Gesundheitsgefährdende Transfette
- ShortId
-
06.3832
- Id
-
20063832
- Updated
-
28.07.2023 12:24
- Language
-
de
- Title
-
Gesundheitsgefährdende Transfette
- AdditionalIndexing
-
2841;Gesundheitsrisiko;Ernährungsgewohnheit;verzehrfertiges Lebensmittel;Fettkörper;Lebensmittelzusatzstoff;technisches Fett;Lebensmittelrecht;Grenzwert
- 1
-
- L04K01050601, Ernährungsgewohnheit
- L05K1402030313, verzehrfertiges Lebensmittel
- L04K14020402, Lebensmittelzusatzstoff
- L04K14020603, Fettkörper
- L04K01050510, Gesundheitsrisiko
- L05K0601040402, Grenzwert
- L05K1402060305, technisches Fett
- L04K01050606, Lebensmittelrecht
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Viele Lebensmittel enthalten einen hohen Anteil an Transfetten. Transfette sind künstlich gehärtete Fette, die der Körper nicht verarbeiten kann. Sie sind in vielen Fast-Food-Produkten, Kartoffelchips und frittierten Speisen, Brotaufstrichen usw. enthalten. Sie sind häufig billiger als andere Fettarten. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass Transfette unsere Gesundheit schädigen können. Die Stadt New York hat kürzlich entschieden, bestimmte herz- und kreislaufschädigende Fette zu verbieten. Ab 2008 dürfen die preiswerten, aber ungesunden Transfette in den Restaurants und Imbissstuben nicht mehr verwendet werden. In Dänemark dürfen Transfette nur zwei Prozent des Gesamtfettgehaltes ausmachen. Dort wären viele Schweizer Produkte verboten. Die Schweiz könnte hier nachziehen und ebenfalls eine Höchstgrenze für die Fettart in Lebensmitteln einführen.</p>
- <p>Der Bundesrat ist sich der Problematik der Transfettsäuren (TFA = trans fatty acid) in verarbeiteten Lebensmitteln bewusst. Massnahmen zur Verminderung, wie das Festlegen eines Höchstgehaltes an TFA im Fettanteil von Lebensmitteln, eine Selbstbeschränkung der Industrie oder eine Deklarationspflicht werden gegenwärtig vom zuständigen Bundesamt für Gesundheit (BAG) geprüft. Angesichts der laufenden Bestrebungen, technische Handelshemmnisse im Warenverkehr mit der EU abzubauen (Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips), sollten entsprechende Vorschriften auf das EG-Recht abgestimmt werden. Der Bundesrat verfolgt deshalb auch die Entwicklung des EG-Rechts in diesem Bereich mit grossem Interesse. Sollte sich aus wissenschaftlicher Sicht erweisen, dass eine gesetzliche Regelung erforderlich ist, wird der Bundesrat die hierfür notwendigen Schritte unverzüglich in die Wege leiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu prüfen, wie man den Anteil von gesundheitsschädigenden Transfetten in Lebensmitteln reduzieren kann. Geprüft werden soll auch, ob man den maximal zulässigen Anteil an Transfetten in Lebensmitteln gesetzlich festlegen soll, wie dies Dänemark getan hat.</p>
- Gesundheitsgefährdende Transfette
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Viele Lebensmittel enthalten einen hohen Anteil an Transfetten. Transfette sind künstlich gehärtete Fette, die der Körper nicht verarbeiten kann. Sie sind in vielen Fast-Food-Produkten, Kartoffelchips und frittierten Speisen, Brotaufstrichen usw. enthalten. Sie sind häufig billiger als andere Fettarten. Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass Transfette unsere Gesundheit schädigen können. Die Stadt New York hat kürzlich entschieden, bestimmte herz- und kreislaufschädigende Fette zu verbieten. Ab 2008 dürfen die preiswerten, aber ungesunden Transfette in den Restaurants und Imbissstuben nicht mehr verwendet werden. In Dänemark dürfen Transfette nur zwei Prozent des Gesamtfettgehaltes ausmachen. Dort wären viele Schweizer Produkte verboten. Die Schweiz könnte hier nachziehen und ebenfalls eine Höchstgrenze für die Fettart in Lebensmitteln einführen.</p>
- <p>Der Bundesrat ist sich der Problematik der Transfettsäuren (TFA = trans fatty acid) in verarbeiteten Lebensmitteln bewusst. Massnahmen zur Verminderung, wie das Festlegen eines Höchstgehaltes an TFA im Fettanteil von Lebensmitteln, eine Selbstbeschränkung der Industrie oder eine Deklarationspflicht werden gegenwärtig vom zuständigen Bundesamt für Gesundheit (BAG) geprüft. Angesichts der laufenden Bestrebungen, technische Handelshemmnisse im Warenverkehr mit der EU abzubauen (Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips), sollten entsprechende Vorschriften auf das EG-Recht abgestimmt werden. Der Bundesrat verfolgt deshalb auch die Entwicklung des EG-Rechts in diesem Bereich mit grossem Interesse. Sollte sich aus wissenschaftlicher Sicht erweisen, dass eine gesetzliche Regelung erforderlich ist, wird der Bundesrat die hierfür notwendigen Schritte unverzüglich in die Wege leiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zu prüfen, wie man den Anteil von gesundheitsschädigenden Transfetten in Lebensmitteln reduzieren kann. Geprüft werden soll auch, ob man den maximal zulässigen Anteil an Transfetten in Lebensmitteln gesetzlich festlegen soll, wie dies Dänemark getan hat.</p>
- Gesundheitsgefährdende Transfette
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