Keine Krankenkassenzulässigkeit für Viagra

ShortId
98.3263
Id
19983263
Updated
25.06.2025 02:24
Language
de
Title
Keine Krankenkassenzulässigkeit für Viagra
AdditionalIndexing
Versicherungsleistung;Krankenversicherung;Medikament
1
  • L04K01040109, Krankenversicherung
  • L05K1110011304, Versicherungsleistung
  • L05K0105030102, Medikament
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>1. Die Allokation der knappen Finanzen im Gesundheitswesen muss heute sehr sorgfältig vorgenommen werden. Die Prämien der Krankenkassen dürfen sicher nicht durch eine horrend teure Modepille noch mehr in die Höhe getrieben werden. Life-stile-drugs sind keine Krankenkassensache.</p><p>2. Eine Finanzierung von Viagra für Männer durch Krankenkassen wäre um so stossender, als die Verhütungspille für Frauen nicht bezahlt wird.</p><p>3. Auch eine enge Begrenzung der Kassenzulässigkeit durch einschränkende Indikationen würde keine Lösung bringen, da der Druck der Möchtegernkonsumenten enorm sein wird und eine breite Verschreibung bei einer Kassenzulässigkeit voraussehbar ist.</p>
  • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
  • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Viagra und ähnlich wirkende (angekündigte) Medikamente nicht in die Liste der kassenzulässigen Medikamente aufgenommen werden.</p>
  • Keine Krankenkassenzulässigkeit für Viagra
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>1. Die Allokation der knappen Finanzen im Gesundheitswesen muss heute sehr sorgfältig vorgenommen werden. Die Prämien der Krankenkassen dürfen sicher nicht durch eine horrend teure Modepille noch mehr in die Höhe getrieben werden. Life-stile-drugs sind keine Krankenkassensache.</p><p>2. Eine Finanzierung von Viagra für Männer durch Krankenkassen wäre um so stossender, als die Verhütungspille für Frauen nicht bezahlt wird.</p><p>3. Auch eine enge Begrenzung der Kassenzulässigkeit durch einschränkende Indikationen würde keine Lösung bringen, da der Druck der Möchtegernkonsumenten enorm sein wird und eine breite Verschreibung bei einer Kassenzulässigkeit voraussehbar ist.</p>
    • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
    • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Viagra und ähnlich wirkende (angekündigte) Medikamente nicht in die Liste der kassenzulässigen Medikamente aufgenommen werden.</p>
    • Keine Krankenkassenzulässigkeit für Viagra

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