sanierungen, die auf eine Belastung durch PFAS zurückzuführen sind: das Lonza-Areal im Kanton Wallis mit Kosten von rund 25&nbsp;Millionen Franken und der Neubaustandort des Regionalgefängnisses in Altstätten im Kanton St. Gallen mit 17&nbsp;Millionen Franken. Im Rahmen von Bauvorhaben muss zudem vermehrt PFAS-belastetes Aushubmaterial entsorgt werden. </p><p>&nbsp;</p><p>Die Kantone sind aktuell daran, die PFAS-belasteten Standorte zu eruieren. Anschliessend wird es darum gehen, diese Standorte zu untersuchen und zu entscheiden, welche saniert werden müssen. Die Kosten der Sanierungen hängen massgebend davon ab, welche Sanierungsverfahren sich etablieren und wie sich der Entsorgungsmarkt entwickelt. Erst wenn ein genaueres Bild der sanierungsbedürftigen Standorte und der möglichen Sanierungsvarianten vorliegt, wird eine präzisere Prognose möglich sein.</p></span>
  • <p>Auf meine Ip. 25.4285 meinte der Bundesrat, die Kostenschätzung von 26 Milliarden CHF für PFAS-Sanierungen, in 20 Jahren, decke sich in etwa mit seiner eigenen Prognose.<br>- Weiss der Bund, wie hoch die Kosten der bisherigen PFAS-Sanierungsfälle sind? Falls ja, wie hoch sind sie? Falls nein, bis wann verschafft er sich einen Überblick?<br>- Angesichts der zunehmenden PFAS-Sanierungsfälle, die in Kantonen und Gemeinden bekannt werden, ist seine Prognose noch realistisch oder muss sie korrigiert werden?</p>
  • Ist die vom Bundesrat erstellte Kostenabschätzung für PFAS-Sanierungen angesichts der steigenden Anzahl Sanierungsfälle realistisch?
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <span><p>Im Bereich des Altlastenrechts gibt es zwei Sanierungen, die auf eine Belastung durch PFAS zurückzuführen sind: das Lonza-Areal im Kanton Wallis mit Kosten von rund 25&nbsp;Millionen Franken und der Neubaustandort des Regionalgefängnisses in Altstätten im Kanton St. Gallen mit 17&nbsp;Millionen Franken. Im Rahmen von Bauvorhaben muss zudem vermehrt PFAS-belastetes Aushubmaterial entsorgt werden. </p><p>&nbsp;</p><p>Die Kantone sind aktuell daran, die PFAS-belasteten Standorte zu eruieren. Anschliessend wird es darum gehen, diese Standorte zu untersuchen und zu entscheiden, welche saniert werden müssen. Die Kosten der Sanierungen hängen massgebend davon ab, welche Sanierungsverfahren sich etablieren und wie sich der Entsorgungsmarkt entwickelt. Erst wenn ein genaueres Bild der sanierungsbedürftigen Standorte und der möglichen Sanierungsvarianten vorliegt, wird eine präzisere Prognose möglich sein.</p></span>
    • <p>Auf meine Ip. 25.4285 meinte der Bundesrat, die Kostenschätzung von 26 Milliarden CHF für PFAS-Sanierungen, in 20 Jahren, decke sich in etwa mit seiner eigenen Prognose.<br>- Weiss der Bund, wie hoch die Kosten der bisherigen PFAS-Sanierungsfälle sind? Falls ja, wie hoch sind sie? Falls nein, bis wann verschafft er sich einen Überblick?<br>- Angesichts der zunehmenden PFAS-Sanierungsfälle, die in Kantonen und Gemeinden bekannt werden, ist seine Prognose noch realistisch oder muss sie korrigiert werden?</p>
    • Ist die vom Bundesrat erstellte Kostenabschätzung für PFAS-Sanierungen angesichts der steigenden Anzahl Sanierungsfälle realistisch?

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