SBB. Cargo Rail Offensive

ShortId
96.3524
Id
19963524
Updated
10.04.2024 12:57
Language
de
Title
SBB. Cargo Rail Offensive
AdditionalIndexing
Unternehmenspolitik;SBB;Beteiligung der Arbeitnehmer/innen
1
  • L05K1801021103, SBB
  • L05K0702040101, Beteiligung der Arbeitnehmer/innen
  • L04K07030403, Unternehmenspolitik
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die SBB sind verpflichtet, ihre Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zu führen. Verstärktes unternehmerisches Handeln ist ein Anliegen, das von der Politik regelmässig an die SBB herangetragen wird und Anforderungen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt. Die vom Interpellanten aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit der Offensive Cargo Rail berühren den unternehmerischen Bereich der SBB, für den der Bundesrat nicht zuständig ist.</p><p></p><p>Die SBB äussern sich zu den Fragen des Interpellanten wie folgt:</p><p></p><p>"Die SBB verfolgten schon immer eine marktorientierte Politik. Zudem werden seit diesem Jahr die Arbeit und Initiative aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch "Kompass 2001" auf den Erfolg des öffentlichen Verkehrs ausgerichtet.</p><p></p><p>Die Grosskunden werden im Rahmen eines Key-Account-Managements in Bern betreut. Mit der Aktion "Offensive Cargo Rail" werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Akquisitionsprämien angespornt, den Markt noch intensiver zu bearbeiten, mögliches Potential aufzuspüren und Neuverkehre zu akquirieren, zwecks Auslastung von ungenützten Kapazitäten (Wagen, Einrichtungen, etc.). Die Aktion soll zudem den Kunden Anreiz verschaffen, die Bahnleistungen zu prüfen und zu benützen. Die SBB versprechen sich dadurch neue Stammkunden zu gewinnen.</p><p></p><p>Die Resultate der ersten Auswertung entsprechen noch nicht den Erwartungen. Die Anstrengungen im Bereich der internen und externen Kommunikation werden weitergeführt. Immerhin kann festgehalten werden, dass die bisherigen Transporte die operativen Kosten decken und einen Beitrag an die fixen Kosten leisten."</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Die Unternehmenspolitik der SBB muss sich am Markt orientieren und auf das Engagement und die aktive Beteiligung des gesamten Personals zählen können.</p><p>Ein Schritt in diese Richtung stellt die Offensive Cargo Rail dar, die vom 19. August bis zum 31. Dezember 1996 läuft: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, wie Neuverkehr gewonnen werden kann. Für brauchbare Vorschläge ist sogar eine Prämie vorgesehen.</p><p>Wir bitten den Bundesrat und das zuständige Departement, das Parlament kurz über die Ergebnisse dieser Anstrengungen zu informieren. Hält es der Bundesrat nicht für nötig, die Strategie der SBB, bei der Erwerbung neuer Marktanteile auf die Teilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu setzen, mehr zu fördern?</p>
  • SBB. Cargo Rail Offensive
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die SBB sind verpflichtet, ihre Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zu führen. Verstärktes unternehmerisches Handeln ist ein Anliegen, das von der Politik regelmässig an die SBB herangetragen wird und Anforderungen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt. Die vom Interpellanten aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit der Offensive Cargo Rail berühren den unternehmerischen Bereich der SBB, für den der Bundesrat nicht zuständig ist.</p><p></p><p>Die SBB äussern sich zu den Fragen des Interpellanten wie folgt:</p><p></p><p>"Die SBB verfolgten schon immer eine marktorientierte Politik. Zudem werden seit diesem Jahr die Arbeit und Initiative aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch "Kompass 2001" auf den Erfolg des öffentlichen Verkehrs ausgerichtet.</p><p></p><p>Die Grosskunden werden im Rahmen eines Key-Account-Managements in Bern betreut. Mit der Aktion "Offensive Cargo Rail" werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Akquisitionsprämien angespornt, den Markt noch intensiver zu bearbeiten, mögliches Potential aufzuspüren und Neuverkehre zu akquirieren, zwecks Auslastung von ungenützten Kapazitäten (Wagen, Einrichtungen, etc.). Die Aktion soll zudem den Kunden Anreiz verschaffen, die Bahnleistungen zu prüfen und zu benützen. Die SBB versprechen sich dadurch neue Stammkunden zu gewinnen.</p><p></p><p>Die Resultate der ersten Auswertung entsprechen noch nicht den Erwartungen. Die Anstrengungen im Bereich der internen und externen Kommunikation werden weitergeführt. Immerhin kann festgehalten werden, dass die bisherigen Transporte die operativen Kosten decken und einen Beitrag an die fixen Kosten leisten."</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Die Unternehmenspolitik der SBB muss sich am Markt orientieren und auf das Engagement und die aktive Beteiligung des gesamten Personals zählen können.</p><p>Ein Schritt in diese Richtung stellt die Offensive Cargo Rail dar, die vom 19. August bis zum 31. Dezember 1996 läuft: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, wie Neuverkehr gewonnen werden kann. Für brauchbare Vorschläge ist sogar eine Prämie vorgesehen.</p><p>Wir bitten den Bundesrat und das zuständige Departement, das Parlament kurz über die Ergebnisse dieser Anstrengungen zu informieren. Hält es der Bundesrat nicht für nötig, die Strategie der SBB, bei der Erwerbung neuer Marktanteile auf die Teilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu setzen, mehr zu fördern?</p>
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