Kriegsgefahr in der Westsahara

ShortId
00.5131
Id
20005131
Updated
10.04.2024 12:02
Language
de
Title
Kriegsgefahr in der Westsahara
AdditionalIndexing
Marokko;Westsahara;Friedenspolitik
1
  • L04K03040514, Westsahara
  • L06K030401020102, Marokko
  • L03K040103, Friedenspolitik
Texts
  • <p>Seit zehn Jahren herrscht Waffenstillstand im Krieg, den das Volk der Sahraui zur Befreiung seines Landes führt - einer ehemals spanischen Kolonie, die heute von Marokko besetzt ist. Von der Uno wurde ein Friedensplan ausgearbeitet, der ein Referendum für die Selbstbestimmung, die Freilassung der Gefangenen und die Rückkehr der Vertriebenen vorsieht. Doch seit zehn Jahren verhindert Marokko die Realisierung dieses Friedensplans, obwohl es sich bereit erklärt hatte, diesen einzuhalten.</p><p>Eine am 28. und 29. September in Berlin unter der Leitung des Uno-Sonderbeauftragten James Baker stattfindende Versammlung stellt die letzte Möglichkeit dar, um eine Einigung zu finden. Falls der Friedensplan dann seitens Marokkos oder seitens der Uno immer noch gefährdet sein sollte, wird den Sahraui und ihrer militärischen und politischen Organisation Frente Polisario nichts anderes übrig bleiben, als wieder zu den Waffen zu greifen. Deshalb rufen sie alle demokratischen Länder auf, den Friedensplan zu unterstützen und ihren Einfluss geltend zu machen, damit Marokko dessen Durchsetzung sowie das Referendum für die Selbstbestimmung akzeptiert.</p><p>Ist die Schweiz bereit, diesem Aufruf zu folgen? Wird der Bundesrat sich dafür einsetzen und so schnell als möglich seine Unterstützung des Friedensprozesses und seine Anerkennung des legitimen Kampfes der Sahraui bekannt geben?</p>
  • Kriegsgefahr in der Westsahara
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Seit zehn Jahren herrscht Waffenstillstand im Krieg, den das Volk der Sahraui zur Befreiung seines Landes führt - einer ehemals spanischen Kolonie, die heute von Marokko besetzt ist. Von der Uno wurde ein Friedensplan ausgearbeitet, der ein Referendum für die Selbstbestimmung, die Freilassung der Gefangenen und die Rückkehr der Vertriebenen vorsieht. Doch seit zehn Jahren verhindert Marokko die Realisierung dieses Friedensplans, obwohl es sich bereit erklärt hatte, diesen einzuhalten.</p><p>Eine am 28. und 29. September in Berlin unter der Leitung des Uno-Sonderbeauftragten James Baker stattfindende Versammlung stellt die letzte Möglichkeit dar, um eine Einigung zu finden. Falls der Friedensplan dann seitens Marokkos oder seitens der Uno immer noch gefährdet sein sollte, wird den Sahraui und ihrer militärischen und politischen Organisation Frente Polisario nichts anderes übrig bleiben, als wieder zu den Waffen zu greifen. Deshalb rufen sie alle demokratischen Länder auf, den Friedensplan zu unterstützen und ihren Einfluss geltend zu machen, damit Marokko dessen Durchsetzung sowie das Referendum für die Selbstbestimmung akzeptiert.</p><p>Ist die Schweiz bereit, diesem Aufruf zu folgen? Wird der Bundesrat sich dafür einsetzen und so schnell als möglich seine Unterstützung des Friedensprozesses und seine Anerkennung des legitimen Kampfes der Sahraui bekannt geben?</p>
    • Kriegsgefahr in der Westsahara

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