Internationaler Währungsfonds. Kontrollen

ShortId
99.3442
Id
19993442
Updated
14.11.2025 06:31
Language
de
Title
Internationaler Währungsfonds. Kontrollen
AdditionalIndexing
Kapitalflucht;Beschlagnahme;Russland;IWF;Korruption;Unterschlagung
1
  • L05K1101010104, IWF
  • L05K1106020106, Kapitalflucht
  • L05K0501020104, Korruption
  • L05K0301040201, Russland
  • L06K050102010206, Unterschlagung
  • L04K05010103, Beschlagnahme
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Bereits im Juni 1998 war der Kurssturz des Rubels eindeutig vorhersehbar. Ebenso eindeutig stand fest, dass in Russlands Führungsetagen ein Höchstmass an Korruption herrschte. Unter dem Druck der Vereinigten Staaten mussten die Mitgliedstaaten des IWF - also auch die Schweiz, die an dem Fonds mit namhaften Zahlungen beteiligt ist - Russland einen dringlichen ausserordentlichen Kredit von 5 Milliarden Dollar gewähren.</p><p>Genau diese Milliarden sind es im Wesentlichen, die sofort auf den Privatkonten der Familie Jelzin und anderer russischer Oligarchen im Ausland verschwunden sind.</p><p>IWF-Generaldirektor Camdessus hat am 19. August 1999 gegenüber amerikanischen Medien erklärt, eine Überprüfung der Verwendung dieser Kredite sei technisch nicht machbar. Dieser Zynismus und diese Gleichgültigkeit sind zutiefst schockierend, stammen diese Kredite doch aus den Staatskassen der IWF-Mitgliedländer.</p>
  • <p>Welche dringlichen Massnahmen gedenkt der Bundesrat über seine Vertretung im Internationalen Währungsfonds (IWF) vorzuschlagen, damit die von russischen Oligarchen auf Privatkonten in Jersey, New York und Zürich verschobenen Kredite wiedererlangt werden können?</p>
  • Internationaler Währungsfonds. Kontrollen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Bereits im Juni 1998 war der Kurssturz des Rubels eindeutig vorhersehbar. Ebenso eindeutig stand fest, dass in Russlands Führungsetagen ein Höchstmass an Korruption herrschte. Unter dem Druck der Vereinigten Staaten mussten die Mitgliedstaaten des IWF - also auch die Schweiz, die an dem Fonds mit namhaften Zahlungen beteiligt ist - Russland einen dringlichen ausserordentlichen Kredit von 5 Milliarden Dollar gewähren.</p><p>Genau diese Milliarden sind es im Wesentlichen, die sofort auf den Privatkonten der Familie Jelzin und anderer russischer Oligarchen im Ausland verschwunden sind.</p><p>IWF-Generaldirektor Camdessus hat am 19. August 1999 gegenüber amerikanischen Medien erklärt, eine Überprüfung der Verwendung dieser Kredite sei technisch nicht machbar. Dieser Zynismus und diese Gleichgültigkeit sind zutiefst schockierend, stammen diese Kredite doch aus den Staatskassen der IWF-Mitgliedländer.</p>
    • <p>Welche dringlichen Massnahmen gedenkt der Bundesrat über seine Vertretung im Internationalen Währungsfonds (IWF) vorzuschlagen, damit die von russischen Oligarchen auf Privatkonten in Jersey, New York und Zürich verschobenen Kredite wiedererlangt werden können?</p>
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