Studien über die internationale steuerpolitische Entwicklung
- ShortId
-
04.5269
- Id
-
20045269
- Updated
-
27.07.2023 19:25
- Language
-
de
- Title
-
Studien über die internationale steuerpolitische Entwicklung
- AdditionalIndexing
-
24;Unternehmenssteuer;Wettbewerb;Steuerpolitik;Vermögenssteuer;Ländervergleich;Kapitalsteuer
- 1
-
- L03K110703, Steuerpolitik
- L03K070301, Wettbewerb
- L04K02022201, Ländervergleich
- L04K11070407, Unternehmenssteuer
- L05K1107040701, Kapitalsteuer
- L03K110705, Vermögenssteuer
- Texts
-
- <p>Der Bundesrat teilt die in verschiedenen Studien geäusserte Auffassung, der steuerpolitische Wettbewerbsdruck habe an Bedeutung gewonnen. Als kleine, offene Volkswirtschaft muss sich die Schweiz diesem Wettbewerb stellen. Es liegt im Interesse unseres Wirtschaftsstandorts, für günstige Rahmenbedingungen auch im Steuerbereich zu sorgen.</p><p>Die Voraussetzungen dafür sind für die Schweiz gut: Insbesondere weist sie im internationalen Vergleich insgesamt nach wie vor eine relativ tiefe Steuerbelastung in Bereichen auf, die sich durch hohe Mobilität auszeichnen, wie z. B. Gesellschaften mit Headquarterfunktion. Daneben bestehen weitere steuerliche Besonderheiten, welche dazu beitragen, dass die Schweiz für Investoren und Investitionen ein attraktiver Standort ist und bleibt (Stichworte: Kapitalgewinne, Erbschaften, besondere Steuerkultur).</p><p>Der Bundesrat hat jedoch erkannt, dass es auch Bereiche gibt, in denen die Schweiz heute infolge ausländischer Steuerreformen unter erhöhtem steuerpolitischem Wettbewerbsdruck steht. Wo Optimierungsbedarf besteht, wird der Bundesrat handeln. Aus diesem Grund wird er demnächst insbesondere die Eckwerte einer Unternehmenssteuerreform festlegen, welche es Bund und Kantonen ermöglichen wird, im internationalen Wettbewerb um Investoren und Investitionen noch besser zu bestehen.</p>
- <p>Verschiedene Institute, so auch Economiesuisse, haben Analysen über internationale Steuervergleiche publiziert. In der Studie von Economiesuisse vom 26. November 2004 kommt beispielsweise zum Ausdruck, dass unser Land bezüglich der Unternehmensbesteuerung sowie der Besteuerung der Kapitaleinkommen und der Vermögen Privater an Terrain zu verlieren droht.</p><p>Ich frage in diesem Zusammenhang den Bundesrat an, ob er die Auffassung teilt, wonach sich der steuerpolitische Wettbewerbsdruck erhöht hat und für die Schweiz eine wachsende Herausforderung darstellt. Wie stellt er sich das weitere Vorgehen vor?</p>
- Studien über die internationale steuerpolitische Entwicklung
- State
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Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Der Bundesrat teilt die in verschiedenen Studien geäusserte Auffassung, der steuerpolitische Wettbewerbsdruck habe an Bedeutung gewonnen. Als kleine, offene Volkswirtschaft muss sich die Schweiz diesem Wettbewerb stellen. Es liegt im Interesse unseres Wirtschaftsstandorts, für günstige Rahmenbedingungen auch im Steuerbereich zu sorgen.</p><p>Die Voraussetzungen dafür sind für die Schweiz gut: Insbesondere weist sie im internationalen Vergleich insgesamt nach wie vor eine relativ tiefe Steuerbelastung in Bereichen auf, die sich durch hohe Mobilität auszeichnen, wie z. B. Gesellschaften mit Headquarterfunktion. Daneben bestehen weitere steuerliche Besonderheiten, welche dazu beitragen, dass die Schweiz für Investoren und Investitionen ein attraktiver Standort ist und bleibt (Stichworte: Kapitalgewinne, Erbschaften, besondere Steuerkultur).</p><p>Der Bundesrat hat jedoch erkannt, dass es auch Bereiche gibt, in denen die Schweiz heute infolge ausländischer Steuerreformen unter erhöhtem steuerpolitischem Wettbewerbsdruck steht. Wo Optimierungsbedarf besteht, wird der Bundesrat handeln. Aus diesem Grund wird er demnächst insbesondere die Eckwerte einer Unternehmenssteuerreform festlegen, welche es Bund und Kantonen ermöglichen wird, im internationalen Wettbewerb um Investoren und Investitionen noch besser zu bestehen.</p>
- <p>Verschiedene Institute, so auch Economiesuisse, haben Analysen über internationale Steuervergleiche publiziert. In der Studie von Economiesuisse vom 26. November 2004 kommt beispielsweise zum Ausdruck, dass unser Land bezüglich der Unternehmensbesteuerung sowie der Besteuerung der Kapitaleinkommen und der Vermögen Privater an Terrain zu verlieren droht.</p><p>Ich frage in diesem Zusammenhang den Bundesrat an, ob er die Auffassung teilt, wonach sich der steuerpolitische Wettbewerbsdruck erhöht hat und für die Schweiz eine wachsende Herausforderung darstellt. Wie stellt er sich das weitere Vorgehen vor?</p>
- Studien über die internationale steuerpolitische Entwicklung
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