Künftige Personalpolitik des Bundes

ShortId
04.3416
Id
20043416
Updated
24.06.2025 23:59
Language
de
Title
Künftige Personalpolitik des Bundes
AdditionalIndexing
04;Personalverwaltung;Globalbudget;Leistungsauftrag;Bericht;New Public Management;Bundespersonal
1
  • L04K07020102, Personalverwaltung
  • L05K0806010301, Bundespersonal
  • L03K020206, Bericht
  • L05K0806010105, Leistungsauftrag
  • L05K0806010801, New Public Management
  • L04K11080105, Globalbudget
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die systematische Aufgabenverzichtsplanung, die Bundesrat Merz am 11. Juni 2004 angekündigt hat, nimmt vor allem die Funktionsausgaben des Bundes ins Visier. Diese sollen bis 2008 um insgesamt 5 Prozent gekürzt werden. Allein im Personalbereich sind Einsparungen von 80 bis 120 Millionen Franken vorgesehen, was einem Abbau von rund 1000 Stellen entspricht. Diese lineare Sparmassnahme kommt zum Entlastungsprogramm 2003 hinzu, mit welchem die Personalbezüge bis Ende 2006 um 3,5 Prozent gesenkt werden sollen.</p><p>Diese linearen Senkungen der Personalkosten des Bundes fügen sich nicht in eine glaubhafte Strategie der Personalbewirtschaftung ein. Der Bundesrat hat doch in den letzten Jahren eine Reihe von Massnahmen in der Personalbewirtschaftung getroffen, die namentlich auf eine moderne und dynamische Personalführung und auf eine umgestaltete Unternehmenskultur hinzielen: Operationelle Zuständigkeiten wurden an die Departemente und Bundesämter delegiert, ein neues Bundespersonalgesetz ist in Kraft getreten, und einige Bundesämter werden neu mit der Flag geführt. Es ist an der Zeit, die Wirkungen dieser Massnahmen in einem Evaluationsbericht darzulegen und aus dessen Ergebnissen die künftige Personalpolitik in groben Zügen zu entwickeln. Damit soll verhindert werden, dass die Fortschritte in der Politik der Personalbewirtschaftung durch lineare Sparmassnahmen wieder zunichte gemacht werden.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Evaluationsbericht über die Personalpolitik des Bundes vorzulegen. Dieser Bericht soll aufzeigen, wie sich die Delegation operationeller Zuständigkeiten an die Departemente und Bundesämter auswirkt, und zwar insbesondere auf die Personalbewirtschaftung (Anstellungen, Entwicklung des Personalbestandes, Kreditbewirtschaftung, Lehrlinge).</p><p>Welches waren seinerzeit die Folgen des Personalstopps?</p><p>Die Umsetzung des neuen Personalrechtes sollte ebenso Bestandteil des Evaluationsberichtes sein wie die Bilanz, die aus den Erfahrungen im Rahmen der Führung mit Leistungsauftrag und Globalbudget (Flag) gezogen werden kann.</p><p>Wurden die Ziele des neuen Bundespersonalgesetzes, die Personalführung zu modernisieren und zu dynamisieren sowie die Unternehmenskultur zu verändern, erreicht oder ist man auf gutem Wege, sie zu verwirklichen?</p><p>Der Bericht sollte zugleich die künftige Personalpolitik des Bundes sowie die einschlägigen Anpassungen, die aufgrund des Evaluationsergebnisses notwendig erscheinen, in ihren wesentlichen Zügen aufzeichnen.</p>
  • Künftige Personalpolitik des Bundes
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die systematische Aufgabenverzichtsplanung, die Bundesrat Merz am 11. Juni 2004 angekündigt hat, nimmt vor allem die Funktionsausgaben des Bundes ins Visier. Diese sollen bis 2008 um insgesamt 5 Prozent gekürzt werden. Allein im Personalbereich sind Einsparungen von 80 bis 120 Millionen Franken vorgesehen, was einem Abbau von rund 1000 Stellen entspricht. Diese lineare Sparmassnahme kommt zum Entlastungsprogramm 2003 hinzu, mit welchem die Personalbezüge bis Ende 2006 um 3,5 Prozent gesenkt werden sollen.</p><p>Diese linearen Senkungen der Personalkosten des Bundes fügen sich nicht in eine glaubhafte Strategie der Personalbewirtschaftung ein. Der Bundesrat hat doch in den letzten Jahren eine Reihe von Massnahmen in der Personalbewirtschaftung getroffen, die namentlich auf eine moderne und dynamische Personalführung und auf eine umgestaltete Unternehmenskultur hinzielen: Operationelle Zuständigkeiten wurden an die Departemente und Bundesämter delegiert, ein neues Bundespersonalgesetz ist in Kraft getreten, und einige Bundesämter werden neu mit der Flag geführt. Es ist an der Zeit, die Wirkungen dieser Massnahmen in einem Evaluationsbericht darzulegen und aus dessen Ergebnissen die künftige Personalpolitik in groben Zügen zu entwickeln. Damit soll verhindert werden, dass die Fortschritte in der Politik der Personalbewirtschaftung durch lineare Sparmassnahmen wieder zunichte gemacht werden.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Evaluationsbericht über die Personalpolitik des Bundes vorzulegen. Dieser Bericht soll aufzeigen, wie sich die Delegation operationeller Zuständigkeiten an die Departemente und Bundesämter auswirkt, und zwar insbesondere auf die Personalbewirtschaftung (Anstellungen, Entwicklung des Personalbestandes, Kreditbewirtschaftung, Lehrlinge).</p><p>Welches waren seinerzeit die Folgen des Personalstopps?</p><p>Die Umsetzung des neuen Personalrechtes sollte ebenso Bestandteil des Evaluationsberichtes sein wie die Bilanz, die aus den Erfahrungen im Rahmen der Führung mit Leistungsauftrag und Globalbudget (Flag) gezogen werden kann.</p><p>Wurden die Ziele des neuen Bundespersonalgesetzes, die Personalführung zu modernisieren und zu dynamisieren sowie die Unternehmenskultur zu verändern, erreicht oder ist man auf gutem Wege, sie zu verwirklichen?</p><p>Der Bericht sollte zugleich die künftige Personalpolitik des Bundes sowie die einschlägigen Anpassungen, die aufgrund des Evaluationsergebnisses notwendig erscheinen, in ihren wesentlichen Zügen aufzeichnen.</p>
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