Wiederzulassung von Formel-1-Autorennen

ShortId
03.411
Id
20030411
Updated
10.02.2026 21:17
Language
de
Title
Wiederzulassung von Formel-1-Autorennen
AdditionalIndexing
28;Auto;Sporteinrichtung;Sport;Aufhebung einer Bestimmung
1
  • L05K1803010101, Auto
  • L04K01010102, Sport
  • L05K0101010206, Sporteinrichtung
  • L06K050301010201, Aufhebung einer Bestimmung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>- Die Formel-1-Rennen haben sich vom reinen Rennsport zur innovativen Hightechentwicklung und -erprobung gewandelt. Der "Rennzirkus" würde für eine ganze Region zum interessanten Geschäft. </p><p>- Abklärungen im europäischen Ausland haben ergeben, dass eine moderne Rennstrecke einer Region 1400 bis 2500 Arbeitsplätze bringt. </p><p>- Die Wertschöpfung einer Formel-1-Rennstrecke bringt einer ganzen Region eine jährliche Wertschöpfung von 40 bis 70 Millionen Franken. </p><p>- Eine entsprechende moderne Anlage könnte durch private Investoren oder allenfalls durch eine gemischtwirtschaftliche Gruppe (Private, Gemeinden, Kantone) realisiert werden.</p><p>- Mit einer solchen Anlage könnte z. B. eine Randregion einen grossen wirtschaftlichen Aufschwung erleben. Den Beweis liefern die heutigen Rennstrecken im europäischen Ausland. Rund um den Rundkurs siedeln sich Unternehmen der verschiedensten Branchen an. Der Rundkurs wird "nur" einmal im Jahr für Formel-1-Rennen genutzt. In den anderen Zeiten werden die Kurse von Auto- und Nutzfahrzeugherstellern für Testzwecke gemietet. Auch andere Motorsportarten werden auf einem modernen Rundkurs ausgetragen. </p><p>- Als Synergie des Rundkurses können auch schweizerische Unternehmen und z. B. die ETH profitieren. Am Beispiel des Segelbootes Alinghi zeigt sich, dass die ETH Lausanne oder ein kleinerer Textilhersteller (Segel) absolut in der Lage sind, neue hoch technische Produkte zu entwickeln. Im Automobilbereich (z. B. beim Leichtbau, in der Sicherheit usw.) würden sich grosse Chancen eröffnen. </p><p>- In den Gebäuden müsste ein Ausstellungspavillon für Schweizer Unternehmen integriert werden. In dieser Ausstellung hätten Schweizer Unternehmen (z. B. für Spezialkunststoffe, Metalle, Maschinen, Elektronik, Bremsen usw.) die Möglichkeit, ihre Produkte einer weltweiten Industrie zu präsentieren. Bereits heute gibt es in der Schweiz viele Zulieferer der Automobilindustrie. </p><p>- Am Beispiel des Formel-1-Rennstalls Sauber zeigt sich, dass im Automobilsport ein grosses Entwicklungspotenzial steckt. In Hinwil sind im Laufe der Jahre bei der Firma Sauber rund 300 Arbeitsplätze geschaffen worden. Bei der Firma Sauber werden "nicht nur" Formel-1-Autos entwickelt, es werden z. B. auch moderne umweltfreundliche Motoren für zivile PKW entwickelt. </p><p>- Ein "Grosser Preis der Schweiz" würde den Tourismus enorm fördern. Ein Formel-1-Rennen wird in die ganze Welt übertragen. Im Vorfeld der Fernsehübertragungen werden Regionen und Länder meistens vorgestellt. Die Tourismusbranche der betroffenen Region und der ganzen Schweiz würde profitieren. Als Beispiel möge der Grosse Preis von Brasilien dienen. Aus der ganzen Welt reisen Fans nach Brasilien und machen vor und nach dem Rennen in diesem Land Ferien. </p><p>- Mit einem neuen Formel-1-Rundkurs könnte auch dem Umweltschutz Rechnung getragen werden. Eine neue Rennstrecke könnte direkt mit dem öffentlichen Verkehr (Bahn und Bus) erschlossen werden.</p>
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes reiche ich die folgende parlamentarische Initiative in der Form der allgemeinen Anregung ein:</p><p>In der Schweiz werden Formel-1-Autorennen grundsätzlich wieder zugelassen. Mit dieser Zulassung wird die Möglichkeit geschaffen, eine neue moderne Rennstrecke zu bauen.</p>
  • Wiederzulassung von Formel-1-Autorennen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>- Die Formel-1-Rennen haben sich vom reinen Rennsport zur innovativen Hightechentwicklung und -erprobung gewandelt. Der "Rennzirkus" würde für eine ganze Region zum interessanten Geschäft. </p><p>- Abklärungen im europäischen Ausland haben ergeben, dass eine moderne Rennstrecke einer Region 1400 bis 2500 Arbeitsplätze bringt. </p><p>- Die Wertschöpfung einer Formel-1-Rennstrecke bringt einer ganzen Region eine jährliche Wertschöpfung von 40 bis 70 Millionen Franken. </p><p>- Eine entsprechende moderne Anlage könnte durch private Investoren oder allenfalls durch eine gemischtwirtschaftliche Gruppe (Private, Gemeinden, Kantone) realisiert werden.</p><p>- Mit einer solchen Anlage könnte z. B. eine Randregion einen grossen wirtschaftlichen Aufschwung erleben. Den Beweis liefern die heutigen Rennstrecken im europäischen Ausland. Rund um den Rundkurs siedeln sich Unternehmen der verschiedensten Branchen an. Der Rundkurs wird "nur" einmal im Jahr für Formel-1-Rennen genutzt. In den anderen Zeiten werden die Kurse von Auto- und Nutzfahrzeugherstellern für Testzwecke gemietet. Auch andere Motorsportarten werden auf einem modernen Rundkurs ausgetragen. </p><p>- Als Synergie des Rundkurses können auch schweizerische Unternehmen und z. B. die ETH profitieren. Am Beispiel des Segelbootes Alinghi zeigt sich, dass die ETH Lausanne oder ein kleinerer Textilhersteller (Segel) absolut in der Lage sind, neue hoch technische Produkte zu entwickeln. Im Automobilbereich (z. B. beim Leichtbau, in der Sicherheit usw.) würden sich grosse Chancen eröffnen. </p><p>- In den Gebäuden müsste ein Ausstellungspavillon für Schweizer Unternehmen integriert werden. In dieser Ausstellung hätten Schweizer Unternehmen (z. B. für Spezialkunststoffe, Metalle, Maschinen, Elektronik, Bremsen usw.) die Möglichkeit, ihre Produkte einer weltweiten Industrie zu präsentieren. Bereits heute gibt es in der Schweiz viele Zulieferer der Automobilindustrie. </p><p>- Am Beispiel des Formel-1-Rennstalls Sauber zeigt sich, dass im Automobilsport ein grosses Entwicklungspotenzial steckt. In Hinwil sind im Laufe der Jahre bei der Firma Sauber rund 300 Arbeitsplätze geschaffen worden. Bei der Firma Sauber werden "nicht nur" Formel-1-Autos entwickelt, es werden z. B. auch moderne umweltfreundliche Motoren für zivile PKW entwickelt. </p><p>- Ein "Grosser Preis der Schweiz" würde den Tourismus enorm fördern. Ein Formel-1-Rennen wird in die ganze Welt übertragen. Im Vorfeld der Fernsehübertragungen werden Regionen und Länder meistens vorgestellt. Die Tourismusbranche der betroffenen Region und der ganzen Schweiz würde profitieren. Als Beispiel möge der Grosse Preis von Brasilien dienen. Aus der ganzen Welt reisen Fans nach Brasilien und machen vor und nach dem Rennen in diesem Land Ferien. </p><p>- Mit einem neuen Formel-1-Rundkurs könnte auch dem Umweltschutz Rechnung getragen werden. Eine neue Rennstrecke könnte direkt mit dem öffentlichen Verkehr (Bahn und Bus) erschlossen werden.</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes reiche ich die folgende parlamentarische Initiative in der Form der allgemeinen Anregung ein:</p><p>In der Schweiz werden Formel-1-Autorennen grundsätzlich wieder zugelassen. Mit dieser Zulassung wird die Möglichkeit geschaffen, eine neue moderne Rennstrecke zu bauen.</p>
    • Wiederzulassung von Formel-1-Autorennen
  • Index
    1
    Texts
    • <p>- Die Formel-1-Rennen haben sich vom reinen Rennsport zur innovativen Hightechentwicklung und -erprobung gewandelt. Der "Rennzirkus" würde für eine ganze Region zum interessanten Geschäft. </p><p>- Abklärungen im europäischen Ausland haben ergeben, dass eine moderne Rennstrecke einer Region 1400 bis 2500 Arbeitsplätze bringt. </p><p>- Die Wertschöpfung einer Formel-1-Rennstrecke bringt einer ganzen Region eine jährliche Wertschöpfung von 40 bis 70 Millionen Franken. </p><p>- Eine entsprechende moderne Anlage könnte durch private Investoren oder allenfalls durch eine gemischtwirtschaftliche Gruppe (Private, Gemeinden, Kantone) realisiert werden.</p><p>- Mit einer solchen Anlage könnte z. B. eine Randregion einen grossen wirtschaftlichen Aufschwung erleben. Den Beweis liefern die heutigen Rennstrecken im europäischen Ausland. Rund um den Rundkurs siedeln sich Unternehmen der verschiedensten Branchen an. Der Rundkurs wird "nur" einmal im Jahr für Formel-1-Rennen genutzt. In den anderen Zeiten werden die Kurse von Auto- und Nutzfahrzeugherstellern für Testzwecke gemietet. Auch andere Motorsportarten werden auf einem modernen Rundkurs ausgetragen. </p><p>- Als Synergie des Rundkurses können auch schweizerische Unternehmen und z. B. die ETH profitieren. Am Beispiel des Segelbootes Alinghi zeigt sich, dass die ETH Lausanne oder ein kleinerer Textilhersteller (Segel) absolut in der Lage sind, neue hoch technische Produkte zu entwickeln. Im Automobilbereich (z. B. beim Leichtbau, in der Sicherheit usw.) würden sich grosse Chancen eröffnen. </p><p>- In den Gebäuden müsste ein Ausstellungspavillon für Schweizer Unternehmen integriert werden. In dieser Ausstellung hätten Schweizer Unternehmen (z. B. für Spezialkunststoffe, Metalle, Maschinen, Elektronik, Bremsen usw.) die Möglichkeit, ihre Produkte einer weltweiten Industrie zu präsentieren. Bereits heute gibt es in der Schweiz viele Zulieferer der Automobilindustrie. </p><p>- Am Beispiel des Formel-1-Rennstalls Sauber zeigt sich, dass im Automobilsport ein grosses Entwicklungspotenzial steckt. In Hinwil sind im Laufe der Jahre bei der Firma Sauber rund 300 Arbeitsplätze geschaffen worden. Bei der Firma Sauber werden "nicht nur" Formel-1-Autos entwickelt, es werden z. B. auch moderne umweltfreundliche Motoren für zivile PKW entwickelt. </p><p>- Ein "Grosser Preis der Schweiz" würde den Tourismus enorm fördern. Ein Formel-1-Rennen wird in die ganze Welt übertragen. Im Vorfeld der Fernsehübertragungen werden Regionen und Länder meistens vorgestellt. Die Tourismusbranche der betroffenen Region und der ganzen Schweiz würde profitieren. Als Beispiel möge der Grosse Preis von Brasilien dienen. Aus der ganzen Welt reisen Fans nach Brasilien und machen vor und nach dem Rennen in diesem Land Ferien. </p><p>- Mit einem neuen Formel-1-Rundkurs könnte auch dem Umweltschutz Rechnung getragen werden. Eine neue Rennstrecke könnte direkt mit dem öffentlichen Verkehr (Bahn und Bus) erschlossen werden.</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes reiche ich die folgende parlamentarische Initiative in der Form der allgemeinen Anregung ein:</p><p>In der Schweiz werden Formel-1-Autorennen grundsätzlich wieder zugelassen. Mit dieser Zulassung wird die Möglichkeit geschaffen, eine neue moderne Rennstrecke zu bauen.</p>
    • Wiederzulassung von Formel-1-Autorennen

Back to List