Geheime Verträge mit der Nato
- ShortId
-
00.5154
- Id
-
20005154
- Updated
-
10.04.2024 14:17
- Language
-
de
- Title
-
Geheime Verträge mit der Nato
- AdditionalIndexing
-
freie Schlagwörter: PARP;militärische Zusammenarbeit;Amtsgeheimnis;NATO
- 1
-
- L03K150224, NATO
- L04K10010210, militärische Zusammenarbeit
- L06K080701010103, Amtsgeheimnis
- Texts
-
- <p>In seiner Antwort vom 6. März 2000 auf meine Einfache Anfrage 99.1189 (Partnerschaft für den Frieden. Neue Verpflichtungen der Schweiz?) hat der Bundesrat ausgeführt, das PfP-Rahmendokument sei das einzige Dokument, das er im Zusammenhang mit der PfP unterzeichnet habe. Der US-Verteidigungsattaché habe in seinem Referat vom 7. Dezember 1999 an der Uni Zürich - entgegen dem Inhalt der Anfrage - mit keinem Wort irgendwelche rechtlichen Verpflichtungen für die Schweiz erwähnt.</p><p>Jetzt berichtet "Facts", die Schweiz habe sich freiwillig in die Pflicht nehmen lassen. Im Rahmen des Nato-Programmes Parp seien 33 Ziele festgelegt, welche die Schweiz bis 2006 erfüllen wolle. Am 25. April 2000 (5 Wochen nach der bundesrätlichen Antwort!) sei die Vereinbarung im Nato-Hauptquartier in Brüssel bereinigt und nachträglich vom Bundesrat anstandslos ratifiziert worden. Im Einvernehmen mit der Nato sei Parp zur Geheimsache erklärt worden.</p><p>1. Begründet Parp rechtliche Verpflichtungen für die Schweiz?</p><p>2. Welche Sanktionen sind bei Vertragsverletzungen vorgesehen?</p><p>3. Glaubt der Bundesrat, Geheimverträge mit der Nato würden von Drittstaaten als neutralitätspolitisch unbedenklich beurteilt?</p><p>4. In welchen weiteren Schritten will der Bundesrat unser Land in die Nato führen?</p><p>5. Wann wird der Bundesrat das Parlament über den Inhalt der 33 geheimen Ziele informieren?</p>
- Geheime Verträge mit der Nato
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
-
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>In seiner Antwort vom 6. März 2000 auf meine Einfache Anfrage 99.1189 (Partnerschaft für den Frieden. Neue Verpflichtungen der Schweiz?) hat der Bundesrat ausgeführt, das PfP-Rahmendokument sei das einzige Dokument, das er im Zusammenhang mit der PfP unterzeichnet habe. Der US-Verteidigungsattaché habe in seinem Referat vom 7. Dezember 1999 an der Uni Zürich - entgegen dem Inhalt der Anfrage - mit keinem Wort irgendwelche rechtlichen Verpflichtungen für die Schweiz erwähnt.</p><p>Jetzt berichtet "Facts", die Schweiz habe sich freiwillig in die Pflicht nehmen lassen. Im Rahmen des Nato-Programmes Parp seien 33 Ziele festgelegt, welche die Schweiz bis 2006 erfüllen wolle. Am 25. April 2000 (5 Wochen nach der bundesrätlichen Antwort!) sei die Vereinbarung im Nato-Hauptquartier in Brüssel bereinigt und nachträglich vom Bundesrat anstandslos ratifiziert worden. Im Einvernehmen mit der Nato sei Parp zur Geheimsache erklärt worden.</p><p>1. Begründet Parp rechtliche Verpflichtungen für die Schweiz?</p><p>2. Welche Sanktionen sind bei Vertragsverletzungen vorgesehen?</p><p>3. Glaubt der Bundesrat, Geheimverträge mit der Nato würden von Drittstaaten als neutralitätspolitisch unbedenklich beurteilt?</p><p>4. In welchen weiteren Schritten will der Bundesrat unser Land in die Nato führen?</p><p>5. Wann wird der Bundesrat das Parlament über den Inhalt der 33 geheimen Ziele informieren?</p>
- Geheime Verträge mit der Nato
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