Kinder als Zielgruppe der schweizerischen Entwicklungspolitik
- ShortId
-
05.3747
- Id
-
20053747
- Updated
-
24.06.2025 23:50
- Language
-
de
- Title
-
Kinder als Zielgruppe der schweizerischen Entwicklungspolitik
- AdditionalIndexing
-
08;junger Mensch;Bericht;AIDS;Rechte des Kindes;Kind;Hilfe im Gesundheitswesen;Afrika;Entwicklungszusammenarbeit
- 1
-
- L03K100104, Entwicklungszusammenarbeit
- L05K0107010205, Kind
- L04K05020508, Rechte des Kindes
- L05K0107010204, junger Mensch
- L04K10010408, Hilfe im Gesundheitswesen
- L03K020206, Bericht
- L04K01050101, AIDS
- L02K0304, Afrika
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Kinder und die Rechte des Kindes geniessen keine Priorität in der schweizerischen Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit. Die konkreten Aktivitäten sowie deren Gewichtung richten sich nach den lokalen Gegebenheiten und vorhandenen Ressourcen.</p><p>In einem Bericht soll deshalb ein Gesamtüberblick vorgelegt und eine für alle betroffenen Bundesstellen, insbesondere Deza und Seco, geltende "Kinder-Policy" formuliert werden.</p><p>Bei den Massnahmen sollen die Bekämpfung von HIV/Aids und der daraus resultierenden Probleme in Afrika einen Schwerpunkt darstellen. Die Deza anerkennt zwar, dass HIV/Aids vor allem in Ost- und Südafrika ein riesiges Hindernis für die nachhaltige Entwicklung ist. Die Folgen von HIV/Aids sind für Kinder und Jugendliche aber verheerend, auch dann, wenn sie selber nicht erkrankt sind. Die Zahl der Waisen steigt dramatisch an, und auch die ökonomischen Konsequenzen sind gravierend. Das gesamte Gesellschaftsgefüge gerät ins Wanken. Für die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele ist deshalb eine Verstärkung des Einsatzes gerade auch bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen unabdingbar.</p><p>Der Bericht soll gleichzeitig auch ein Kommunikationsmittel sein, mit dem der Öffentlichkeit, den Partnerorganisationen und den Partnerländern die Arbeitsansätze und Möglichkeiten der schweizerischen Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit im Bereich von Kindern und Jugendlichen vermittelt werden können.</p>
- <p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit des Themas Kinder und Jugendliche allgemein und im Speziellen in der Entwicklungspolitik bewusst. Die Deza hat daher Jugend und Entwicklung als Jahresthema 2006 gewählt, und die Jahrestagung der Deza und des Seco zur Schweizer Ostzusammenarbeit wird dieses Jahr dem Thema "Jugend im Balkan" gewidmet sein. Auch international hat dieses Thema grosses Interesse geweckt.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, das Thema zu vertiefen und anhand eines Berichtes weitere Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Bericht über Kinder und Jugendliche als Zielgruppe in der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit vorzulegen und Massnahmen aufzuzeigen, die für unser Land zu treffen sind, damit die schweizerische Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit in allen Bereichen und auf allen Ebenen den Rechten und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen adäquat Rechnung trägt.</p>
- Kinder als Zielgruppe der schweizerischen Entwicklungspolitik
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Kinder und die Rechte des Kindes geniessen keine Priorität in der schweizerischen Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit. Die konkreten Aktivitäten sowie deren Gewichtung richten sich nach den lokalen Gegebenheiten und vorhandenen Ressourcen.</p><p>In einem Bericht soll deshalb ein Gesamtüberblick vorgelegt und eine für alle betroffenen Bundesstellen, insbesondere Deza und Seco, geltende "Kinder-Policy" formuliert werden.</p><p>Bei den Massnahmen sollen die Bekämpfung von HIV/Aids und der daraus resultierenden Probleme in Afrika einen Schwerpunkt darstellen. Die Deza anerkennt zwar, dass HIV/Aids vor allem in Ost- und Südafrika ein riesiges Hindernis für die nachhaltige Entwicklung ist. Die Folgen von HIV/Aids sind für Kinder und Jugendliche aber verheerend, auch dann, wenn sie selber nicht erkrankt sind. Die Zahl der Waisen steigt dramatisch an, und auch die ökonomischen Konsequenzen sind gravierend. Das gesamte Gesellschaftsgefüge gerät ins Wanken. Für die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele ist deshalb eine Verstärkung des Einsatzes gerade auch bei der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen unabdingbar.</p><p>Der Bericht soll gleichzeitig auch ein Kommunikationsmittel sein, mit dem der Öffentlichkeit, den Partnerorganisationen und den Partnerländern die Arbeitsansätze und Möglichkeiten der schweizerischen Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit im Bereich von Kindern und Jugendlichen vermittelt werden können.</p>
- <p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit des Themas Kinder und Jugendliche allgemein und im Speziellen in der Entwicklungspolitik bewusst. Die Deza hat daher Jugend und Entwicklung als Jahresthema 2006 gewählt, und die Jahrestagung der Deza und des Seco zur Schweizer Ostzusammenarbeit wird dieses Jahr dem Thema "Jugend im Balkan" gewidmet sein. Auch international hat dieses Thema grosses Interesse geweckt.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, das Thema zu vertiefen und anhand eines Berichtes weitere Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Bericht über Kinder und Jugendliche als Zielgruppe in der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit vorzulegen und Massnahmen aufzuzeigen, die für unser Land zu treffen sind, damit die schweizerische Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit in allen Bereichen und auf allen Ebenen den Rechten und Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen adäquat Rechnung trägt.</p>
- Kinder als Zielgruppe der schweizerischen Entwicklungspolitik
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