Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren

ShortId
96.3493
Id
19963493
Updated
25.06.2025 02:16
Language
de
Title
Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren
AdditionalIndexing
junger Mensch;Tabakkonsum;Prävention;Jugendschutz;Verkaufsverweigerung;Tabak
1
  • L05K1402020104, Tabak
  • L06K140202010401, Tabakkonsum
  • L04K01040206, Jugendschutz
  • L05K0105050702, Prävention
  • L05K0107010204, junger Mensch
  • L05K0703010109, Verkaufsverweigerung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Tabakrauchen ist nach wie vor die wichtigste Ursache für vorzeitigen Tod. Je früher mit Rauchen begonnen wird, desto gravierender sind die gesundheitlichen Folgen. Mit Rauchen zu beginnen ist möglichst zu verhindern. Wenn dies nicht gelingt, soll der Beginn möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Anteil der 11- bis 16jährigen, die täglich rauchen, ist in der Zeitspanne zwischen 1986 und 1994 von 4 Prozent auf fast 7 Prozent gestiegen.</p><p>Ein Abgabeverbot von Tabakwaren an unter 16jährige würde die Tabakwaren den fermentierten alkoholischen Getränken gleichsetzen. Die kantonalen Gaststättengesetze sehen ein Verkaufsverbot von Wein und Bier an Jugendliche unter 16 Jahren vor. Bei den gebrannten Wassern verbietet das Alkoholgesetz den Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren.</p><p>Ein Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Heranwachsende gibt ein klares Signal: Rauchen bei Jugendlichen muss möglichst verhindert werden. Das Verbot stellt eine Erziehungshilfe für verunsicherte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer dar. Dieses Signal könnte verstärkt werden, wenn die nötige Erziehung und Aufklärung zu suchtfreiem Leben auch mit der Verpflichtung der Tabakindustrie verbunden wäre, sich an diesen Programmen finanziell zu beteiligen.</p>
  • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
  • <p>Die Tabakverordnung vom 1. März 1995 (SR 817.06) ist durch einen Artikel 15a zu ergänzen:</p><p>"Der Verkauf von Tabakerzeugnissen an Jugendliche unter 16 Jahren ist untersagt."</p>
  • Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Tabakrauchen ist nach wie vor die wichtigste Ursache für vorzeitigen Tod. Je früher mit Rauchen begonnen wird, desto gravierender sind die gesundheitlichen Folgen. Mit Rauchen zu beginnen ist möglichst zu verhindern. Wenn dies nicht gelingt, soll der Beginn möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Anteil der 11- bis 16jährigen, die täglich rauchen, ist in der Zeitspanne zwischen 1986 und 1994 von 4 Prozent auf fast 7 Prozent gestiegen.</p><p>Ein Abgabeverbot von Tabakwaren an unter 16jährige würde die Tabakwaren den fermentierten alkoholischen Getränken gleichsetzen. Die kantonalen Gaststättengesetze sehen ein Verkaufsverbot von Wein und Bier an Jugendliche unter 16 Jahren vor. Bei den gebrannten Wassern verbietet das Alkoholgesetz den Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren.</p><p>Ein Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Heranwachsende gibt ein klares Signal: Rauchen bei Jugendlichen muss möglichst verhindert werden. Das Verbot stellt eine Erziehungshilfe für verunsicherte Eltern, Lehrerinnen und Lehrer dar. Dieses Signal könnte verstärkt werden, wenn die nötige Erziehung und Aufklärung zu suchtfreiem Leben auch mit der Verpflichtung der Tabakindustrie verbunden wäre, sich an diesen Programmen finanziell zu beteiligen.</p>
    • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
    • <p>Die Tabakverordnung vom 1. März 1995 (SR 817.06) ist durch einen Artikel 15a zu ergänzen:</p><p>"Der Verkauf von Tabakerzeugnissen an Jugendliche unter 16 Jahren ist untersagt."</p>
    • Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Jugendliche unter 16 Jahren

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