Keine Militärhilfe für "Rekrutenguide"

ShortId
05.3463
Id
20053463
Updated
24.06.2025 23:51
Language
de
Title
Keine Militärhilfe für "Rekrutenguide"
AdditionalIndexing
09;Vertrieb;Rekrut;Verantwortung;sexuelle Diskriminierung;Rekrutenschule;VBS;Stellung der Frau;Lehrbuch
1
  • L05K0402030302, Rekrut
  • L05K0402030703, Rekrutenschule
  • L04K13010401, Lehrbuch
  • L03K010104, Stellung der Frau
  • L04K07010501, Vertrieb
  • L04K05020408, sexuelle Diskriminierung
  • L03K080403, VBS
  • L04K08020230, Verantwortung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Aufgrund der jüngsten Ausgabe des "Rekrutenguide" 2005/3 drängt sich das Fazit auf, dass das Niveau dessen Herausgeberschaft schwer unterbietbar und sie selber völlig unbelehrbar ist. Sollte die Armee weiterhin Beihilfe bei der Verbreitung dieses dümmlich-sexistischen Machwerkes leisten, würde sie selber die Frage aufwerfen, ob das Niveau des "Rekrutenguide" mit ihr kompatibel ist, was zu zusätzlichen, weiterreichenden Fragen führen könnte. </p><p>Für einen Verzicht auf Beihilfe bei der Verteilung des "Rekrutenguide" sprechen auch die Versprechen, die der Bundesrat am 4. Dezember 2004 aufgrund der ersten beiden ebenso unsäglichen Ausgaben gemacht hat. Die bundesrätlichen Aussagen sind in der Zwischenzeit durch die Herausgeberschaft gründlich desavouiert worden.</p><p>Vor allem aber drängt sich ein Verzicht auf Beihilfe bei der Verteilung des "Rekrutenguide" auf aus Respekt gegenüber den Frauen. Es liegt nicht drin, dass irgendeine Instanz des Bundes bewusst und wiederholt eine Schrift verbreiten hilft, die die Frauen in Bild und Wort als Sexualobjekte behandelt.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Armee jegliche Beihilfe bei der Verteilung des dümmlich-sexistischen "Rekrutenguide" einstellt.</p>
  • Keine Militärhilfe für "Rekrutenguide"
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Aufgrund der jüngsten Ausgabe des "Rekrutenguide" 2005/3 drängt sich das Fazit auf, dass das Niveau dessen Herausgeberschaft schwer unterbietbar und sie selber völlig unbelehrbar ist. Sollte die Armee weiterhin Beihilfe bei der Verbreitung dieses dümmlich-sexistischen Machwerkes leisten, würde sie selber die Frage aufwerfen, ob das Niveau des "Rekrutenguide" mit ihr kompatibel ist, was zu zusätzlichen, weiterreichenden Fragen führen könnte. </p><p>Für einen Verzicht auf Beihilfe bei der Verteilung des "Rekrutenguide" sprechen auch die Versprechen, die der Bundesrat am 4. Dezember 2004 aufgrund der ersten beiden ebenso unsäglichen Ausgaben gemacht hat. Die bundesrätlichen Aussagen sind in der Zwischenzeit durch die Herausgeberschaft gründlich desavouiert worden.</p><p>Vor allem aber drängt sich ein Verzicht auf Beihilfe bei der Verteilung des "Rekrutenguide" auf aus Respekt gegenüber den Frauen. Es liegt nicht drin, dass irgendeine Instanz des Bundes bewusst und wiederholt eine Schrift verbreiten hilft, die die Frauen in Bild und Wort als Sexualobjekte behandelt.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Armee jegliche Beihilfe bei der Verteilung des dümmlich-sexistischen "Rekrutenguide" einstellt.</p>
    • Keine Militärhilfe für "Rekrutenguide"

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