Statistik 2006 der medizinisch unterstützten Fortpflanzung. BFS-Bericht
- ShortId
-
07.1127
- Id
-
20071127
- Updated
-
24.06.2025 22:57
- Language
-
de
- Title
-
Statistik 2006 der medizinisch unterstützten Fortpflanzung. BFS-Bericht
- AdditionalIndexing
-
2841;frühe Kindheit;Evaluation;Mutterschaft;künstliche Fortpflanzung;Statistik
- 1
-
- L03K010304, künstliche Fortpflanzung
- L03K020218, Statistik
- L05K0107030401, Mutterschaft
- L05K0107010203, frühe Kindheit
- L04K08020302, Evaluation
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat im November 2007 die Daten der Behandlungszyklen des Jahres 2006 sowie die Daten über die überzähligen Embryonen publiziert. Die Fragen der Anfrage beantwortet der Bundesrat wie folgt:</p><p>1. Um die Informationen über den Ausgang der aus diesen Behandlungen resultierenden Schwangerschaften (Lebend- und Totgeburten, Aborte, Gesundheitszustand der Geborenen) berichten zu können, muss deren Ende abgewartet werden. Eine Schwangerschaft dauert neun Monate. Eine angemessene Beurteilung des Gesundheitszustands eines Neugeborenen erfordert einen weiteren Monat. Darüber hinaus nimmt auch die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten etwas Zeit in Anspruch. Somit kann der Bericht 2007 nicht über alle Punkte gemäss Artikel 11 Absatz 2 FMedG des Vorjahres (2006) Aufschluss geben.</p><p>2. Der Ausgang der Schwangerschaften stellt für den Bundesrat eine wichtige Information im Zusammenhang mit der Fortpflanzungsmedizin dar.</p><p>3. Wie in der erwähnten Publikation des BFS (S. 8) und der Pressemitteilung vermerkt wurde, sollen die Daten zum Ausgang der aus den Behandlungen des Jahres 2006 entstandenen Schwangerschaften im Februar 2008 veröffentlicht werden. Dieses etappenweise Vorgehen wurde gewählt, um die bereits vorliegenden Resultate möglichst rasch der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Die ergänzende Publikation wird auf der Internetseite des BFS (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index.html) veröffentlicht werden.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>FmedG-Artikel 11 schreibt die jährliche Berichterstattung für Inhaber einer Bewilligung für Behandlungen mit medizinisch unterstützter Fortpflanzung vor. In Absatz 2 sind die einzelnen im Bericht aufzuführenden Behandlungen und Punkte genau aufgeführt. In FmedG-Artikel 11 Absatz 2 Litera d steht: "... Die Zahl der Schwangerschaften und deren Ausgang ..."</p><p>1. Weshalb wird im Bericht 2006 des BFS nichts über den Ausgang der Schwangerschaften respektive die Lebend- und Totgeburten, Aborte, den Gesundheitszustand der Geborenen usw. berichtet? </p><p>2. Ist der Bundesrat auch der Ansicht, dass die Informationen über den Ausgang der Schwangerschaften, die Angaben über Lebend- und Totgeburten, Aborte, den Gesundheitszustand der Geborenen eine wesentliche zentrale Information über die Beurteilung des Erfolgs von fortpflanzungsmedizinischen Behandlungen darstellen?</p><p>3. Was unternimmt der Bundesrat, um die im BFS-Bericht 2006 diesbezüglich fehlenden Informationen über den Ausgang der Schwangerschaften nachzureichen? Bis wann gedenkt der Bundesrat diese vom FmedG vorgeschriebenen Elemente der Berichterstattung 2006 vorzulegen?</p>
- Statistik 2006 der medizinisch unterstützten Fortpflanzung. BFS-Bericht
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat im November 2007 die Daten der Behandlungszyklen des Jahres 2006 sowie die Daten über die überzähligen Embryonen publiziert. Die Fragen der Anfrage beantwortet der Bundesrat wie folgt:</p><p>1. Um die Informationen über den Ausgang der aus diesen Behandlungen resultierenden Schwangerschaften (Lebend- und Totgeburten, Aborte, Gesundheitszustand der Geborenen) berichten zu können, muss deren Ende abgewartet werden. Eine Schwangerschaft dauert neun Monate. Eine angemessene Beurteilung des Gesundheitszustands eines Neugeborenen erfordert einen weiteren Monat. Darüber hinaus nimmt auch die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten etwas Zeit in Anspruch. Somit kann der Bericht 2007 nicht über alle Punkte gemäss Artikel 11 Absatz 2 FMedG des Vorjahres (2006) Aufschluss geben.</p><p>2. Der Ausgang der Schwangerschaften stellt für den Bundesrat eine wichtige Information im Zusammenhang mit der Fortpflanzungsmedizin dar.</p><p>3. Wie in der erwähnten Publikation des BFS (S. 8) und der Pressemitteilung vermerkt wurde, sollen die Daten zum Ausgang der aus den Behandlungen des Jahres 2006 entstandenen Schwangerschaften im Februar 2008 veröffentlicht werden. Dieses etappenweise Vorgehen wurde gewählt, um die bereits vorliegenden Resultate möglichst rasch der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Die ergänzende Publikation wird auf der Internetseite des BFS (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index.html) veröffentlicht werden.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>FmedG-Artikel 11 schreibt die jährliche Berichterstattung für Inhaber einer Bewilligung für Behandlungen mit medizinisch unterstützter Fortpflanzung vor. In Absatz 2 sind die einzelnen im Bericht aufzuführenden Behandlungen und Punkte genau aufgeführt. In FmedG-Artikel 11 Absatz 2 Litera d steht: "... Die Zahl der Schwangerschaften und deren Ausgang ..."</p><p>1. Weshalb wird im Bericht 2006 des BFS nichts über den Ausgang der Schwangerschaften respektive die Lebend- und Totgeburten, Aborte, den Gesundheitszustand der Geborenen usw. berichtet? </p><p>2. Ist der Bundesrat auch der Ansicht, dass die Informationen über den Ausgang der Schwangerschaften, die Angaben über Lebend- und Totgeburten, Aborte, den Gesundheitszustand der Geborenen eine wesentliche zentrale Information über die Beurteilung des Erfolgs von fortpflanzungsmedizinischen Behandlungen darstellen?</p><p>3. Was unternimmt der Bundesrat, um die im BFS-Bericht 2006 diesbezüglich fehlenden Informationen über den Ausgang der Schwangerschaften nachzureichen? Bis wann gedenkt der Bundesrat diese vom FmedG vorgeschriebenen Elemente der Berichterstattung 2006 vorzulegen?</p>
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