Regelung des Transportes gefährlicher Güter durch die Alpen

ShortId
99.3232
Id
19993232
Updated
25.06.2025 02:23
Language
de
Title
Regelung des Transportes gefährlicher Güter durch die Alpen
AdditionalIndexing
Durchgangsverkehr;Europäische Zusammenarbeit;Sicherheit im Strassenverkehr;Angleichung der Normen;Kunstbauwerk;Beförderung gefährlicher Güter
1
  • L05K1801020201, Beförderung gefährlicher Güter
  • L05K1802020301, Sicherheit im Strassenverkehr
  • L05K1802020201, Kunstbauwerk
  • L04K18010101, Durchgangsverkehr
  • L04K09020203, Europäische Zusammenarbeit
  • L06K070601020101, Angleichung der Normen
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Zwar hat die Zahl der Lastwagen mit gefährlichen Gütern, die in den Polizeikontrollen hängengeblieben sind, in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Dies bedeutet aber nicht, dass sich der Transport gefährlicher Güter durch die Schweizer Alpen auf die Schiene verlagert oder dass er generell abgenommen hätte, im Gegenteil. Gemäss gut informierten Kreisen haben die Schwarzfahrten mit gefährlichen Gütern, insbesondere aus dem Osten, verglichen mit früher eine enorme Zunahme erfahren. Aus sicherheitstechnischen Überlegungen ist daher das Ergreifen von Massnahmen, die dem Risikobereich "gefährliche Güter auf Schiene und Strasse" auf nationaler sowie internationaler Ebene Rechnung tragen, von allergrösster Dringlichkeit. Dabei ist eine Harmonisierung mit den bestehenden schweizerischen Standards anzustreben. Nach den schlimmen Unfällen im Montblanc- und im Tauerntunnel, die Dutzende von Menschenleben gefordert haben, wird dafür voraussichtlich zumindest in den Alpenstaaten ein gemeinsamer Handlungsbedarf im Interesse der Sicherheit aller vorhanden sein.</p>
  • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
  • <p>Der Bundesrat wird eingeladen, so rasch als möglich zu prüfen, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um in Zukunft den sicheren Transport von gefährlichen Gütern durch die Alpen international zu koordinieren und zu regeln - mit dem Ziel, die internationalen Normen dem schweizerischen Standard anzupassen.</p>
  • Regelung des Transportes gefährlicher Güter durch die Alpen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Zwar hat die Zahl der Lastwagen mit gefährlichen Gütern, die in den Polizeikontrollen hängengeblieben sind, in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Dies bedeutet aber nicht, dass sich der Transport gefährlicher Güter durch die Schweizer Alpen auf die Schiene verlagert oder dass er generell abgenommen hätte, im Gegenteil. Gemäss gut informierten Kreisen haben die Schwarzfahrten mit gefährlichen Gütern, insbesondere aus dem Osten, verglichen mit früher eine enorme Zunahme erfahren. Aus sicherheitstechnischen Überlegungen ist daher das Ergreifen von Massnahmen, die dem Risikobereich "gefährliche Güter auf Schiene und Strasse" auf nationaler sowie internationaler Ebene Rechnung tragen, von allergrösster Dringlichkeit. Dabei ist eine Harmonisierung mit den bestehenden schweizerischen Standards anzustreben. Nach den schlimmen Unfällen im Montblanc- und im Tauerntunnel, die Dutzende von Menschenleben gefordert haben, wird dafür voraussichtlich zumindest in den Alpenstaaten ein gemeinsamer Handlungsbedarf im Interesse der Sicherheit aller vorhanden sein.</p>
    • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
    • <p>Der Bundesrat wird eingeladen, so rasch als möglich zu prüfen, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um in Zukunft den sicheren Transport von gefährlichen Gütern durch die Alpen international zu koordinieren und zu regeln - mit dem Ziel, die internationalen Normen dem schweizerischen Standard anzupassen.</p>
    • Regelung des Transportes gefährlicher Güter durch die Alpen

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