Bundesverwaltung. Französisch und italienisch denken
- ShortId
-
01.3121
- Id
-
20013121
- Updated
-
25.06.2025 01:43
- Language
-
de
- Title
-
Bundesverwaltung. Französisch und italienisch denken
- AdditionalIndexing
-
04;2831;italienische Sprache;Kulturvielfalt;nationale Identität;Amtssprache;Bundesverwaltung;Übersetzen;französische Sprache;Beruf in der Informationsbranche
- 1
-
- L04K08060103, Bundesverwaltung
- L05K0106010304, französische Sprache
- L05K0106010305, italienische Sprache
- L04K12010302, Übersetzen
- L04K01060106, Kulturvielfalt
- L04K08060102, Amtssprache
- L04K12010102, Beruf in der Informationsbranche
- L04K08020219, nationale Identität
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Von den 340 Übersetzerinnen und Übersetzern, die beim Bund angestellt sind, gewährleisten lediglich 27, dass Gedanken und politisches Handeln von der französischen in die deutsche Sprache übertragen werden. Hingegen gibt es praktisch keine Beamten, die Texte aus dem Italienischen in die deutsche oder französische Sprache übersetzen.</p><p>Diese Zahlen zeigen deutlich, dass man in der Bundesverwaltung hauptsächlich Deutsch denkt. Diese Situation ist unhaltbar, denn der kulturelle Pluralismus stellt eine der Grundlagen des politischen Systems der Schweiz dar. Demzufolge ist es dringend notwendig, Massnahmen zu treffen, die es der Bundesverwaltung ermöglichen, auch im Sinne der französischen und italienischen Sprachgemeinschaften zu denken. Eine dieser Massnahmen könnte darin bestehen, vermehrt Gesetzestexte parallel in mehreren Sprachen zu erarbeiten. Diese Methode ist Ende der Siebziger- und Anfang der Achtzigerjahre von Joseph Voyame, dem damaligen Direktor des Bundesamtes für Justiz, eingeführt worden.</p>
- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
- <p>Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament einen Bericht mit einer Reihe von Massnahmen vorzulegen, durch deren Umsetzung es der Bundesverwaltung ermöglicht wird, auch im Sinne der französischen und italienischen Sprachgemeinschaft zu denken.</p>
- Bundesverwaltung. Französisch und italienisch denken
- State
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Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Von den 340 Übersetzerinnen und Übersetzern, die beim Bund angestellt sind, gewährleisten lediglich 27, dass Gedanken und politisches Handeln von der französischen in die deutsche Sprache übertragen werden. Hingegen gibt es praktisch keine Beamten, die Texte aus dem Italienischen in die deutsche oder französische Sprache übersetzen.</p><p>Diese Zahlen zeigen deutlich, dass man in der Bundesverwaltung hauptsächlich Deutsch denkt. Diese Situation ist unhaltbar, denn der kulturelle Pluralismus stellt eine der Grundlagen des politischen Systems der Schweiz dar. Demzufolge ist es dringend notwendig, Massnahmen zu treffen, die es der Bundesverwaltung ermöglichen, auch im Sinne der französischen und italienischen Sprachgemeinschaften zu denken. Eine dieser Massnahmen könnte darin bestehen, vermehrt Gesetzestexte parallel in mehreren Sprachen zu erarbeiten. Diese Methode ist Ende der Siebziger- und Anfang der Achtzigerjahre von Joseph Voyame, dem damaligen Direktor des Bundesamtes für Justiz, eingeführt worden.</p>
- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
- <p>Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament einen Bericht mit einer Reihe von Massnahmen vorzulegen, durch deren Umsetzung es der Bundesverwaltung ermöglicht wird, auch im Sinne der französischen und italienischen Sprachgemeinschaft zu denken.</p>
- Bundesverwaltung. Französisch und italienisch denken
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