Mittel- und langfristige Perspektiven der Alterssicherung

ShortId
00.3191
Id
20003191
Updated
14.11.2025 08:55
Language
de
Title
Mittel- und langfristige Perspektiven der Alterssicherung
AdditionalIndexing
Altersvorsorge;Zukunft;Prognose;Expertise;Finanzierung
1
  • L04K01040101, Altersvorsorge
  • L05K1602010701, Prognose
  • L03K110902, Finanzierung
  • L03K020102, Zukunft
  • L04K02020601, Expertise
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates hat an ihrer letzten Sitzung den genannten Vorschlag als (noch etwas ausgeführtes) Kommissionspostulat zur 11. AHV-Revision überwiesen (00.3183, Perspektiven der Alterssicherung). Frau Bundesrätin Dreifuss hat sich damit einverstanden erklärt. Die Notwendigkeit, längerfristige Perspektiven zu erarbeiten, ist offensichtlich.</p>
  • <p>Nach der Verabschiedung der Botschaft zur 11. AHV-Revision im Februar 2000 hat der Bundesrat am 12. April 2000 eine vertiefte Diskussion über die Perspektiven der AHV bis 2025 geführt. Er hat das EDI beauftragt, ein Forschungsprogramm vorzubereiten, um Grundlagen für eine langfristige strategische Ausrichtung der AHV zu erhalten. Die Ergebnisse des Forschungsprogrammes werden wichtige Grundlagen für die Arbeiten betreffend die 12. AHV-Revision liefern.</p><p>Die in der Motion aufgeworfenen Fragen, die sich inhaltlich auf jene des Postulates 00.3183 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit stützen, werden im Rahmen dieses Forschungsprogrammes aufgegriffen. Dem Anliegen der Motion wird demnach mit der Erfüllung des Postulates entsprochen werden.</p><p>Den Zeithorizont für die Analyse der längerfristigen Entwicklung der Alterssicherung möchte der Bundesrat allerdings auf die Perspektive bis zum Jahr 2025 beschränken. Über die nächsten Jahrzehnte lassen sich zwar Trends erkennen, denen die nötige Beachtung zu schenken ist. Man muss aber auch anerkennen, dass viele unvorhergesehene Entwicklungen möglich sind, die über den langen Zeitraum hinweg ihre volle Wirkung entfalten können.</p><p>Für den Zeitraum bis 2050 können wohl gewisse Angaben zur Entwicklung des Altersquotienten der Bevölkerung gemacht werden. Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung - die neben der demographischen Entwicklung die finanzielle Lage der AHV stark beeinflusst - sind für einen derart langen Zeitraum aber weder sinnvoll noch möglich. Eine Darstellung der Entwicklung des Finanzhaushaltes der AHV wäre daher mit grossen Unsicherheiten behaftet.</p> Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorlegen, in welchem die kurz- (2010), mittel- (2015) und langfristigen (2050) Perspektiven der Alterssicherung in der Schweiz dargelegt werden. Dieser Bericht wird zukunftsfähige Modelle der Alterssicherung mit Vor- und Nachteilen aufzeigen, einschliesslich möglicher Finanzierungsvarianten.</p>
  • Mittel- und langfristige Perspektiven der Alterssicherung
State
Erledigt
Related Affairs
  • 20000016
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates hat an ihrer letzten Sitzung den genannten Vorschlag als (noch etwas ausgeführtes) Kommissionspostulat zur 11. AHV-Revision überwiesen (00.3183, Perspektiven der Alterssicherung). Frau Bundesrätin Dreifuss hat sich damit einverstanden erklärt. Die Notwendigkeit, längerfristige Perspektiven zu erarbeiten, ist offensichtlich.</p>
    • <p>Nach der Verabschiedung der Botschaft zur 11. AHV-Revision im Februar 2000 hat der Bundesrat am 12. April 2000 eine vertiefte Diskussion über die Perspektiven der AHV bis 2025 geführt. Er hat das EDI beauftragt, ein Forschungsprogramm vorzubereiten, um Grundlagen für eine langfristige strategische Ausrichtung der AHV zu erhalten. Die Ergebnisse des Forschungsprogrammes werden wichtige Grundlagen für die Arbeiten betreffend die 12. AHV-Revision liefern.</p><p>Die in der Motion aufgeworfenen Fragen, die sich inhaltlich auf jene des Postulates 00.3183 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit stützen, werden im Rahmen dieses Forschungsprogrammes aufgegriffen. Dem Anliegen der Motion wird demnach mit der Erfüllung des Postulates entsprochen werden.</p><p>Den Zeithorizont für die Analyse der längerfristigen Entwicklung der Alterssicherung möchte der Bundesrat allerdings auf die Perspektive bis zum Jahr 2025 beschränken. Über die nächsten Jahrzehnte lassen sich zwar Trends erkennen, denen die nötige Beachtung zu schenken ist. Man muss aber auch anerkennen, dass viele unvorhergesehene Entwicklungen möglich sind, die über den langen Zeitraum hinweg ihre volle Wirkung entfalten können.</p><p>Für den Zeitraum bis 2050 können wohl gewisse Angaben zur Entwicklung des Altersquotienten der Bevölkerung gemacht werden. Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung - die neben der demographischen Entwicklung die finanzielle Lage der AHV stark beeinflusst - sind für einen derart langen Zeitraum aber weder sinnvoll noch möglich. Eine Darstellung der Entwicklung des Finanzhaushaltes der AHV wäre daher mit grossen Unsicherheiten behaftet.</p> Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorlegen, in welchem die kurz- (2010), mittel- (2015) und langfristigen (2050) Perspektiven der Alterssicherung in der Schweiz dargelegt werden. Dieser Bericht wird zukunftsfähige Modelle der Alterssicherung mit Vor- und Nachteilen aufzeigen, einschliesslich möglicher Finanzierungsvarianten.</p>
    • Mittel- und langfristige Perspektiven der Alterssicherung

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