Gewerbe in den Grenzlandzonen und administrierte Preise

ShortId
95.3244
Id
19953244
Updated
10.04.2024 08:14
Language
de
Title
Gewerbe in den Grenzlandzonen und administrierte Preise
AdditionalIndexing
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Viele Unternehmen des Dienstleistungsgewerbes in den Grenzlandzonen unseres Landes - insbesondere der Kleinhandel und das Gastgewerbe und deren örtliche Zulieferer - sind infolge der allgemeinen Konjunkturlage und der andauernd hohen Bewertung des Frankens der Konkurrenz des Nachbarauslandes je länger desto weniger gewachsen.</p><p>Viele im Vergleich zum benachbarten Ausland hohe inländische Nahrungs- und Genussmittelpreise sind auf sogenannte administrierte Preise zurückzuführen, ferner auf restriktive Importregelungen und auf an der Grenze vorgenommene staatliche Preisabschöpfungen auf an sich preisgünstigen Importen.</p>
  • <p>Verabschiedet, aber hier noch nicht erfasst</p> Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
  • <p>Der Bundesrat wird ersucht, ohne Verzug gezielte Massnahmen zu treffen, um die in den Grenzregionen besonders benachteiligte gewerbliche Wirtschaft und den Detailhandel in eine bessere Konkurrenzlage zu versetzen, so durch die Gewährung von Zusatzkontingenten im Import (z.B. Fleisch), durch die Rückerstattung oder Aufhebung von Grenzabgaben (z.B. auf Oelen, Fetten, zuckerhaltigen Produkten usw.) und durch die Lockerung von Importmonopolen.</p><p>Allfällig für die Bauernschaft resultierende dauernde Einkommensausfälle als Folge günstigerer Importpreise wären z.B. durch die Erhöhung der Flächenbeiträge zu kompensieren.</p>
  • Gewerbe in den Grenzlandzonen und administrierte Preise
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Viele Unternehmen des Dienstleistungsgewerbes in den Grenzlandzonen unseres Landes - insbesondere der Kleinhandel und das Gastgewerbe und deren örtliche Zulieferer - sind infolge der allgemeinen Konjunkturlage und der andauernd hohen Bewertung des Frankens der Konkurrenz des Nachbarauslandes je länger desto weniger gewachsen.</p><p>Viele im Vergleich zum benachbarten Ausland hohe inländische Nahrungs- und Genussmittelpreise sind auf sogenannte administrierte Preise zurückzuführen, ferner auf restriktive Importregelungen und auf an der Grenze vorgenommene staatliche Preisabschöpfungen auf an sich preisgünstigen Importen.</p>
    • <p>Verabschiedet, aber hier noch nicht erfasst</p> Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
    • <p>Der Bundesrat wird ersucht, ohne Verzug gezielte Massnahmen zu treffen, um die in den Grenzregionen besonders benachteiligte gewerbliche Wirtschaft und den Detailhandel in eine bessere Konkurrenzlage zu versetzen, so durch die Gewährung von Zusatzkontingenten im Import (z.B. Fleisch), durch die Rückerstattung oder Aufhebung von Grenzabgaben (z.B. auf Oelen, Fetten, zuckerhaltigen Produkten usw.) und durch die Lockerung von Importmonopolen.</p><p>Allfällig für die Bauernschaft resultierende dauernde Einkommensausfälle als Folge günstigerer Importpreise wären z.B. durch die Erhöhung der Flächenbeiträge zu kompensieren.</p>
    • Gewerbe in den Grenzlandzonen und administrierte Preise

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