Weg vom Öl, hin zu erneuerbaren Energien
- ShortId
-
06.3091
- Id
-
20063091
- Updated
-
28.07.2023 11:53
- Language
-
de
- Title
-
Weg vom Öl, hin zu erneuerbaren Energien
- AdditionalIndexing
-
66;sanfte Energie;Substitutionsbrennstoff;Erdöl;Energieprogramm;Ersetzung von Ressourcen;Energieeinsparung;erneuerbare Energie
- 1
-
- L04K17040202, Erdöl
- L04K17010107, Energieeinsparung
- L05K0601030102, Ersetzung von Ressourcen
- L02K1705, sanfte Energie
- L04K17010101, Substitutionsbrennstoff
- L03K170503, erneuerbare Energie
- L04K17010110, Energieprogramm
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Im schweizerischen Energieverbrauch nimmt das Öl mit Abstand den Spitzenplatz ein. Die Endlichkeit der fossilen Energiequellen ist notorisch. Es ist deshalb zwingend, dass die Schweiz ihre Abhängigkeit vom Öl verringert. Möglich und sinnvoll ist es, bis zum Jahr 2030 den Anteil an erneuerbaren Energien zu verdoppeln (Wasser, Sonne, Biomasse, Holz, Wind, Umwelt- und Erdwärme). Die Steigerung ist möglich mit:</p><p>- einem Förderprogramm für erneuerbare Energien wie Holz, Sonnenenergie, Kleinwasserkraftwerke und Erdwärme;</p><p>- einem breiten Beratungsangebot für Personen, die erneuerbare Energien einsetzen bzw. Energie sparen wollen;</p><p>- Regeln, die dem Einsatz von erneuerbaren Energien den Vortritt geben;</p><p>- einer Vorbildfunktion der öffentlichen Hand bei eigenen Bauten und dem Einsatz von Fahrzeugen;</p><p>- einer stärkeren Unterstützung des Energiesparens durch Belohnung einerseits; und</p><p>- strengeren Vorschriften andererseits.</p><p>So verdienen z. B. Blockheizkraftwerke und energiesparende Fahrzeuge mehr Unterstützung.</p><p>Von den verlangten energiepolitischen Umstellungen könnte die Wirtschaft in grossem Masse profitieren. Eine Vielzahl von Arbeitsplätzen kann neu geschaffen werden. Die natürliche Umwelt würde in hohem Masse entlastet.</p>
- <p>Der Bund setzt zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele auf eine Kombination von freiwilligen Massnahmen, ökonomischen Instrumenten und Vorschriften sowie Technologieförderung und Innovation. Die Energiepolitik konzentriert sich im Rahmen des partnerschaftlichen Programms Energie Schweiz vor allem auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien.</p><p>Mit den bisher eingeführten oder beschlossenen Massnahmen sollen die CO2-Emissionen bis 2010 um 10 Prozent (gegenüber dem Stand von 1990) reduziert, der Mehrkonsum von Elektrizität auf maximal 5 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 beschränkt und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien in der Stromproduktion um 0,5 Terawattstunden (TWh) und in der Wärmeproduktion um 3 TWh erreicht werden.</p><p>Im Rahmen des Stromversorgungsgesetzes wurde vom Bundesrat eine Revision des Energiegesetzes vorgeschlagen, welche mit geeigneten Förderinstrumenten eine Erhöhung der Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien auf 77 Prozent des Endverbrauchs im Jahre 2030 anvisiert (implizit beinhaltet dieses relative Förderziel auch eine Steigerung der Effizienz der Stromverwendung).</p><p>Quantitative Ziele und entsprechende Massnahmen hat der Bundesrat soweit bis 2010 festgelegt und für den Strombereich bis 2030 vorgeschlagen. Die verstärkte Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie die Ausgestaltung der CO2-Abgabe werden zurzeit im Parlament diskutiert. Über allfällige weiter gehende Vorschläge für Ziele und gesetzliche Massnahmen wird der Bundesrat erst in Kenntnis der Parlamentsdebatte und der demnächst vorliegenden Ergebnisse der Energieperspektiven des UVEK entscheiden.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
- <p>Die Klimaerwärmung, steigende Energiepreise und immer knappere Vorräte bei den fossilen Energien machen deutlich: Die Schweiz muss die Abhängigkeit vom Öl verringern, erneuerbare Energien fördern und Energie sparen. Ich fordere deshalb den Bundesrat auf, gesetzliche Massnahmen vorzuschlagen, mit denen der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch bis zum Jahr 2030 mindestens verdoppelt werden kann.</p>
- Weg vom Öl, hin zu erneuerbaren Energien
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Im schweizerischen Energieverbrauch nimmt das Öl mit Abstand den Spitzenplatz ein. Die Endlichkeit der fossilen Energiequellen ist notorisch. Es ist deshalb zwingend, dass die Schweiz ihre Abhängigkeit vom Öl verringert. Möglich und sinnvoll ist es, bis zum Jahr 2030 den Anteil an erneuerbaren Energien zu verdoppeln (Wasser, Sonne, Biomasse, Holz, Wind, Umwelt- und Erdwärme). Die Steigerung ist möglich mit:</p><p>- einem Förderprogramm für erneuerbare Energien wie Holz, Sonnenenergie, Kleinwasserkraftwerke und Erdwärme;</p><p>- einem breiten Beratungsangebot für Personen, die erneuerbare Energien einsetzen bzw. Energie sparen wollen;</p><p>- Regeln, die dem Einsatz von erneuerbaren Energien den Vortritt geben;</p><p>- einer Vorbildfunktion der öffentlichen Hand bei eigenen Bauten und dem Einsatz von Fahrzeugen;</p><p>- einer stärkeren Unterstützung des Energiesparens durch Belohnung einerseits; und</p><p>- strengeren Vorschriften andererseits.</p><p>So verdienen z. B. Blockheizkraftwerke und energiesparende Fahrzeuge mehr Unterstützung.</p><p>Von den verlangten energiepolitischen Umstellungen könnte die Wirtschaft in grossem Masse profitieren. Eine Vielzahl von Arbeitsplätzen kann neu geschaffen werden. Die natürliche Umwelt würde in hohem Masse entlastet.</p>
- <p>Der Bund setzt zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele auf eine Kombination von freiwilligen Massnahmen, ökonomischen Instrumenten und Vorschriften sowie Technologieförderung und Innovation. Die Energiepolitik konzentriert sich im Rahmen des partnerschaftlichen Programms Energie Schweiz vor allem auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien.</p><p>Mit den bisher eingeführten oder beschlossenen Massnahmen sollen die CO2-Emissionen bis 2010 um 10 Prozent (gegenüber dem Stand von 1990) reduziert, der Mehrkonsum von Elektrizität auf maximal 5 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 beschränkt und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien in der Stromproduktion um 0,5 Terawattstunden (TWh) und in der Wärmeproduktion um 3 TWh erreicht werden.</p><p>Im Rahmen des Stromversorgungsgesetzes wurde vom Bundesrat eine Revision des Energiegesetzes vorgeschlagen, welche mit geeigneten Förderinstrumenten eine Erhöhung der Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien auf 77 Prozent des Endverbrauchs im Jahre 2030 anvisiert (implizit beinhaltet dieses relative Förderziel auch eine Steigerung der Effizienz der Stromverwendung).</p><p>Quantitative Ziele und entsprechende Massnahmen hat der Bundesrat soweit bis 2010 festgelegt und für den Strombereich bis 2030 vorgeschlagen. Die verstärkte Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie die Ausgestaltung der CO2-Abgabe werden zurzeit im Parlament diskutiert. Über allfällige weiter gehende Vorschläge für Ziele und gesetzliche Massnahmen wird der Bundesrat erst in Kenntnis der Parlamentsdebatte und der demnächst vorliegenden Ergebnisse der Energieperspektiven des UVEK entscheiden.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
- <p>Die Klimaerwärmung, steigende Energiepreise und immer knappere Vorräte bei den fossilen Energien machen deutlich: Die Schweiz muss die Abhängigkeit vom Öl verringern, erneuerbare Energien fördern und Energie sparen. Ich fordere deshalb den Bundesrat auf, gesetzliche Massnahmen vorzuschlagen, mit denen der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch bis zum Jahr 2030 mindestens verdoppelt werden kann.</p>
- Weg vom Öl, hin zu erneuerbaren Energien
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