Hochschulfinanzierung. Portfoliobereinigung unter teuren Fächern

ShortId
04.3506
Id
20043506
Updated
24.06.2025 23:32
Language
de
Title
Hochschulfinanzierung. Portfoliobereinigung unter teuren Fächern
AdditionalIndexing
32;Studium;Naturwissenschaften und angewandte Wissenschaften;Kosten des Bildungswesens;Hochschulförderung;Unterrichtsprogramm;Koordination;medizinischer Unterricht;Finanzierung;Bildungshaushaltsplan
1
  • L05K1302050103, Hochschulförderung
  • L03K110902, Finanzierung
  • L04K13030106, Bildungshaushaltsplan
  • L04K13030113, Kosten des Bildungswesens
  • L04K13010310, Unterrichtsprogramm
  • L04K08020314, Koordination
  • L04K13020110, Studium
  • L02K1601, Naturwissenschaften und angewandte Wissenschaften
  • L04K13020306, medizinischer Unterricht
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Vor allem teure Fächer im Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin belasten die Finanzen der Hochschulen stark. Gleichzeitig ist die Nachfrage vor allem bei den Naturwissenschaften nach solchen Studiengängen oft gering. Die benötigten Infrastrukturen sind aufwendig und investitionsintensiv. Das Betreuungsverhältnis ist aus finanzieller Sicht äusserst ungünstig.</p><p>Auch bei den Nischenfächern bestehen Rationalisierungspotenziale. Universitäten können Fächer zusammenlegen, es kann ein Abtausch von Fächern stattfinden. Wo solche Kooperationen nicht freiwillig geschehen, soll der Bundesrat im Rahmen seiner Möglichkeiten materiell koordinierend einwirken. Mit der Verknüpfung der Hochschulbeiträge an materielle Koordinierungsanforderungen hat er ein taugliches Instrument dazu in der Hand.</p><p>Verstärkte Kooperationen sind auch im Sinn der Hochschulen. Die Zusammenlegung von Fächern ermöglicht die verstärkte Spezialisierung und die Schaffung von "pôles d'excellence"/Kompetenzzentren. Durch die grössere Mittelausstattung wird es überhaupt erst möglich, im internationalen Wettbewerb um bestqualifiziertes Lehrpersonal mitzuspielen. Aufgrund der hohen Qualität des Lehrangebotes werden Fächer und Universitäten attraktiv für ausländische Studierende. Kooperationen mit der Wirtschaft sind einfacher in die Wege zu leiten. Bei erstrangigem Angebot fällt die Mittelbeschaffung einfacher. Das Schweizer Hochschulangebot muss international Spitzenklasse sein.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Gewährung von Hochschulbeiträgen von einer materiell verstärkten Zusammenarbeit der Hochschulen abhängig zu machen. Insbesondere hat er die Bedingung zu stellen, dass teure Fächer an einzelnen Standorten konzentriert werden und entsprechende Portfoliobereinigungen stattfinden.</p>
  • Hochschulfinanzierung. Portfoliobereinigung unter teuren Fächern
State
Erledigt
Related Affairs
  • 20043484
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Vor allem teure Fächer im Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin belasten die Finanzen der Hochschulen stark. Gleichzeitig ist die Nachfrage vor allem bei den Naturwissenschaften nach solchen Studiengängen oft gering. Die benötigten Infrastrukturen sind aufwendig und investitionsintensiv. Das Betreuungsverhältnis ist aus finanzieller Sicht äusserst ungünstig.</p><p>Auch bei den Nischenfächern bestehen Rationalisierungspotenziale. Universitäten können Fächer zusammenlegen, es kann ein Abtausch von Fächern stattfinden. Wo solche Kooperationen nicht freiwillig geschehen, soll der Bundesrat im Rahmen seiner Möglichkeiten materiell koordinierend einwirken. Mit der Verknüpfung der Hochschulbeiträge an materielle Koordinierungsanforderungen hat er ein taugliches Instrument dazu in der Hand.</p><p>Verstärkte Kooperationen sind auch im Sinn der Hochschulen. Die Zusammenlegung von Fächern ermöglicht die verstärkte Spezialisierung und die Schaffung von "pôles d'excellence"/Kompetenzzentren. Durch die grössere Mittelausstattung wird es überhaupt erst möglich, im internationalen Wettbewerb um bestqualifiziertes Lehrpersonal mitzuspielen. Aufgrund der hohen Qualität des Lehrangebotes werden Fächer und Universitäten attraktiv für ausländische Studierende. Kooperationen mit der Wirtschaft sind einfacher in die Wege zu leiten. Bei erstrangigem Angebot fällt die Mittelbeschaffung einfacher. Das Schweizer Hochschulangebot muss international Spitzenklasse sein.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Gewährung von Hochschulbeiträgen von einer materiell verstärkten Zusammenarbeit der Hochschulen abhängig zu machen. Insbesondere hat er die Bedingung zu stellen, dass teure Fächer an einzelnen Standorten konzentriert werden und entsprechende Portfoliobereinigungen stattfinden.</p>
    • Hochschulfinanzierung. Portfoliobereinigung unter teuren Fächern

Back to List