Südumfahrung Bern
- ShortId
-
06.3526
- Id
-
20063526
- Updated
-
14.11.2025 06:56
- Language
-
de
- Title
-
Südumfahrung Bern
- AdditionalIndexing
-
48;Strassennetz;Nationalstrassenbau;Schnellstrasse;Strassenbau;Bern (Kanton)
- 1
-
- L06K070503010401, Nationalstrassenbau
- L05K0705030104, Strassenbau
- L04K18030102, Strassennetz
- L05K1803010208, Schnellstrasse
- L05K0301010104, Bern (Kanton)
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die Nationalstrassenabschnitte Muri-Wankdorf-Neufeld-Forsthaus sind immer wieder überlastet. Eine Entlastung durch eine Südumfahrung Berns drängt sich daher auf.</p><p>Diese Überlastung entsteht durch den Transitverkehr und wesentlich weniger durch den lokalen Agglomerationsverkehr, der auf das Nationalstrassennetz überschwappt. Die geplanten Massnahmen und auch weitere Projekte im Inneren der Agglomeration, wie sie im Rahmen der Agglomerationsprogramme des Infrastrukturfonds bereits geplant oder noch möglich sind, sind deshalb kaum geeignet, den fraglichen Nationalstrassenabschnitt nachhaltig zu entlasten. Es handelt sich hier nicht um ein Agglomerationsproblem, sondern um ein Problem des nationalen Verkehrs, das im Rahmen des Nationalstrassennetzes zu lösen ist.</p>
- <p>Es ist richtig, dass die Nationalstrassenabschnitte Muri-Wankdorf-Neufeld-Forsthaus regelmässig überlastet sind. Die Annahme, der Transitverkehr führe zu diesem Missstand, beruht allerdings auf einem Irrtum, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Überprüfung mit dem Instrument "Verkehrsmodellierung im UVEK (VM-UVEK)" hat gezeigt, dass am Querschnitt Wankdorf nur rund 30 Prozent des Verkehrs Transitverkehr ist. Die Überlastung ist also ein Agglomerationsproblem, zu dessen Lösung indessen auch die Nationalstrasse nach Möglichkeit beitragen wird.</p><p>Die Problematik ist sowohl in dem vom Bundesrat am 26. April 2006 genehmigten Sachplan Verkehr (Teilprogramm) als auch im Agglomerationsprogramm Region Bern erkannt und bearbeitet worden. Letzteres hat den Kanton Bern veranlasst, eine Zweckmässigkeitsbeurteilung in Auftrag zu geben, in welcher u. a. aufgezeigt werden soll, welchen Nutzen eine Südumfahrung für die Region Bern und für das Nationalstrassennetz haben würde und ob eine solche Verbindung finanziert werden könnte.</p><p>Der Bundesrat wird, unter Berücksichtigung der genannten Zweckmässigkeitsbeurteilung und von gesamtheitlichen Überlegungen zum Nationalstrassennetz, die allfällige Aufnahme einer Südumfahrung Bern in dieses Netz im Rahmen der kommenden Botschaft zum neuen Netzbeschluss behandeln.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird ersucht, im Rahmen der Netzbereinigung zu prüfen, ob die Südumfahrung Bern in das Nationalstrassennetz aufgenommen werden sollte.</p>
- Südumfahrung Bern
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die Nationalstrassenabschnitte Muri-Wankdorf-Neufeld-Forsthaus sind immer wieder überlastet. Eine Entlastung durch eine Südumfahrung Berns drängt sich daher auf.</p><p>Diese Überlastung entsteht durch den Transitverkehr und wesentlich weniger durch den lokalen Agglomerationsverkehr, der auf das Nationalstrassennetz überschwappt. Die geplanten Massnahmen und auch weitere Projekte im Inneren der Agglomeration, wie sie im Rahmen der Agglomerationsprogramme des Infrastrukturfonds bereits geplant oder noch möglich sind, sind deshalb kaum geeignet, den fraglichen Nationalstrassenabschnitt nachhaltig zu entlasten. Es handelt sich hier nicht um ein Agglomerationsproblem, sondern um ein Problem des nationalen Verkehrs, das im Rahmen des Nationalstrassennetzes zu lösen ist.</p>
- <p>Es ist richtig, dass die Nationalstrassenabschnitte Muri-Wankdorf-Neufeld-Forsthaus regelmässig überlastet sind. Die Annahme, der Transitverkehr führe zu diesem Missstand, beruht allerdings auf einem Irrtum, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Überprüfung mit dem Instrument "Verkehrsmodellierung im UVEK (VM-UVEK)" hat gezeigt, dass am Querschnitt Wankdorf nur rund 30 Prozent des Verkehrs Transitverkehr ist. Die Überlastung ist also ein Agglomerationsproblem, zu dessen Lösung indessen auch die Nationalstrasse nach Möglichkeit beitragen wird.</p><p>Die Problematik ist sowohl in dem vom Bundesrat am 26. April 2006 genehmigten Sachplan Verkehr (Teilprogramm) als auch im Agglomerationsprogramm Region Bern erkannt und bearbeitet worden. Letzteres hat den Kanton Bern veranlasst, eine Zweckmässigkeitsbeurteilung in Auftrag zu geben, in welcher u. a. aufgezeigt werden soll, welchen Nutzen eine Südumfahrung für die Region Bern und für das Nationalstrassennetz haben würde und ob eine solche Verbindung finanziert werden könnte.</p><p>Der Bundesrat wird, unter Berücksichtigung der genannten Zweckmässigkeitsbeurteilung und von gesamtheitlichen Überlegungen zum Nationalstrassennetz, die allfällige Aufnahme einer Südumfahrung Bern in dieses Netz im Rahmen der kommenden Botschaft zum neuen Netzbeschluss behandeln.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird ersucht, im Rahmen der Netzbereinigung zu prüfen, ob die Südumfahrung Bern in das Nationalstrassennetz aufgenommen werden sollte.</p>
- Südumfahrung Bern
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