Unerwünschter Besuch von George W. Bush in Genf

ShortId
03.1054
Id
20031054
Updated
24.06.2025 22:25
Language
de
Title
Unerwünschter Besuch von George W. Bush in Genf
AdditionalIndexing
08;diplomatische Beziehungen;Irak;Präsident/in eines Staates;Staatsbesuch;Weltwirtschaftsgipfel;Völkerrecht;Frankreich;Krieg;USA
1
  • L04K10020112, Staatsbesuch
  • L04K03050305, USA
  • L05K0806020302, Präsident/in eines Staates
  • L04K03010106, Frankreich
  • L04K10020102, diplomatische Beziehungen
  • L03K050602, Völkerrecht
  • L05K0303010602, Irak
  • L04K04010202, Krieg
  • L05K0704020110, Weltwirtschaftsgipfel
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Schweiz hat im Rahmen eines vom Parlament genehmigten völkerrechtlichen Vertrages mit Frankreich gewisse Verpflichtungen im Hinblick auf das G8-Gipfeltreffen in Evian übernommen. Dies gehört nach Auffassung des Bundesrates im weiteren Sinne zur Rolle des "Genève internationale". Gegenstand dieser Verpflichtungen war es, sicherzustellen, dass die Gipfelteilnehmer in Genf landen können und in optimaler Weise den Tagungsort Evian erreichen. Die Schweiz hat sich dieser Aufgabe bestens entledigt.</p><p>Der ursprünglich vorgesehene bilaterale Besuch des amerikanischen Präsidenten in Genf musste jedoch bekanntlich aus terminlichen Gründen abgesagt werden.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Die Ankunft in Genf von Georges W. Bush, der für die Kriegsverbrechen im Irak verantwortlich ist; der die Uno-Charta lächerlich gemacht hat und weiterhin die Genfer Konventionen verhöhnt, ist inopportun und droht, in der Bevölkerung heftige Reaktionen auszulösen.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen, den Organisator des G8-Gipfels von Evian, Präsident Chirac, zu bitten, dass er seine Verantwortung als Gastgeber wahrnimmt und den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankreich empfängt.</p>
  • Unerwünschter Besuch von George W. Bush in Genf
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Schweiz hat im Rahmen eines vom Parlament genehmigten völkerrechtlichen Vertrages mit Frankreich gewisse Verpflichtungen im Hinblick auf das G8-Gipfeltreffen in Evian übernommen. Dies gehört nach Auffassung des Bundesrates im weiteren Sinne zur Rolle des "Genève internationale". Gegenstand dieser Verpflichtungen war es, sicherzustellen, dass die Gipfelteilnehmer in Genf landen können und in optimaler Weise den Tagungsort Evian erreichen. Die Schweiz hat sich dieser Aufgabe bestens entledigt.</p><p>Der ursprünglich vorgesehene bilaterale Besuch des amerikanischen Präsidenten in Genf musste jedoch bekanntlich aus terminlichen Gründen abgesagt werden.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Die Ankunft in Genf von Georges W. Bush, der für die Kriegsverbrechen im Irak verantwortlich ist; der die Uno-Charta lächerlich gemacht hat und weiterhin die Genfer Konventionen verhöhnt, ist inopportun und droht, in der Bevölkerung heftige Reaktionen auszulösen.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen, den Organisator des G8-Gipfels von Evian, Präsident Chirac, zu bitten, dass er seine Verantwortung als Gastgeber wahrnimmt und den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankreich empfängt.</p>
    • Unerwünschter Besuch von George W. Bush in Genf

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