Medienschelte des Chefs VBS

ShortId
06.1098
Id
20061098
Updated
24.06.2025 22:32
Language
de
Title
Medienschelte des Chefs VBS
AdditionalIndexing
09;Berichterstattung durch die Medien;Regierungsmitglied;VBS;Informationsverbreitung
1
  • L04K12020402, Berichterstattung durch die Medien
  • L03K080403, VBS
  • L05K0806020301, Regierungsmitglied
  • L04K12010202, Informationsverbreitung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Fragestellers nicht, wonach die Medienschaffenden seitens des Chefs VBS häufig "gerügt" würden. Am 20. Juni 2006 sprach der Chef VBS in Bern am Gesamtrapport Kommunikation der Schweizer Armee und unterstrich vor den rund 200 Milizinformationsverantwortlichen der Truppe primär die Bedeutung der Information der Armeeangehörigen. Der Chef VBS sprach an dieser Veranstaltung auch über die Information über das VBS. Anhand von konkreten Beispielen wies er auf Ungenauigkeiten in der Berichterstattung hin, zeigte aber auch Verständnis für die Arbeit der Medienschaffenden.</p><p>Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kommunikation ist im VBS, wie in der ganzen Bundesverwaltung, in den letzten Jahren deutlich reduziert worden; von Medienbeauftragten in Bataillonsstärke kann nicht die Rede sein. Der Bundesrat verweist in diesem Zusammenhang auch auf seine Stellungnahme zur Motion Wehrli vom 26. Oktober 2005 (04.3805, Ausgabenreduktion im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit) sowie auf die laufende Verwaltungsreform.</p><p>Der Bundesrat ist überdies der Ansicht, dass die Kommunikationsverantwortlichen im VBS ihre Aufgabe korrekt und gemäss den Vorgaben des Bundes und des Departementes erfüllen.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Seit einiger Zeit häufen sich die Gelegenheiten, die vom Chef VBS ergriffen werden, die Medien wegen einer negativen Einstellung zum VBS und zur Armee zu rügen.</p><p>Glaubt der Bundesrat:</p><p>- dass die Medienbeauftragten des VBS (in Bataillonsstärke) ihre Aufgaben nicht zur Zufriedenheit erfüllen, wenn sie die VBS-Meinung nicht ausreichend in die öffentlichen Medien zu implantieren verstehen?</p><p>- oder hält er die Möglichkeit offen, dass das Produkt, über welches nur positiv geschrieben werden soll, allenfalls gar nicht so positiv ist, wie dies vom VBS darzustellen versucht wird (Beispiel: Medienmitteilung VBS vom 6. Juni 2006 "Chef der Armee. Die Reform der Schweizer Armee ist gelungen")?</p>
  • Medienschelte des Chefs VBS
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Fragestellers nicht, wonach die Medienschaffenden seitens des Chefs VBS häufig "gerügt" würden. Am 20. Juni 2006 sprach der Chef VBS in Bern am Gesamtrapport Kommunikation der Schweizer Armee und unterstrich vor den rund 200 Milizinformationsverantwortlichen der Truppe primär die Bedeutung der Information der Armeeangehörigen. Der Chef VBS sprach an dieser Veranstaltung auch über die Information über das VBS. Anhand von konkreten Beispielen wies er auf Ungenauigkeiten in der Berichterstattung hin, zeigte aber auch Verständnis für die Arbeit der Medienschaffenden.</p><p>Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kommunikation ist im VBS, wie in der ganzen Bundesverwaltung, in den letzten Jahren deutlich reduziert worden; von Medienbeauftragten in Bataillonsstärke kann nicht die Rede sein. Der Bundesrat verweist in diesem Zusammenhang auch auf seine Stellungnahme zur Motion Wehrli vom 26. Oktober 2005 (04.3805, Ausgabenreduktion im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit) sowie auf die laufende Verwaltungsreform.</p><p>Der Bundesrat ist überdies der Ansicht, dass die Kommunikationsverantwortlichen im VBS ihre Aufgabe korrekt und gemäss den Vorgaben des Bundes und des Departementes erfüllen.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Seit einiger Zeit häufen sich die Gelegenheiten, die vom Chef VBS ergriffen werden, die Medien wegen einer negativen Einstellung zum VBS und zur Armee zu rügen.</p><p>Glaubt der Bundesrat:</p><p>- dass die Medienbeauftragten des VBS (in Bataillonsstärke) ihre Aufgaben nicht zur Zufriedenheit erfüllen, wenn sie die VBS-Meinung nicht ausreichend in die öffentlichen Medien zu implantieren verstehen?</p><p>- oder hält er die Möglichkeit offen, dass das Produkt, über welches nur positiv geschrieben werden soll, allenfalls gar nicht so positiv ist, wie dies vom VBS darzustellen versucht wird (Beispiel: Medienmitteilung VBS vom 6. Juni 2006 "Chef der Armee. Die Reform der Schweizer Armee ist gelungen")?</p>
    • Medienschelte des Chefs VBS

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