Die Bundeskanzlei, die Westschweiz, das Tessin und die Frauen

ShortId
05.5121
Id
20055121
Updated
01.07.2023 10:13
Language
de
Title
Die Bundeskanzlei, die Westschweiz, das Tessin und die Frauen
AdditionalIndexing
04
1
  • L04K01090204, sprachliche Gruppe
  • L03K080408, Bundeskanzlei
  • L04K05020409, sprachliche Diskriminierung
  • L05K0806020305, Regierungssprecher/in
Texts
  • <p>In einem am 29. Mai in der "NZZ am Sonntag" erschienenen Interview äusserte sich Bundeskanzlerin Huber-Hotz zur Ernennung des neuen Bundesratssprechers Oswald Sigg und zur Untervertretung der sprachlichen Minderheiten in den Kaderfunktionen des Bundes. Bundeskanzlerin Huber-Hotz sagte, dass bei gleicher Qualifikation, die allerdings nicht immer einfach zu beurteilen sei, die Angehörigen der italienisch- und der französischsprachigen Sprachgemeinschaften Vorrang hätten. Diese hätten jedoch mehr Schwierigkeiten damit, sich in Bern einzuleben, und brächten oft zu wenig Geduld auf. Für gewöhnlich werden diese Argumente benutzt, um die Ungleichheiten zwischen Mann und Frau, die sich so hartnäckig behaupten, zu rechtfertigen.</p><p>Deshalb frage ich mich, wie diese Aussage in diesem Fall zu verstehen ist: Fehlt es an politischem Willen, oder will man damit die Ernennung eines deutschsprachigen Bundesratssprechers rechtfertigen?</p>
  • Die Bundeskanzlei, die Westschweiz, das Tessin und die Frauen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In einem am 29. Mai in der "NZZ am Sonntag" erschienenen Interview äusserte sich Bundeskanzlerin Huber-Hotz zur Ernennung des neuen Bundesratssprechers Oswald Sigg und zur Untervertretung der sprachlichen Minderheiten in den Kaderfunktionen des Bundes. Bundeskanzlerin Huber-Hotz sagte, dass bei gleicher Qualifikation, die allerdings nicht immer einfach zu beurteilen sei, die Angehörigen der italienisch- und der französischsprachigen Sprachgemeinschaften Vorrang hätten. Diese hätten jedoch mehr Schwierigkeiten damit, sich in Bern einzuleben, und brächten oft zu wenig Geduld auf. Für gewöhnlich werden diese Argumente benutzt, um die Ungleichheiten zwischen Mann und Frau, die sich so hartnäckig behaupten, zu rechtfertigen.</p><p>Deshalb frage ich mich, wie diese Aussage in diesem Fall zu verstehen ist: Fehlt es an politischem Willen, oder will man damit die Ernennung eines deutschsprachigen Bundesratssprechers rechtfertigen?</p>
    • Die Bundeskanzlei, die Westschweiz, das Tessin und die Frauen

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