Einsparungen im Asylwesen dank Schengen/Dublin

ShortId
04.5239
Id
20045239
Updated
14.11.2025 07:56
Language
de
Title
Einsparungen im Asylwesen dank Schengen/Dublin
AdditionalIndexing
2811;leitende/r Bundesangestellte/r;Zuständigkeit für Asylgesuch;Sparmassnahme;Asylverfahren;Informationsverbreitung
1
  • L05K0108010201, Asylverfahren
  • L04K11080108, Sparmassnahme
  • L06K010801020103, Zuständigkeit für Asylgesuch
  • L04K12010202, Informationsverbreitung
  • L07K08060103010301, leitende/r Bundesangestellte/r
Texts
  • <p>Im Fall eines Beitrittes oder eines Nicht-Beitrittes zu Dublin sind verschiedene Szenarien betreffend Minderausgaben oder Mehrkosten erörtert worden. All diese Berechnungen beruhen auf Schätzungen und Prognosen.</p><p>Der Bundesrat hat sich in der Botschaft auf einen Wert von 80 bis 100 Millionen Franken festgelegt, den er als realistisch erachtet. Die Aussagen des Deza-Direktors widersprechen der Haltung des Bundesrates und sind sachlich nicht nachvollziehbar. Der Deza-Direktor wird künftig die bundesrätliche Haltung vertreten.</p>
  • <p>Gegenüber den Medien erklärte Deza-Direktor Walter Fust, die Schweiz werde dank den Verträgen von Schengen/Dublin Minderausgaben von jährlich 200 Millionen Franken haben, weil die teure Bearbeitung von Zweitasylgesuchen eingespart werden könne ("Tages-Anzeiger", 19. November 2004).</p><p>Entspricht die Summe von 200 Millionen Franken Einsparungen im Asylwesen dank Schengen/Dublin den Tatsachen?</p><p>Falls dies der Fall sein sollte: Warum kommuniziert der Bundesrat die Einsparungen von 200 Millionen Franken nicht gegenüber Parlament und Öffentlichkeit, beispielsweise in seiner Botschaft zu den Bilateralen II?</p><p>Falls die eingesparten 200 Millionen Franken nicht den Tatsachen entsprechen: Wie wird die Falschaussage von Deza-Direktor Fust richtig gestellt, und welche Massnahmen trifft der Bundesrat, um solche Fehlinformationen durch Chefbeamte künftig zu verhindern?</p>
  • Einsparungen im Asylwesen dank Schengen/Dublin
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Im Fall eines Beitrittes oder eines Nicht-Beitrittes zu Dublin sind verschiedene Szenarien betreffend Minderausgaben oder Mehrkosten erörtert worden. All diese Berechnungen beruhen auf Schätzungen und Prognosen.</p><p>Der Bundesrat hat sich in der Botschaft auf einen Wert von 80 bis 100 Millionen Franken festgelegt, den er als realistisch erachtet. Die Aussagen des Deza-Direktors widersprechen der Haltung des Bundesrates und sind sachlich nicht nachvollziehbar. Der Deza-Direktor wird künftig die bundesrätliche Haltung vertreten.</p>
    • <p>Gegenüber den Medien erklärte Deza-Direktor Walter Fust, die Schweiz werde dank den Verträgen von Schengen/Dublin Minderausgaben von jährlich 200 Millionen Franken haben, weil die teure Bearbeitung von Zweitasylgesuchen eingespart werden könne ("Tages-Anzeiger", 19. November 2004).</p><p>Entspricht die Summe von 200 Millionen Franken Einsparungen im Asylwesen dank Schengen/Dublin den Tatsachen?</p><p>Falls dies der Fall sein sollte: Warum kommuniziert der Bundesrat die Einsparungen von 200 Millionen Franken nicht gegenüber Parlament und Öffentlichkeit, beispielsweise in seiner Botschaft zu den Bilateralen II?</p><p>Falls die eingesparten 200 Millionen Franken nicht den Tatsachen entsprechen: Wie wird die Falschaussage von Deza-Direktor Fust richtig gestellt, und welche Massnahmen trifft der Bundesrat, um solche Fehlinformationen durch Chefbeamte künftig zu verhindern?</p>
    • Einsparungen im Asylwesen dank Schengen/Dublin

Back to List