Finanzierung der Übersetzung des Schlussberichtes NFP 42+ ins Englische

ShortId
05.3109
Id
20053109
Updated
28.07.2023 10:49
Language
de
Title
Finanzierung der Übersetzung des Schlussberichtes NFP 42+ ins Englische
AdditionalIndexing
36;08;Forschungsbericht;Apartheid;Südafrika;Vergangenheit;NFP;Informationsverbreitung;Übersetzen;Finanzierung;englische Sprache
1
  • L04K02020602, Forschungsbericht
  • L04K03040215, Südafrika
  • L05K0502040102, Apartheid
  • L04K12010302, Übersetzen
  • L05K1602020107, NFP
  • L05K0106010303, englische Sprache
  • L03K110902, Finanzierung
  • L03K020101, Vergangenheit
  • L04K12010202, Informationsverbreitung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Bundesrat hat gemäss seinem Beschluss vom 20. September 1999 im Mai 2000 den Schweizerischen Nationalfonds beauftragt, in Ergänzung des NFP 42 die Beziehungen Schweiz-Südafrika zur Zeit der Apartheid zu untersuchen und dazu einen wissenschaftlichen Bericht zu erarbeiten. Er entsprach damit einem Auftrag, den das Parlament am 3. März 1999 erteilt hatte. Mit den vergleichsweise bescheidenen Mitteln von 2 Millionen Franken ist in der Folge das NFP 42+ durchgeführt worden. Der Schlussbericht liegt nun in einer druckfertigen deutschsprachigen Version vor. Eine Übersetzung ins Französische ist in Arbeit. Deren Finanzierung nimmt die letzten Mittel des NFP 42 in Anspruch, sodass aus dem ursprünglichen Forschungskredit keine Mittel für eine englische Version mehr vorhanden sind.</p><p>Es ist offenkundig, dass die behandelte Problematik unbedingt auch nach einer Berichtsversion ruft, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Südafrika als dem direkt betroffenen Land zur Kenntnis genommen werden kann. Die Sicherstellung einer Version in einer zweiten Landessprache darf nicht zu einem Verzicht auf eine Version in der heute etablierten internationalen Verständigungssprache führen. Der Verzicht auf eine englische Version ist geeignet, den falschen Verdacht zu nähren, dass man die Resultate des Berichtes verstecken möchte.</p><p>Der in das Forschungsmodul NFP 42+ investierte Aufwand ruft nach einer entsprechenden Valorisierung, deren beträchtliche Kosten nicht mit den ohnehin knapp bemessenen Forschungsgeldern, sondern mit zusätzlichen Mitteln finanziert werden müssen.</p>
  • <p>Die insgesamt zehn Forschungsprojekte, welche im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Beziehungen Schweiz-Südafrika" (NFP 42+) durchgeführt wurden, sind zwischenzeitlich (mit einer Ausnahme) abgeschlossen. Wie in der Motion erwähnt, befinden sich die Arbeiten am Schlussbericht dieses NFP in der Abschlussphase. Etwa die Hälfte der deutschsprachigen Version des Schlussberichtes ist druckfertig, und die Arbeiten an den übrigen Kapiteln sind in der Abschlussphase, sodass diese Version voraussichtlich im Herbst 2005 veröffentlicht werden kann. Eine Übersetzung des Schlussberichtes ins Französische ist ebenfalls in Vorbereitung. Zur Sicherung der internationalen Zugänglichkeit der Forschungsergebnisse ist ergänzend dazu auch aus Sicht des Bundesrates eine Übersetzung ins Englische wünschenswert.</p><p>Rücksprachen des zuständigen Staatssekretariates für Bildung und Forschung haben ergeben, dass aufgrund des beträchtlich umfangreicher als geplant ausgefallenen Schlussberichtes die für Übersetzungen reservierten Mittel tatsächlich allein durch die französische Übersetzung aufgebraucht werden. Der Schweizerische Nationalfonds teilt jedoch die Einschätzung bezüglich der Wünschbarkeit einer englischen Übersetzung und wird daher eine Unterstützung aus den Restmitteln des NFP 42 sprechen. Eine Massnahme seitens des Bundes ist nicht notwendig.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Schweizerischen Nationalfonds die für die Übersetzung des Schlussberichtes NFP 42+ ins Englische benötigten zusätzlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.</p>
  • Finanzierung der Übersetzung des Schlussberichtes NFP 42+ ins Englische
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Bundesrat hat gemäss seinem Beschluss vom 20. September 1999 im Mai 2000 den Schweizerischen Nationalfonds beauftragt, in Ergänzung des NFP 42 die Beziehungen Schweiz-Südafrika zur Zeit der Apartheid zu untersuchen und dazu einen wissenschaftlichen Bericht zu erarbeiten. Er entsprach damit einem Auftrag, den das Parlament am 3. März 1999 erteilt hatte. Mit den vergleichsweise bescheidenen Mitteln von 2 Millionen Franken ist in der Folge das NFP 42+ durchgeführt worden. Der Schlussbericht liegt nun in einer druckfertigen deutschsprachigen Version vor. Eine Übersetzung ins Französische ist in Arbeit. Deren Finanzierung nimmt die letzten Mittel des NFP 42 in Anspruch, sodass aus dem ursprünglichen Forschungskredit keine Mittel für eine englische Version mehr vorhanden sind.</p><p>Es ist offenkundig, dass die behandelte Problematik unbedingt auch nach einer Berichtsversion ruft, die von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere von Südafrika als dem direkt betroffenen Land zur Kenntnis genommen werden kann. Die Sicherstellung einer Version in einer zweiten Landessprache darf nicht zu einem Verzicht auf eine Version in der heute etablierten internationalen Verständigungssprache führen. Der Verzicht auf eine englische Version ist geeignet, den falschen Verdacht zu nähren, dass man die Resultate des Berichtes verstecken möchte.</p><p>Der in das Forschungsmodul NFP 42+ investierte Aufwand ruft nach einer entsprechenden Valorisierung, deren beträchtliche Kosten nicht mit den ohnehin knapp bemessenen Forschungsgeldern, sondern mit zusätzlichen Mitteln finanziert werden müssen.</p>
    • <p>Die insgesamt zehn Forschungsprojekte, welche im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Beziehungen Schweiz-Südafrika" (NFP 42+) durchgeführt wurden, sind zwischenzeitlich (mit einer Ausnahme) abgeschlossen. Wie in der Motion erwähnt, befinden sich die Arbeiten am Schlussbericht dieses NFP in der Abschlussphase. Etwa die Hälfte der deutschsprachigen Version des Schlussberichtes ist druckfertig, und die Arbeiten an den übrigen Kapiteln sind in der Abschlussphase, sodass diese Version voraussichtlich im Herbst 2005 veröffentlicht werden kann. Eine Übersetzung des Schlussberichtes ins Französische ist ebenfalls in Vorbereitung. Zur Sicherung der internationalen Zugänglichkeit der Forschungsergebnisse ist ergänzend dazu auch aus Sicht des Bundesrates eine Übersetzung ins Englische wünschenswert.</p><p>Rücksprachen des zuständigen Staatssekretariates für Bildung und Forschung haben ergeben, dass aufgrund des beträchtlich umfangreicher als geplant ausgefallenen Schlussberichtes die für Übersetzungen reservierten Mittel tatsächlich allein durch die französische Übersetzung aufgebraucht werden. Der Schweizerische Nationalfonds teilt jedoch die Einschätzung bezüglich der Wünschbarkeit einer englischen Übersetzung und wird daher eine Unterstützung aus den Restmitteln des NFP 42 sprechen. Eine Massnahme seitens des Bundes ist nicht notwendig.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Schweizerischen Nationalfonds die für die Übersetzung des Schlussberichtes NFP 42+ ins Englische benötigten zusätzlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.</p>
    • Finanzierung der Übersetzung des Schlussberichtes NFP 42+ ins Englische

Back to List