Arbeitskräftebedarf der Schweiz und neue EU-Mitglieder

ShortId
03.3111
Id
20033111
Updated
14.11.2025 08:42
Language
de
Title
Arbeitskräftebedarf der Schweiz und neue EU-Mitglieder
AdditionalIndexing
15;10;Freizügigkeit der Arbeitnehmer/innen;Arbeitskräftebedarf;Erweiterung der Gemeinschaft;Hilfsarbeiter/in
1
  • L05K0702020302, Arbeitskräftebedarf
  • L06K070202020103, Hilfsarbeiter/in
  • L06K070203030902, Freizügigkeit der Arbeitnehmer/innen
  • L03K090203, Erweiterung der Gemeinschaft
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Verschiedene Branchen und Regionen sind speziell auf die Rekrutierung von weniger qualifizierten Arbeitskräften angewiesen. Oft ist der Bedarf saisonabhängig, d. h. zeitlich begrenzt.</p><p>Diese Branchen (namentlich Hotellerie, Gastgewerbe, Gesundheitswesen, Baugewerbe, Landwirtschaft) erfüllen eine wichtige gesamtwirtschaftliche und regionalpolitische Aufgabe.</p><p>Zur Deckung dieses Arbeitskräftebedarfs ist es zunehmend schwieriger, zum Teil fast unmöglich, Schweizer oder Arbeitskräfte aus den heutigen EU-Efta-Ländern zu finden.</p><p>Eine wesentliche Verbesserung zeichnet sich erst mit der Erweiterung der EU per Mai 2004 ab und wenn das geltende Personenverkehrsabkommen im Rahmen der "Bilateralen I" von der Schweiz auch auf die neuen EU-Mitglieder angewendet wird.</p><p>Dazu ist sicherzustellen, dass bei der innenpolitischen Umsetzung sowie beim Erlass von Übergangsbestimmungen die erforderliche Flexibilität zugunsten dieser Branchenbedürfnisse von Anfang an gewährleistet ist, ohne dass das neue Ausländergesetz in Artikel 23 durch unbefriedigende Lösungen und Anträge erweitert werden muss, um die Bedürfnisse der Branchen abzudecken.</p>
  • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
  • <p>Der Bundesrat wird gebeten, die Bedürfnisse einzelner Branchen oder Regionen, welche auf die Rekrutierung weniger qualifizierter Arbeitskräfte angewiesen sind, nur durch die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit zwischen der EU und der Schweiz auf die neuen EU-Mitglieder zu berücksichtigen.</p><p>Namentlich soll in den Übergangsbestimmungen die Flexibilität gesichert sein, um den tatsächlichen Bedürfnissen spezieller Branchen oder Regionen auch kurzfristig entsprechen zu können.</p>
  • Arbeitskräftebedarf der Schweiz und neue EU-Mitglieder
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Verschiedene Branchen und Regionen sind speziell auf die Rekrutierung von weniger qualifizierten Arbeitskräften angewiesen. Oft ist der Bedarf saisonabhängig, d. h. zeitlich begrenzt.</p><p>Diese Branchen (namentlich Hotellerie, Gastgewerbe, Gesundheitswesen, Baugewerbe, Landwirtschaft) erfüllen eine wichtige gesamtwirtschaftliche und regionalpolitische Aufgabe.</p><p>Zur Deckung dieses Arbeitskräftebedarfs ist es zunehmend schwieriger, zum Teil fast unmöglich, Schweizer oder Arbeitskräfte aus den heutigen EU-Efta-Ländern zu finden.</p><p>Eine wesentliche Verbesserung zeichnet sich erst mit der Erweiterung der EU per Mai 2004 ab und wenn das geltende Personenverkehrsabkommen im Rahmen der "Bilateralen I" von der Schweiz auch auf die neuen EU-Mitglieder angewendet wird.</p><p>Dazu ist sicherzustellen, dass bei der innenpolitischen Umsetzung sowie beim Erlass von Übergangsbestimmungen die erforderliche Flexibilität zugunsten dieser Branchenbedürfnisse von Anfang an gewährleistet ist, ohne dass das neue Ausländergesetz in Artikel 23 durch unbefriedigende Lösungen und Anträge erweitert werden muss, um die Bedürfnisse der Branchen abzudecken.</p>
    • Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
    • <p>Der Bundesrat wird gebeten, die Bedürfnisse einzelner Branchen oder Regionen, welche auf die Rekrutierung weniger qualifizierter Arbeitskräfte angewiesen sind, nur durch die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit zwischen der EU und der Schweiz auf die neuen EU-Mitglieder zu berücksichtigen.</p><p>Namentlich soll in den Übergangsbestimmungen die Flexibilität gesichert sein, um den tatsächlichen Bedürfnissen spezieller Branchen oder Regionen auch kurzfristig entsprechen zu können.</p>
    • Arbeitskräftebedarf der Schweiz und neue EU-Mitglieder

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