Rückkehranreize durch Lehrgänge

ShortId
99.3305
Id
19993305
Updated
25.06.2025 02:20
Language
de
Title
Rückkehranreize durch Lehrgänge
AdditionalIndexing
Flüchtling;Kosovo;Kriegsopfer;Rückkehrbeihilfe;Berufspraktikum
1
  • L05K0108030603, Rückkehrbeihilfe
  • L04K01080101, Flüchtling
  • L04K13020202, Berufspraktikum
  • L03K040104, Kriegsopfer
  • L06K030102040101, Kosovo
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In den Ursprungsländern von Asylsuchenden und insbesondere von Kriegsvertriebenen herrscht oft ein akuter Mangel an Facharbeitern, Ausbildungsmöglichkeiten und schliesslich auch an der nötigen Eigeninitiative. Gleichzeitig stellt sich hier das Problem der Untätigkeit der Schutzsuchenden. Ein spezifisch auf diese Gruppe ausgerichtetes Kursangebot könnte sowohl sinnvolle Beschäftigung wie auch eine indirekte nachhaltige Aufbauhilfe bieten. Damit könnten die Bundesmittel, die jetzt allein für finanzielle Rückkehranreize eingesetzt werden, optimaler und nachhaltiger genutzt werden.</p>
  • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
  • <p>Wir laden den Bundesrat ein, folgende Massnahmen zu prüfen:</p><p>1. ein Angebot von Kursen für Kriegsvertriebene und Asylsuchende während ihres Aufenthalts in der Schweiz als Anreiz zur Rückkehr in ihr Heimatland;</p><p>2. die Durchführung eines Modellversuches zur Auslotung der Möglichkeiten und zur Ausarbeitung eines Konzeptes für verschiedene Lehrgänge in Berufsgattungen wie Maurer, Schreiner, Zimmermann, Elektriker, Schlosser, Spengler, Mechaniker, Zeichner, Maler, Lagerist und ähnliches;</p><p>3. die Einsetzung von geeigneten arbeitslosen Fachleuten, die Unterricht in der Muttersprache der Kriegsvertriebenen und Asylsuchenden gewährleisten könnten;</p><p>4. die Nutzung von leerstehenden Räumlichkeiten in Industrie- und Gewerbezonen.</p>
  • Rückkehranreize durch Lehrgänge
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In den Ursprungsländern von Asylsuchenden und insbesondere von Kriegsvertriebenen herrscht oft ein akuter Mangel an Facharbeitern, Ausbildungsmöglichkeiten und schliesslich auch an der nötigen Eigeninitiative. Gleichzeitig stellt sich hier das Problem der Untätigkeit der Schutzsuchenden. Ein spezifisch auf diese Gruppe ausgerichtetes Kursangebot könnte sowohl sinnvolle Beschäftigung wie auch eine indirekte nachhaltige Aufbauhilfe bieten. Damit könnten die Bundesmittel, die jetzt allein für finanzielle Rückkehranreize eingesetzt werden, optimaler und nachhaltiger genutzt werden.</p>
    • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
    • <p>Wir laden den Bundesrat ein, folgende Massnahmen zu prüfen:</p><p>1. ein Angebot von Kursen für Kriegsvertriebene und Asylsuchende während ihres Aufenthalts in der Schweiz als Anreiz zur Rückkehr in ihr Heimatland;</p><p>2. die Durchführung eines Modellversuches zur Auslotung der Möglichkeiten und zur Ausarbeitung eines Konzeptes für verschiedene Lehrgänge in Berufsgattungen wie Maurer, Schreiner, Zimmermann, Elektriker, Schlosser, Spengler, Mechaniker, Zeichner, Maler, Lagerist und ähnliches;</p><p>3. die Einsetzung von geeigneten arbeitslosen Fachleuten, die Unterricht in der Muttersprache der Kriegsvertriebenen und Asylsuchenden gewährleisten könnten;</p><p>4. die Nutzung von leerstehenden Räumlichkeiten in Industrie- und Gewerbezonen.</p>
    • Rückkehranreize durch Lehrgänge

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