Mikrotechnik und Nanotechnologie als strategisches Projekt von nationalem Interesse
- ShortId
-
06.3263
- Id
-
20063263
- Updated
-
25.06.2025 00:30
- Language
-
de
- Title
-
Mikrotechnik und Nanotechnologie als strategisches Projekt von nationalem Interesse
- AdditionalIndexing
-
36;Mikrotechnik;Nanotechnologie;Forschungsprogramm;Innovation;neue Technologie;Forschungsförderung
- 1
-
- L05K0706010507, Nanotechnologie
- L05K0706010506, Mikrotechnik
- L04K08020309, Innovation
- L04K16020204, Forschungsförderung
- L04K16020201, Forschungsprogramm
- L05K0706010508, neue Technologie
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die gegenwärtige Schaffung von nationalen Kompetenzzentren für Forschung und Innovation ist ein wichtiger Schritt dahin, dass die Schweiz einen neuen industriellen Aufschwung erlebt und sich langfristig in der Gruppe der führenden Länder etabliert, was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft.</p><p>Die Mikrotechnik und die Nanotechnologie bilden einen für die Forschung und Innovation in der Schweiz - und insbesondere im Jurabogen - sehr wichtigen, zukunftsträchtigen Bereich, dessen Entwicklungspotenzial und Einfluss auf das Wirtschaftswachstum beträchtlich ist. Von den daraus entstehenden industriellen Anwendungen profitieren zahlreiche Branchen, beispielsweise die Uhrenindustrie, die Biomedizin, die Elektronik, die Automobilindustrie oder auch die Raumfahrt.</p><p>Es liegt also im nationalen Interesse, klar und vorrangig jene Bestrebungen zu unterstützen, die auf die Schaffung eines Technologiepools von internationaler Bedeutung in diesem Bereich abzielen. In dieser Hinsicht erscheinen vor allem die Projekte des Schweizerischen Zentrums für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) und des Instituts für Mikrotechnik (IMT) von Neuenburg, in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL), vielversprechend. Die Vorteile dieses Netzwerks müssen erkannt und gefördert werden, um dem Forschungsplatz Schweiz neuen Auftrieb zu verleihen. Eine solche Partnerschaft vereint gewissermassen die herausragenden Kompetenzen verschiedener Hochschulen und Institute und schafft so günstige Bedingungen für den Technologietransfer von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung.</p>
- <p>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Postulanten, dass die Fachgebiete Mikrotechnik und Nanotechnologie von grosser wissenschaftlicher Bedeutung und gesamtschweizerischem Interesse sind. Auf Antrag des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) hat die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) das Projekt "Mikrotechnik und Nanotechnologie" entsprechend dem Anliegen des Postulanten in die Kategorie A der Innovations- und Kooperationsprojekte 2008-2011 aufgenommen. Der Bundesrat wird auch im Rahmen der Botschaft BFI 2008-2011 dieser Prioritätensetzung Rechnung tragen. Es ist jedoch festzuhalten, dass das Auswahlprozedere sowie die Finanzbeschlüsse bei allen Kategorien der Kooperationsprojekte nach gleichen Regeln verlaufen: Nach erfolgter gemeinsamer Beratung der SUK mit dem Fachhochschulrat liegt die Entscheidkompetenz bei den jeweils zuständigen Gremien. In Bezug auf das Projekt "Mikrotechnik und Nanotechnologie" werden somit die SUK und der ETH-Rat im Rahmen ihrer Kredite über die Durchführung und die Finanzierung befinden. Unter Beachtung dieses einheitlichen Auswahlverfahrens kann dem Anliegen des Postulanten entsprochen werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>In Hinsicht auf die bevorstehende Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI 2008-2011) wird der Bundesrat ersucht, den Bereich "Mikrotechnik und Nanotechnologie" in die Projekte und Programme aufzunehmen, die die Zusammenarbeit und die Innovation zum Inhalt haben und von nationalem Interesse und strategischer Bedeutung für den Bund sind (Kategorie A).</p>
- Mikrotechnik und Nanotechnologie als strategisches Projekt von nationalem Interesse
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die gegenwärtige Schaffung von nationalen Kompetenzzentren für Forschung und Innovation ist ein wichtiger Schritt dahin, dass die Schweiz einen neuen industriellen Aufschwung erlebt und sich langfristig in der Gruppe der führenden Länder etabliert, was die Wettbewerbsfähigkeit betrifft.</p><p>Die Mikrotechnik und die Nanotechnologie bilden einen für die Forschung und Innovation in der Schweiz - und insbesondere im Jurabogen - sehr wichtigen, zukunftsträchtigen Bereich, dessen Entwicklungspotenzial und Einfluss auf das Wirtschaftswachstum beträchtlich ist. Von den daraus entstehenden industriellen Anwendungen profitieren zahlreiche Branchen, beispielsweise die Uhrenindustrie, die Biomedizin, die Elektronik, die Automobilindustrie oder auch die Raumfahrt.</p><p>Es liegt also im nationalen Interesse, klar und vorrangig jene Bestrebungen zu unterstützen, die auf die Schaffung eines Technologiepools von internationaler Bedeutung in diesem Bereich abzielen. In dieser Hinsicht erscheinen vor allem die Projekte des Schweizerischen Zentrums für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) und des Instituts für Mikrotechnik (IMT) von Neuenburg, in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL), vielversprechend. Die Vorteile dieses Netzwerks müssen erkannt und gefördert werden, um dem Forschungsplatz Schweiz neuen Auftrieb zu verleihen. Eine solche Partnerschaft vereint gewissermassen die herausragenden Kompetenzen verschiedener Hochschulen und Institute und schafft so günstige Bedingungen für den Technologietransfer von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung.</p>
- <p>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Postulanten, dass die Fachgebiete Mikrotechnik und Nanotechnologie von grosser wissenschaftlicher Bedeutung und gesamtschweizerischem Interesse sind. Auf Antrag des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) hat die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) das Projekt "Mikrotechnik und Nanotechnologie" entsprechend dem Anliegen des Postulanten in die Kategorie A der Innovations- und Kooperationsprojekte 2008-2011 aufgenommen. Der Bundesrat wird auch im Rahmen der Botschaft BFI 2008-2011 dieser Prioritätensetzung Rechnung tragen. Es ist jedoch festzuhalten, dass das Auswahlprozedere sowie die Finanzbeschlüsse bei allen Kategorien der Kooperationsprojekte nach gleichen Regeln verlaufen: Nach erfolgter gemeinsamer Beratung der SUK mit dem Fachhochschulrat liegt die Entscheidkompetenz bei den jeweils zuständigen Gremien. In Bezug auf das Projekt "Mikrotechnik und Nanotechnologie" werden somit die SUK und der ETH-Rat im Rahmen ihrer Kredite über die Durchführung und die Finanzierung befinden. Unter Beachtung dieses einheitlichen Auswahlverfahrens kann dem Anliegen des Postulanten entsprochen werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>In Hinsicht auf die bevorstehende Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI 2008-2011) wird der Bundesrat ersucht, den Bereich "Mikrotechnik und Nanotechnologie" in die Projekte und Programme aufzunehmen, die die Zusammenarbeit und die Innovation zum Inhalt haben und von nationalem Interesse und strategischer Bedeutung für den Bund sind (Kategorie A).</p>
- Mikrotechnik und Nanotechnologie als strategisches Projekt von nationalem Interesse
Back to List