CO2-Importe und Abfall-Prioritäten

ShortId
26.7912
Id
20267912
Updated
28.09.2026 16:04
Language
de
Title
CO2-Importe und Abfall-Prioritäten
AdditionalIndexing
52;15
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>1) Gemäss jüngstem Treibhausgasinventar der Schweiz verursachte die Verwertung von Abfällen in Kehrrichtverbrennungsanlagen im Jahr 2024 insgesamt 2.2 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente. Durch die Verwertung von importierten Abfällen entstanden circa 0.22 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente.</p><p>&nbsp;</p><p>2) Gemäss Umweltschutzgesetz erstellen die Kantone eine Abfallplanung und ermitteln dafür ihren Bedarf an Abfallanlagen. Dabei werden auch die langfristig abgeschlossenen Verträge zum Import von Abfällen mit dem grenznahen Ausland berücksichtigt. Aus ökologischer Sicht können diese Importe sinnvoll sein, weil beispielsweise lange Transportwege verhindert werden. Der Bundesrat hat keine Hinweise, dass die Kehrichtverbrennungsanlagen aufgrund der Abfallimporte die Verbrennung von inländischen Abfällen ablehnen würden. Er sieht daher zurzeit keinen Bedarf, die Abfallimporte zu beschränken, wird die Entwicklungen aber weiterhin beobachten.</p>
  • <p>Die KVAs importieren im grösseren Stil Siedlungsabfälle aus dem Ausland. Dies zum Ärger inländischer Recycling-Betriebe, bei denen sich Abfälle zum Teil bis unter die Dächer stapeln, was ein zusätzliches Brandrisiko birgt. Zudem verursachen ausländische Abfälle importierte CO2-Emissionen, welche den Schweizer Pro-Kopf-Ausstoss belasten.&nbsp;<br>1. Wie hoch ist der Anteil des CO2-Ausstosses importierter Abfälle?<br>2. Wie gedenkt der Bundesrat aktiv zu werden, damit primär inländische Abfälle beseitigt werden?</p>
  • CO2-Importe und Abfall-Prioritäten
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>1) Gemäss jüngstem Treibhausgasinventar der Schweiz verursachte die Verwertung von Abfällen in Kehrrichtverbrennungsanlagen im Jahr 2024 insgesamt 2.2 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente. Durch die Verwertung von importierten Abfällen entstanden circa 0.22 Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Äquivalente.</p><p>&nbsp;</p><p>2) Gemäss Umweltschutzgesetz erstellen die Kantone eine Abfallplanung und ermitteln dafür ihren Bedarf an Abfallanlagen. Dabei werden auch die langfristig abgeschlossenen Verträge zum Import von Abfällen mit dem grenznahen Ausland berücksichtigt. Aus ökologischer Sicht können diese Importe sinnvoll sein, weil beispielsweise lange Transportwege verhindert werden. Der Bundesrat hat keine Hinweise, dass die Kehrichtverbrennungsanlagen aufgrund der Abfallimporte die Verbrennung von inländischen Abfällen ablehnen würden. Er sieht daher zurzeit keinen Bedarf, die Abfallimporte zu beschränken, wird die Entwicklungen aber weiterhin beobachten.</p>
    • <p>Die KVAs importieren im grösseren Stil Siedlungsabfälle aus dem Ausland. Dies zum Ärger inländischer Recycling-Betriebe, bei denen sich Abfälle zum Teil bis unter die Dächer stapeln, was ein zusätzliches Brandrisiko birgt. Zudem verursachen ausländische Abfälle importierte CO2-Emissionen, welche den Schweizer Pro-Kopf-Ausstoss belasten.&nbsp;<br>1. Wie hoch ist der Anteil des CO2-Ausstosses importierter Abfälle?<br>2. Wie gedenkt der Bundesrat aktiv zu werden, damit primär inländische Abfälle beseitigt werden?</p>
    • CO2-Importe und Abfall-Prioritäten

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