Wie stark drücken die Gesundheitskosten?
- ShortId
-
07.1019
- Id
-
20071019
- Updated
-
24.06.2025 21:10
- Language
-
de
- Title
-
Wie stark drücken die Gesundheitskosten?
- AdditionalIndexing
-
2841;wirtschaftliche Erhebung;Familienbudget;Ausgaben der privaten Haushalte;Graubünden;Wallis;Krankenkassenprämie;reduzierter Preis;Kosten des Gesundheitswesens;Statistik
- 1
-
- L05K0104010903, Krankenkassenprämie
- L05K0701060102, Ausgaben der privaten Haushalte
- L05K0704050207, Familienbudget
- L04K07040405, wirtschaftliche Erhebung
- L03K020218, Statistik
- L04K11050412, reduzierter Preis
- L05K0301010121, Wallis
- L05K0301010108, Graubünden
- L04K01050501, Kosten des Gesundheitswesens
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Der Bundesrat verfolgt die Belastung der Haushalte durch die Krankenversicherungsprämien mit grosser Aufmerksamkeit. Wie die Fragestellerin allerdings richtig vermutet, sprengt die Fragestellung den Charakter einer Anfrage.</p><p>Zur Erfassung dieser Belastung führt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) regelmässig alle zwei Jahre ein Monitoring durch und publiziert die Resultate der Studien. In den Berichten enthalten sind die Angaben über die Belastung der Haushalte und eine Darstellung über die unterschiedlichen Verhältnisse in den Kantonen. Die letzte verfügbare Studie mit den Angaben zum Jahr 2004 ist auf der Website des BAG publiziert. Die nächste Erhebung mit den Angaben über die Verhältnisse des Jahres 2007 wird 2008 publiziert. </p><p>Weitere Berichte des BAG über die Wirksamkeit der Prämienverbilligung generell sowie über die Prämienverbilligung für Ergänzungsleistungs- und Sozialhilfebezüger und -bezügerinnen werden in den nächsten Monaten publiziert. In Vorbereitung ist auch ein Bericht über die Umsetzung von Artikel 65 Absatz 1bis des Krankenversicherungsgesetzes (KVG; SR 832.10), mit dem die Kantone beauftragt wurden, die Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen in Familien mit unteren und mittleren Einkommen um mindestens die Hälfte zu verbilligen. Eine detailliertere Studie über die Prämienbelastung und die Wirkungen der Sozialhilfe, die das BAG in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe erarbeitet, wird voraussichtlich im Herbst publiziert. Der Bundesrat ist bereit, die bisher noch nicht genügend geklärten Fragen der Fragestellerin soweit möglich in diesem Auftrag zu beantworten.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>Im Sorgenbarometer nehmen die Krankenkassenprämien seit längerer Zeit einen Spitzenplatz ein. Immer wieder wird deshalb die Frage diskutiert, wie hoch die Belastung der einzelnen Haushalte effektiv ist. Eine Übersicht fehlt bis heute. Verschiedene Kantone haben in den letzten Jahren neue Prämienverbilligungsmodelle entwickelt, die sich stark an einer prozentualen Haushaltbelastung orientieren. Diese Modelle sind interessant, da sie versuchen, das alte Versprechen aus der Botschaft zum Krankenversicherungsgesetz umzusetzen, nach dem kein Haushalt mehr als 8 Prozent für die Prämien ausgeben muss. Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie hoch sind die Ausgaben für die Prämien der Grundversicherungen für die einzelnen Einkommensklassen in Prozenten ihres Haushalteinkommens (dargestellt anhand von einzelnen Prämienregionen)? </p><p>2. Wie hoch ist die gesamte Belastung für die Leistungen der Grundversicherungen für die einzelnen Einkommensklassen in Prozenten, wenn der steuerfinanzierte Anteil mitberücksichtigt wird? </p><p>3. Wie funktionieren die beiden Prämienverbilligungsmodelle im Kanton Wallis und im Kanton Graubünden? </p><p>4. Sollten diese Fragen den Charakter einer Anfrage sprengen: Ist der Bundesrat bereit, zu den gestellten Fragen einen Bericht zu machen?</p>
- Wie stark drücken die Gesundheitskosten?
- State
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Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Der Bundesrat verfolgt die Belastung der Haushalte durch die Krankenversicherungsprämien mit grosser Aufmerksamkeit. Wie die Fragestellerin allerdings richtig vermutet, sprengt die Fragestellung den Charakter einer Anfrage.</p><p>Zur Erfassung dieser Belastung führt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) regelmässig alle zwei Jahre ein Monitoring durch und publiziert die Resultate der Studien. In den Berichten enthalten sind die Angaben über die Belastung der Haushalte und eine Darstellung über die unterschiedlichen Verhältnisse in den Kantonen. Die letzte verfügbare Studie mit den Angaben zum Jahr 2004 ist auf der Website des BAG publiziert. Die nächste Erhebung mit den Angaben über die Verhältnisse des Jahres 2007 wird 2008 publiziert. </p><p>Weitere Berichte des BAG über die Wirksamkeit der Prämienverbilligung generell sowie über die Prämienverbilligung für Ergänzungsleistungs- und Sozialhilfebezüger und -bezügerinnen werden in den nächsten Monaten publiziert. In Vorbereitung ist auch ein Bericht über die Umsetzung von Artikel 65 Absatz 1bis des Krankenversicherungsgesetzes (KVG; SR 832.10), mit dem die Kantone beauftragt wurden, die Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen in Familien mit unteren und mittleren Einkommen um mindestens die Hälfte zu verbilligen. Eine detailliertere Studie über die Prämienbelastung und die Wirkungen der Sozialhilfe, die das BAG in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe erarbeitet, wird voraussichtlich im Herbst publiziert. Der Bundesrat ist bereit, die bisher noch nicht genügend geklärten Fragen der Fragestellerin soweit möglich in diesem Auftrag zu beantworten.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>Im Sorgenbarometer nehmen die Krankenkassenprämien seit längerer Zeit einen Spitzenplatz ein. Immer wieder wird deshalb die Frage diskutiert, wie hoch die Belastung der einzelnen Haushalte effektiv ist. Eine Übersicht fehlt bis heute. Verschiedene Kantone haben in den letzten Jahren neue Prämienverbilligungsmodelle entwickelt, die sich stark an einer prozentualen Haushaltbelastung orientieren. Diese Modelle sind interessant, da sie versuchen, das alte Versprechen aus der Botschaft zum Krankenversicherungsgesetz umzusetzen, nach dem kein Haushalt mehr als 8 Prozent für die Prämien ausgeben muss. Vor diesem Hintergrund bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie hoch sind die Ausgaben für die Prämien der Grundversicherungen für die einzelnen Einkommensklassen in Prozenten ihres Haushalteinkommens (dargestellt anhand von einzelnen Prämienregionen)? </p><p>2. Wie hoch ist die gesamte Belastung für die Leistungen der Grundversicherungen für die einzelnen Einkommensklassen in Prozenten, wenn der steuerfinanzierte Anteil mitberücksichtigt wird? </p><p>3. Wie funktionieren die beiden Prämienverbilligungsmodelle im Kanton Wallis und im Kanton Graubünden? </p><p>4. Sollten diese Fragen den Charakter einer Anfrage sprengen: Ist der Bundesrat bereit, zu den gestellten Fragen einen Bericht zu machen?</p>
- Wie stark drücken die Gesundheitskosten?
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