Monistische Finanzierung der Krankenversicherung. Bericht

ShortId
02.3674
Id
20023674
Updated
25.06.2025 01:51
Language
de
Title
Monistische Finanzierung der Krankenversicherung. Bericht
AdditionalIndexing
2841;Spitalkosten;Bericht;Krankenversicherung;Spital;Finanzierung
1
  • L04K01040109, Krankenversicherung
  • L05K0105051101, Spital
  • L05K0105050102, Spitalkosten
  • L03K110902, Finanzierung
  • L03K020206, Bericht
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Es scheint immer mehr, dass der von einigen Parteien empfohlene Vorschlag einer monistischen Finanzierung durch die Krankenkassen die einzig mögliche Lösung darstellt, die für die politisch Verantwortlichen ausserordentlich komfortabel ist. </p><p>Der Vorschlag einer monistischen Finanzierung durch den Bund hat zum Ziel, den Anteil der Versicherungsprämien für Spitalkosten auf die Steuern zu übertragen. So wird die Versicherungsprämie ohne den Anteil "Spital" nur die Kosten für ambulante Behandlungen abdecken - ein Bereich, welcher in der Verantwortung der Versicherten liegt.</p><p>Die monistische Finanzierung durch den Bund wird nicht unbedeutende Auswirkungen auf die gegenwärtigen Prämien haben. Sie erlaubt den Wechsel vom System der Kopfprämie zum System der Familienprämie, womit auch die Prämien für Kinder abgeschafft werden könnten. Schliesslich kann mit einer solchen Finanzierung die Anzahl Versicherter, die vom Bund und den Kantonen unterstützt werden, massiv verringert werden.</p><p>Der Bericht zu diesem Vorschlag muss die unbedingt notwendigen Vergleiche mit dem Vorschlag der monistischen Finanzierung durch die Krankenkassen ermöglichen.</p>
  • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
  • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Bericht zu einer monistischen Spitalfinanzierung durch den Bund mit den Konsequenzen für die Versicherten und die Kantone auszuarbeiten.</p>
  • Monistische Finanzierung der Krankenversicherung. Bericht
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Es scheint immer mehr, dass der von einigen Parteien empfohlene Vorschlag einer monistischen Finanzierung durch die Krankenkassen die einzig mögliche Lösung darstellt, die für die politisch Verantwortlichen ausserordentlich komfortabel ist. </p><p>Der Vorschlag einer monistischen Finanzierung durch den Bund hat zum Ziel, den Anteil der Versicherungsprämien für Spitalkosten auf die Steuern zu übertragen. So wird die Versicherungsprämie ohne den Anteil "Spital" nur die Kosten für ambulante Behandlungen abdecken - ein Bereich, welcher in der Verantwortung der Versicherten liegt.</p><p>Die monistische Finanzierung durch den Bund wird nicht unbedeutende Auswirkungen auf die gegenwärtigen Prämien haben. Sie erlaubt den Wechsel vom System der Kopfprämie zum System der Familienprämie, womit auch die Prämien für Kinder abgeschafft werden könnten. Schliesslich kann mit einer solchen Finanzierung die Anzahl Versicherter, die vom Bund und den Kantonen unterstützt werden, massiv verringert werden.</p><p>Der Bericht zu diesem Vorschlag muss die unbedingt notwendigen Vergleiche mit dem Vorschlag der monistischen Finanzierung durch die Krankenkassen ermöglichen.</p>
    • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
    • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Bericht zu einer monistischen Spitalfinanzierung durch den Bund mit den Konsequenzen für die Versicherten und die Kantone auszuarbeiten.</p>
    • Monistische Finanzierung der Krankenversicherung. Bericht

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