Informations- und Kommunikationstechnologien als Entwicklungsperspektive für den ländlichen Raum

ShortId
06.3797
Id
20063797
Updated
28.07.2023 11:24
Language
de
Title
Informations- und Kommunikationstechnologien als Entwicklungsperspektive für den ländlichen Raum
AdditionalIndexing
34;15;ländliches Gebiet;regionales Gefälle;wirtschaftliches Fördergebiet;Informationstechnologie;Regionalpolitik;benachteiligtes Gebiet
1
  • L04K12020307, Informationstechnologie
  • L05K0704030107, ländliches Gebiet
  • L05K0704030101, benachteiligtes Gebiet
  • L05K0704030110, wirtschaftliches Fördergebiet
  • L04K08020335, Regionalpolitik
  • L05K0704030202, regionales Gefälle
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Interpellanten, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) das Potenzial haben, auch in den peripheren, ländlichen Regionen der Schweiz einen Beitrag zu Produktivitätssteigerung, Beschäftigung und damit wirtschaftlichem Wachstum zu leisten. In seiner Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz vom Januar 2006 (BBl 2006 1877) weist er deshalb ausdrücklich auf diese Aspekte hin. Damit die infrastrukturellen Grundlagen für einen intensiveren IKT-Einsatz auch in Randregionen gegeben sind, hat er bei der Überprüfung der Telecom-Grundversorgung neu die Pflicht eingeführt, einen Breitband-Internetzugang zu gewährleisten (Art. 20 Abs. 2 Bst. c FDV). IKT-Projekte werden zudem im Rahmen der Regionalpolitik seit längerer Zeit gezielt gefördert. Mit Inkrafttreten der neuen Regionalpolitik ab 2008 wird dieser Aspekt weiter ausgebaut werden. Neu soll zukünftig neben der direkten Projektförderung auch vermehrt eine Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Partner im IKT-Bereich stattfinden. Der Bundesrat geht davon aus, dass die IKT ein Hilfsmittel sind, die es nach Möglichkeit in allen Lebensbereichen sinnvoll einzusetzen gilt. Dies setzt voraus, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz kompetent und selbstverantwortlich mit diesen Technologien umgehen können. Im Rahmen der Regionalpolitik wird deshalb auch der Aus- und Weiterbildung der betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner Rechnung getragen.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) ermöglichen, dass Wissen in Echtzeit global und dezentral verfügbar ist. Informationen sind heute standortungebunden vernetzt. Damit bietet sich die einzigartige Chance, dass auch der ländliche Raum im Allgemeinen sowie strukturschwache und periphere Gebiete im Speziellen vom künftigen wirtschaftlichen Wachstum, welches durch ICT generiert wird, profitieren können. Die Frage geht deshalb an den Bundesrat, ob er - allenfalls auch in Kooperation mit den Kantonen und mit der Wirtschaft sowie in Berücksichtigung der Zielsetzungen der neuen Regionalpolitik - über eine Strategie verfügt oder eine solche zu erarbeiten gedenkt, in welcher ICT als spezifische Entwicklungsperspektive für ländliche strukturschwache Räume definiert sind und mit welcher die Umsetzung entsprechender konkreter Massnahmen vorgesehen ist.</p>
  • Informations- und Kommunikationstechnologien als Entwicklungsperspektive für den ländlichen Raum
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Bundesrat teilt die Auffassung des Interpellanten, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) das Potenzial haben, auch in den peripheren, ländlichen Regionen der Schweiz einen Beitrag zu Produktivitätssteigerung, Beschäftigung und damit wirtschaftlichem Wachstum zu leisten. In seiner Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz vom Januar 2006 (BBl 2006 1877) weist er deshalb ausdrücklich auf diese Aspekte hin. Damit die infrastrukturellen Grundlagen für einen intensiveren IKT-Einsatz auch in Randregionen gegeben sind, hat er bei der Überprüfung der Telecom-Grundversorgung neu die Pflicht eingeführt, einen Breitband-Internetzugang zu gewährleisten (Art. 20 Abs. 2 Bst. c FDV). IKT-Projekte werden zudem im Rahmen der Regionalpolitik seit längerer Zeit gezielt gefördert. Mit Inkrafttreten der neuen Regionalpolitik ab 2008 wird dieser Aspekt weiter ausgebaut werden. Neu soll zukünftig neben der direkten Projektförderung auch vermehrt eine Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Partner im IKT-Bereich stattfinden. Der Bundesrat geht davon aus, dass die IKT ein Hilfsmittel sind, die es nach Möglichkeit in allen Lebensbereichen sinnvoll einzusetzen gilt. Dies setzt voraus, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz kompetent und selbstverantwortlich mit diesen Technologien umgehen können. Im Rahmen der Regionalpolitik wird deshalb auch der Aus- und Weiterbildung der betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner Rechnung getragen.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) ermöglichen, dass Wissen in Echtzeit global und dezentral verfügbar ist. Informationen sind heute standortungebunden vernetzt. Damit bietet sich die einzigartige Chance, dass auch der ländliche Raum im Allgemeinen sowie strukturschwache und periphere Gebiete im Speziellen vom künftigen wirtschaftlichen Wachstum, welches durch ICT generiert wird, profitieren können. Die Frage geht deshalb an den Bundesrat, ob er - allenfalls auch in Kooperation mit den Kantonen und mit der Wirtschaft sowie in Berücksichtigung der Zielsetzungen der neuen Regionalpolitik - über eine Strategie verfügt oder eine solche zu erarbeiten gedenkt, in welcher ICT als spezifische Entwicklungsperspektive für ländliche strukturschwache Räume definiert sind und mit welcher die Umsetzung entsprechender konkreter Massnahmen vorgesehen ist.</p>
    • Informations- und Kommunikationstechnologien als Entwicklungsperspektive für den ländlichen Raum

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