Session der eidgenössischen Räte in der romanischen Schweiz

ShortId
03.3304
Id
20033304
Updated
24.06.2025 21:08
Language
de
Title
Session der eidgenössischen Räte in der romanischen Schweiz
AdditionalIndexing
421;Graubünden;Session;Parlamentssitzung;sprachliche Gruppe;rätoromanische Sprache
1
  • L05K0803010501, Session
  • L05K0301010108, Graubünden
  • L04K01090204, sprachliche Gruppe
  • L05K0106010307, rätoromanische Sprache
  • L04K08030103, Parlamentssitzung
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Die bisherigen Sessionen ausserhalb von Bern haben einen wichtigen Beitrag zum Verständnis für Minderheiten sowie zur guten Verständigung unter den verschiedenen Sprachgemeinschaften geleistet. Mit der Durchführung einer Session in der romanischen Schweiz kann das Bundesparlament unserer vierten Landessprache, aber auch dem Berggebiet die Referenz erweisen.</p><p>Im Jahre 2005/06 soll ein grösserer Umbau des Bundeshauses erfolgen. Gemäss Verlautbarungen von zuständiger Seite wäre es wünschenswert, wenn während der Bauphase mindestens eine Session ausserhalb des Bundeshauses durchgeführt würde.</p><p>Nachdem das Parlament bereits in der französischen und in der italienischen Schweiz entsprechende Sessionen durchführte, drängt sich die Prüfung einer Session im romanischen Sprachgebiet auf.</p><p>Selbstverständlich bedarf ein Entscheid zugunsten einer Session im romanischen Sprachgebiet gründlicher Abklärungen. Ich lade deshalb das Büro ein, zusammen mit dem Büro des Nationalrates, diese Abklärungen vorzunehmen und im gegebenen Zeitpunkt dem Parlament Antrag zu stellen.</p>
  • <p>Die Durchführung einer Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet ist primär ein staatspolitischer Entscheid, den das Parlament treffen muss.</p><p>Unbestreitbar haben die bisherigen Sessionen "extra muros" in Genf und Lugano zur Förderung des Verständnisses für die betreffenden Sprachgemeinschaften und Regionen beigetragen. Diesem Vorteil steht ein beträchtlicher Mehraufwand an Arbeit und Kosten gegenüber: Eine Session im Kanton Graubünden wird kaum weniger als die rund 2 Millionen Franken zusätzliche Kosten für den Bund verursachen wie die Frühjahrssession 2001 in Lugano. Die infrastrukturell-technischen und die betrieblich-organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung von Rats- und Fraktionssitzungen, für die Erbringung der nötigen Dienstleistungen und die Erfüllung der komplexen Telematikbedürfnisse sowie für die Unterbringung von rund 500 bis 600 Personen sind im Lichte der Erfahrungen früherer Auswärtssessionen sorgfältig abzuklären.</p><p>Falls eine Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet beschlossen wird, drängt es sich auf, den Zeitpunkt unter Berücksichtigung der geplanten grossen Umbauarbeiten im Parlamentsgebäude festzulegen. Unter diesem Gesichtspunkt wäre es am sinnvollsten, gemäss heutigem Planungsstand die Sommersession 2006 ausserhalb von Bern abzuhalten.</p><p>Wenn der Rat die Empfehlung annimmt, wird das Büro in Zusammenarbeit mit dem Büro des Nationalrates die nötigen Abklärungen für die Durchführung einer Session im romanischen Sprachgebiet veranlassen. Ein Entscheid über die allfällige Durchführung einer solchen Session kann dann zum gegebenen Zeitpunkt in Kenntnis der Ergebnisse der Abklärungen in beiden Räten auf Antrag des jeweiligen Ratsbüros getroffen werden.</p> Das Büro beantragt, die Empfehlung anzunehmen.
  • <p>Das Büro wird eingeladen, die Durchführung einer Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet zu prüfen.</p>
  • Session der eidgenössischen Räte in der romanischen Schweiz
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die bisherigen Sessionen ausserhalb von Bern haben einen wichtigen Beitrag zum Verständnis für Minderheiten sowie zur guten Verständigung unter den verschiedenen Sprachgemeinschaften geleistet. Mit der Durchführung einer Session in der romanischen Schweiz kann das Bundesparlament unserer vierten Landessprache, aber auch dem Berggebiet die Referenz erweisen.</p><p>Im Jahre 2005/06 soll ein grösserer Umbau des Bundeshauses erfolgen. Gemäss Verlautbarungen von zuständiger Seite wäre es wünschenswert, wenn während der Bauphase mindestens eine Session ausserhalb des Bundeshauses durchgeführt würde.</p><p>Nachdem das Parlament bereits in der französischen und in der italienischen Schweiz entsprechende Sessionen durchführte, drängt sich die Prüfung einer Session im romanischen Sprachgebiet auf.</p><p>Selbstverständlich bedarf ein Entscheid zugunsten einer Session im romanischen Sprachgebiet gründlicher Abklärungen. Ich lade deshalb das Büro ein, zusammen mit dem Büro des Nationalrates, diese Abklärungen vorzunehmen und im gegebenen Zeitpunkt dem Parlament Antrag zu stellen.</p>
    • <p>Die Durchführung einer Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet ist primär ein staatspolitischer Entscheid, den das Parlament treffen muss.</p><p>Unbestreitbar haben die bisherigen Sessionen "extra muros" in Genf und Lugano zur Förderung des Verständnisses für die betreffenden Sprachgemeinschaften und Regionen beigetragen. Diesem Vorteil steht ein beträchtlicher Mehraufwand an Arbeit und Kosten gegenüber: Eine Session im Kanton Graubünden wird kaum weniger als die rund 2 Millionen Franken zusätzliche Kosten für den Bund verursachen wie die Frühjahrssession 2001 in Lugano. Die infrastrukturell-technischen und die betrieblich-organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung von Rats- und Fraktionssitzungen, für die Erbringung der nötigen Dienstleistungen und die Erfüllung der komplexen Telematikbedürfnisse sowie für die Unterbringung von rund 500 bis 600 Personen sind im Lichte der Erfahrungen früherer Auswärtssessionen sorgfältig abzuklären.</p><p>Falls eine Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet beschlossen wird, drängt es sich auf, den Zeitpunkt unter Berücksichtigung der geplanten grossen Umbauarbeiten im Parlamentsgebäude festzulegen. Unter diesem Gesichtspunkt wäre es am sinnvollsten, gemäss heutigem Planungsstand die Sommersession 2006 ausserhalb von Bern abzuhalten.</p><p>Wenn der Rat die Empfehlung annimmt, wird das Büro in Zusammenarbeit mit dem Büro des Nationalrates die nötigen Abklärungen für die Durchführung einer Session im romanischen Sprachgebiet veranlassen. Ein Entscheid über die allfällige Durchführung einer solchen Session kann dann zum gegebenen Zeitpunkt in Kenntnis der Ergebnisse der Abklärungen in beiden Räten auf Antrag des jeweiligen Ratsbüros getroffen werden.</p> Das Büro beantragt, die Empfehlung anzunehmen.
    • <p>Das Büro wird eingeladen, die Durchführung einer Session der eidgenössischen Räte im romanischen Sprachgebiet zu prüfen.</p>
    • Session der eidgenössischen Räte in der romanischen Schweiz

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