ICT. Mehr Wachstum, höhere Produktivität, konkurrenzfähige Schweiz
- ShortId
-
06.3543
- Id
-
20063543
- Updated
-
25.06.2025 00:09
- Language
-
de
- Title
-
ICT. Mehr Wachstum, höhere Produktivität, konkurrenzfähige Schweiz
- AdditionalIndexing
-
34;15;Produktivität;hochentwickelte Industrie;neue Technologie;Informationstechnologie;Datenverarbeitung in der Verwaltung;Wettbewerbsfähigkeit
- 1
-
- L04K12020307, Informationstechnologie
- L05K0706010508, neue Technologie
- L05K0705070204, hochentwickelte Industrie
- L05K1203010105, Datenverarbeitung in der Verwaltung
- L05K0703040305, Wettbewerbsfähigkeit
- L07K07030202050201, Produktivität
- PriorityCouncil1
-
Ständerat
- Texts
-
- <p>Die EU verfolgt seit geraumer Zeit eine gezielte ICT-Strategie. Die EU-Regierungschefs haben 2000 in Lissabon beschlossen, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Kern der Strategie bildet eine erfolgreiche Transformation der europäischen Volkswirtschaften in "Wissensökonomien": Durch die Entwicklung, Anwendung und Vernetzung der Informations- und Kommunikationstechnologien sollen die bisherigen Wertschöpfungsketten revolutioniert und soll die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften markant gesteigert werden. Die EU-Regierungschefs sehen darin den einzigen Weg, Arbeit, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum im künftigen Europa zu sichern. Sie rechnen damit, dass 2010 bereits jeder zweite Arbeitsplatz einem Industriezweig zugerechnet werden kann, der wichtiger Produzent oder intensiver Nutzer von ICT-Erzeugnissen und Dienstleistungen ist.</p><p>Heute scheint uns weitgehend unklar, was die Landesregierung in diesem Bereich tut. Sie verfügt auch nicht über ein geeignetes Instrumentarium und eine geeignete Strategie, damit auch unser Land von den koordinierten Anstrengungen unserer wichtigsten Handelspartner profitiert.</p>
- <p>Der Bundesrat teilt die Meinung, dass die ICT einer der Motoren des Wirtschaftswachstums sind und zu grundlegenden Änderungen unserer wirtschaftlichen Strukturen führen werden. Dies ist eines der Elemente, welche im Jahr 2006 zur Entwicklung und Aktualisierung der Strategie des Bundes für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz geführt haben. </p><p>Der Bundesrat ist bereit, die Rolle dieser Technologien im Rahmen der Studie der Wirtschaftsnetzwerke (Cluster) zu vertiefen (vgl. Postulat Rey 06.3333) und eine Bilanz der Aktionen zu ziehen, die bis jetzt durch die öffentliche Hand durchgeführt wurden. Er beabsichtigt ebenfalls zu untersuchen, wie das Angebot elektronischer Dienste zugunsten einer grösseren Produktivität der Wirtschaftsakteure, insbesondere auch der öffentlichen Verwaltung, ausgedehnt werden kann.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) werden die Wirtschaftswelt in wenigen Jahren dominieren, umkrempeln und die Wertschöpfungsprozesse revolutionieren. Wir fordern den Bundesrat auf, in einem Bericht die folgenden Punkte darzulegen:</p><p>- Hat der Bundesrat eine Strategie zur gezielten Bildung von ICT-Clustern in der Schweiz? Stimmt er seine allfälligen Bemühungen mit den kantonalen Stellen ab? Welche Erfolge sind zu vermelden, welche Konzepte sind gescheitert?</p><p>- Wo hindert die staatliche Verwaltung und Administration die Produktivität der Schweizer Wirtschaft aufgrund von Medienbrüchen, mangelnden elektronischen Dienstleistungsangeboten und strukturellen Defiziten? Wie hoch beziffert der Bundesrat diesen Produktivitätsverlust für die Schweizer Wirtschaft?</p><p>- Welche Produktivitätsgewinne sind für die Kernverwaltung selber möglich? Wie hoch schätzt der Bundesrat den möglichen Gewinn?</p>
- ICT. Mehr Wachstum, höhere Produktivität, konkurrenzfähige Schweiz
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Die EU verfolgt seit geraumer Zeit eine gezielte ICT-Strategie. Die EU-Regierungschefs haben 2000 in Lissabon beschlossen, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Kern der Strategie bildet eine erfolgreiche Transformation der europäischen Volkswirtschaften in "Wissensökonomien": Durch die Entwicklung, Anwendung und Vernetzung der Informations- und Kommunikationstechnologien sollen die bisherigen Wertschöpfungsketten revolutioniert und soll die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften markant gesteigert werden. Die EU-Regierungschefs sehen darin den einzigen Weg, Arbeit, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum im künftigen Europa zu sichern. Sie rechnen damit, dass 2010 bereits jeder zweite Arbeitsplatz einem Industriezweig zugerechnet werden kann, der wichtiger Produzent oder intensiver Nutzer von ICT-Erzeugnissen und Dienstleistungen ist.</p><p>Heute scheint uns weitgehend unklar, was die Landesregierung in diesem Bereich tut. Sie verfügt auch nicht über ein geeignetes Instrumentarium und eine geeignete Strategie, damit auch unser Land von den koordinierten Anstrengungen unserer wichtigsten Handelspartner profitiert.</p>
- <p>Der Bundesrat teilt die Meinung, dass die ICT einer der Motoren des Wirtschaftswachstums sind und zu grundlegenden Änderungen unserer wirtschaftlichen Strukturen führen werden. Dies ist eines der Elemente, welche im Jahr 2006 zur Entwicklung und Aktualisierung der Strategie des Bundes für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz geführt haben. </p><p>Der Bundesrat ist bereit, die Rolle dieser Technologien im Rahmen der Studie der Wirtschaftsnetzwerke (Cluster) zu vertiefen (vgl. Postulat Rey 06.3333) und eine Bilanz der Aktionen zu ziehen, die bis jetzt durch die öffentliche Hand durchgeführt wurden. Er beabsichtigt ebenfalls zu untersuchen, wie das Angebot elektronischer Dienste zugunsten einer grösseren Produktivität der Wirtschaftsakteure, insbesondere auch der öffentlichen Verwaltung, ausgedehnt werden kann.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) werden die Wirtschaftswelt in wenigen Jahren dominieren, umkrempeln und die Wertschöpfungsprozesse revolutionieren. Wir fordern den Bundesrat auf, in einem Bericht die folgenden Punkte darzulegen:</p><p>- Hat der Bundesrat eine Strategie zur gezielten Bildung von ICT-Clustern in der Schweiz? Stimmt er seine allfälligen Bemühungen mit den kantonalen Stellen ab? Welche Erfolge sind zu vermelden, welche Konzepte sind gescheitert?</p><p>- Wo hindert die staatliche Verwaltung und Administration die Produktivität der Schweizer Wirtschaft aufgrund von Medienbrüchen, mangelnden elektronischen Dienstleistungsangeboten und strukturellen Defiziten? Wie hoch beziffert der Bundesrat diesen Produktivitätsverlust für die Schweizer Wirtschaft?</p><p>- Welche Produktivitätsgewinne sind für die Kernverwaltung selber möglich? Wie hoch schätzt der Bundesrat den möglichen Gewinn?</p>
- ICT. Mehr Wachstum, höhere Produktivität, konkurrenzfähige Schweiz
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