Konzept für schweizerische Tourismusförderung

ShortId
04.3568
Id
20043568
Updated
14.11.2025 08:48
Language
de
Title
Konzept für schweizerische Tourismusförderung
AdditionalIndexing
15;Fremdenverkehrspolitik;Fremdenverkehr in ländlichen Gebieten;Tourismus;Landschaftsschutz;nachhaltige Entwicklung
1
  • L05K0101010306, Fremdenverkehrspolitik
  • L05K0704010210, nachhaltige Entwicklung
  • L04K01010103, Tourismus
  • L04K06010409, Landschaftsschutz
  • L05K0101010304, Fremdenverkehr in ländlichen Gebieten
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Grundsätzlich soll die Tourismusbranche, ein wichtiger Wirtschaftszweig der Schweiz, gefördert werden. Der Einsatz der Fördermittel erfolgt nach Kriterien der Effizienz und der Nachhaltigkeit.</p><p>Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, den Tourismus in der Schweiz zu fördern. Als Beispiele sollen nicht abschliessend folgende Aspekte herausgegriffen werden: Der Schutz von schönen Landschaften, die Hebung von Qualitätsstandards, die Ausbildung von Personal, die Koordination mit Partnern aus Regionen, Städten und aus der Landwirtschaft.</p><p>Die neueste Debatte um die Fördermittel für Schweiz Tourismus hat gezeigt, dass der Bundesrat die Förderung des Tourismus in seiner Breite und die Vielfalt der möglichen Massnahmen mit einem Konzept klar abstützen muss.</p>
  • <p>Der Bundesrat hat in den vergangenen Jahren seine Tourismuspolitik mehrmals umfassend dargestellt. Er verfasste 1996 eine Gesamtschau zuhanden der eidgenössischen Räte, welche von diesen zur Kenntnis genommen wurde (BBl 1996 III 852). Mit der Botschaft über die Verbesserung von Struktur und Qualität des Angebotes des Schweizer Tourismus vom 20. September 2002 passte er die tourismuspolitische Strategie an die neue Lage auf dem internationalen Tourismusmarkt an, und er legte gleichzeitig ein angebotsseitiges Massnahmenpaket vor, welches neue Anreize für die notwendige Förderung des Strukturwandels setzt (BBl 2002 7155). Mit der Neufinanzierung von Schweiz Tourismus, welche in der Herbstsession 2004 von den Räten für die Jahre 2005 bis 2007 genehmigt wurde (BBl 2004 1585), ist der letzte wichtige Baustein der Tourismuspolitik des Bundes für die nächsten Jahre gesetzt worden.</p><p>Im Vordergrund der Tourismuspolitik steht die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die zahlreichen Landesteile, Städte und ländliche Gebiete sowie vor allem das Berggebiet, welche vom Tourismus profitieren. Der räumliche Geltungsbereich umfasst dabei die Schweiz als Ganzes. Rund die Hälfte der touristischen Ausgaben haben Exportcharakter, da sie von Ausländern getätigt werden.</p><p>Die Ausführungen zeigen, dass die Tourismuspolitik des Bundes einfach, zielgerichtet und aktuell ist. Die Anliegen des Postulates sind also weitgehend erfüllt. Es geht nun darum, die getroffenen Massnahmen wirksam umzusetzen. Nach Ablauf der nächsten Finanzierungsperiode kann der Bundesrat erneut über die Schwergewichte und Ausrichtung der Tourismusförderung durch den Bund befinden. Er wird dannzumal Wirkungsmodelle und Entwicklungsvarianten prüfen können, welche zurzeit im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 48 und anderer Studien erarbeitet werden. Eine Gesamtschau an die eidgenössischen Räte drängt sich deshalb zum heutigen Zeitpunkt nicht auf.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, bis Ende 2006 ein Gesamtkonzept für seine Tourismusförderung der Schweiz vorzulegen. Im Konzept sollen folgende Elemente enthalten sein:</p><p>- Konkrete Ziele des Bundesrates, die mit der Tourismusförderung verfolgt werden;</p><p>- Übersicht über alle Fördermassnahmen des Bundes, eingeschlossen Strategien, Instrumente und Subventionen;</p><p>- Zusammenstellung der wichtigen Partner im Tourismusbereich, dabei sollen insbesondere die Regionen und die Landwirtschaft mitberücksichtigt werden;</p><p>- Vorstellungen über Entwicklungsvarianten und -prioritäten, welche die nachhaltige Entwicklung im Tourismus favorisieren.</p>
  • Konzept für schweizerische Tourismusförderung
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Grundsätzlich soll die Tourismusbranche, ein wichtiger Wirtschaftszweig der Schweiz, gefördert werden. Der Einsatz der Fördermittel erfolgt nach Kriterien der Effizienz und der Nachhaltigkeit.</p><p>Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, den Tourismus in der Schweiz zu fördern. Als Beispiele sollen nicht abschliessend folgende Aspekte herausgegriffen werden: Der Schutz von schönen Landschaften, die Hebung von Qualitätsstandards, die Ausbildung von Personal, die Koordination mit Partnern aus Regionen, Städten und aus der Landwirtschaft.</p><p>Die neueste Debatte um die Fördermittel für Schweiz Tourismus hat gezeigt, dass der Bundesrat die Förderung des Tourismus in seiner Breite und die Vielfalt der möglichen Massnahmen mit einem Konzept klar abstützen muss.</p>
    • <p>Der Bundesrat hat in den vergangenen Jahren seine Tourismuspolitik mehrmals umfassend dargestellt. Er verfasste 1996 eine Gesamtschau zuhanden der eidgenössischen Räte, welche von diesen zur Kenntnis genommen wurde (BBl 1996 III 852). Mit der Botschaft über die Verbesserung von Struktur und Qualität des Angebotes des Schweizer Tourismus vom 20. September 2002 passte er die tourismuspolitische Strategie an die neue Lage auf dem internationalen Tourismusmarkt an, und er legte gleichzeitig ein angebotsseitiges Massnahmenpaket vor, welches neue Anreize für die notwendige Förderung des Strukturwandels setzt (BBl 2002 7155). Mit der Neufinanzierung von Schweiz Tourismus, welche in der Herbstsession 2004 von den Räten für die Jahre 2005 bis 2007 genehmigt wurde (BBl 2004 1585), ist der letzte wichtige Baustein der Tourismuspolitik des Bundes für die nächsten Jahre gesetzt worden.</p><p>Im Vordergrund der Tourismuspolitik steht die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die zahlreichen Landesteile, Städte und ländliche Gebiete sowie vor allem das Berggebiet, welche vom Tourismus profitieren. Der räumliche Geltungsbereich umfasst dabei die Schweiz als Ganzes. Rund die Hälfte der touristischen Ausgaben haben Exportcharakter, da sie von Ausländern getätigt werden.</p><p>Die Ausführungen zeigen, dass die Tourismuspolitik des Bundes einfach, zielgerichtet und aktuell ist. Die Anliegen des Postulates sind also weitgehend erfüllt. Es geht nun darum, die getroffenen Massnahmen wirksam umzusetzen. Nach Ablauf der nächsten Finanzierungsperiode kann der Bundesrat erneut über die Schwergewichte und Ausrichtung der Tourismusförderung durch den Bund befinden. Er wird dannzumal Wirkungsmodelle und Entwicklungsvarianten prüfen können, welche zurzeit im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 48 und anderer Studien erarbeitet werden. Eine Gesamtschau an die eidgenössischen Räte drängt sich deshalb zum heutigen Zeitpunkt nicht auf.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, bis Ende 2006 ein Gesamtkonzept für seine Tourismusförderung der Schweiz vorzulegen. Im Konzept sollen folgende Elemente enthalten sein:</p><p>- Konkrete Ziele des Bundesrates, die mit der Tourismusförderung verfolgt werden;</p><p>- Übersicht über alle Fördermassnahmen des Bundes, eingeschlossen Strategien, Instrumente und Subventionen;</p><p>- Zusammenstellung der wichtigen Partner im Tourismusbereich, dabei sollen insbesondere die Regionen und die Landwirtschaft mitberücksichtigt werden;</p><p>- Vorstellungen über Entwicklungsvarianten und -prioritäten, welche die nachhaltige Entwicklung im Tourismus favorisieren.</p>
    • Konzept für schweizerische Tourismusförderung

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