SBB-Cargo-Station zwischen Wolhusen und Langnau i. E.

ShortId
05.3912
Id
20053912
Updated
28.07.2023 13:31
Language
de
Title
SBB-Cargo-Station zwischen Wolhusen und Langnau i. E.
AdditionalIndexing
48;Leistungsabbau;Reduktion;SBB;nationaler Verkehr;Güterverkehr auf der Schiene;Luzern (Kanton);Schienennetz;service public
1
  • L05K1801021103, SBB
  • L05K1801020203, Güterverkehr auf der Schiene
  • L05K0806010104, Leistungsabbau
  • L04K18030207, Schienennetz
  • L04K18010106, nationaler Verkehr
  • L04K08020224, Reduktion
  • L05K0301010110, Luzern (Kanton)
  • L04K08060111, service public
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Nach den Plänen der SBB sollen auf dem 3000 Kilometer langen Schienennetz in Zukunft noch gut 300 Cargostationen aufrechterhalten werden. Auf der 40 Kilometer langen Strecke zwischen Wolhusen und Langnau i. E. sollen die beiden existierenden Bedienungspunkte Schüpfheim und Wiggen geschlossen werden. Zudem sind die Stationen Langnau und Wolhusen in ihrem Angebot eingeschränkt (Längenbeschränkung von 6 bzw. 10 Meter).</p><p>Der Entscheid der SBB ist für die regionale Wirtschaft nicht akzeptabel. Ein bis anhin gut funktionierendes Verladesystem wird ohne Not aufgegeben; eine ganze Region wird von einem sektoriellen Service public ausgeschlossen.</p><p>Die regionalen Behörden haben bei den SBB unverzüglich interveniert. Die Aussichten, dass ein akzeptabler Lösungsvorschlag ausgearbeitet werden kann, sind zwar intakt; ein positiver Entscheid aber noch nicht gefällt. Im Sinne der dargelegten Gründe unterstützen wir die Bemühungen der regionalen Behörden.</p>
  • <p>Die Reorganisation des schweizerischen Wagenladungsverkehrs erfolgt, weil SBB Cargo gemäss Auftrag des Bundes den Wagenladungsverkehr eigenwirtschaftlich zu erbringen hat. Mit der Reorganisation des schweizerischen Wagenladungsverkehrs werden keine Freiverladstellen geschlossen, sondern in einzelnen Fällen zukünftig nicht mehr durch die SBB Cargo bedient. Das schweizerische Netz an Schienengüterverladepunkten wird mit Verladepunkten durchschnittlich alle 10 Kilometer auch nach der Reorganisation durch SBB Cargo eines der dichtesten überhaupt sein.</p><p>Gemäss den Restrukturierungsplänen von SBB Cargo für den Wagenladungsverkehr sind im Emmental und Entlebuch zukünftig die Bedienungspunkte Burgdorf, Burgdorf Buchmatt RM, Emmenmatt, Langnau und Wolhusen für eine tägliche Bedienung durch SBB Cargo vorgesehen. In Burgdorf können weiterhin lange Güter verladen werden. In Emmenmatt, Langnau und Wolhusen besteht aus Sicherheitsgründen eine Längenbeschränkung beim Freiverlad. Zusätzlich wird in Hasle-Rüegsau und Huttwil eine Bedarfsbedienung für Langholz angeboten. Damit konnte eine für die Kunden befriedigende Lösung gefunden werden, ohne zu hohe Kosten für die SBB.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird gebeten zu prüfen, mit welchen Massnahmen er dazu beitragen kann, dass auf der Bahnstrecke zwischen Wolhusen und Langnau i. E. mindestens eine SBB-Cargo-Station betrieben wird.</p>
  • SBB-Cargo-Station zwischen Wolhusen und Langnau i. E.
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Nach den Plänen der SBB sollen auf dem 3000 Kilometer langen Schienennetz in Zukunft noch gut 300 Cargostationen aufrechterhalten werden. Auf der 40 Kilometer langen Strecke zwischen Wolhusen und Langnau i. E. sollen die beiden existierenden Bedienungspunkte Schüpfheim und Wiggen geschlossen werden. Zudem sind die Stationen Langnau und Wolhusen in ihrem Angebot eingeschränkt (Längenbeschränkung von 6 bzw. 10 Meter).</p><p>Der Entscheid der SBB ist für die regionale Wirtschaft nicht akzeptabel. Ein bis anhin gut funktionierendes Verladesystem wird ohne Not aufgegeben; eine ganze Region wird von einem sektoriellen Service public ausgeschlossen.</p><p>Die regionalen Behörden haben bei den SBB unverzüglich interveniert. Die Aussichten, dass ein akzeptabler Lösungsvorschlag ausgearbeitet werden kann, sind zwar intakt; ein positiver Entscheid aber noch nicht gefällt. Im Sinne der dargelegten Gründe unterstützen wir die Bemühungen der regionalen Behörden.</p>
    • <p>Die Reorganisation des schweizerischen Wagenladungsverkehrs erfolgt, weil SBB Cargo gemäss Auftrag des Bundes den Wagenladungsverkehr eigenwirtschaftlich zu erbringen hat. Mit der Reorganisation des schweizerischen Wagenladungsverkehrs werden keine Freiverladstellen geschlossen, sondern in einzelnen Fällen zukünftig nicht mehr durch die SBB Cargo bedient. Das schweizerische Netz an Schienengüterverladepunkten wird mit Verladepunkten durchschnittlich alle 10 Kilometer auch nach der Reorganisation durch SBB Cargo eines der dichtesten überhaupt sein.</p><p>Gemäss den Restrukturierungsplänen von SBB Cargo für den Wagenladungsverkehr sind im Emmental und Entlebuch zukünftig die Bedienungspunkte Burgdorf, Burgdorf Buchmatt RM, Emmenmatt, Langnau und Wolhusen für eine tägliche Bedienung durch SBB Cargo vorgesehen. In Burgdorf können weiterhin lange Güter verladen werden. In Emmenmatt, Langnau und Wolhusen besteht aus Sicherheitsgründen eine Längenbeschränkung beim Freiverlad. Zusätzlich wird in Hasle-Rüegsau und Huttwil eine Bedarfsbedienung für Langholz angeboten. Damit konnte eine für die Kunden befriedigende Lösung gefunden werden, ohne zu hohe Kosten für die SBB.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird gebeten zu prüfen, mit welchen Massnahmen er dazu beitragen kann, dass auf der Bahnstrecke zwischen Wolhusen und Langnau i. E. mindestens eine SBB-Cargo-Station betrieben wird.</p>
    • SBB-Cargo-Station zwischen Wolhusen und Langnau i. E.

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