Bonus für Energie-Effizienz
- ShortId
-
07.3058
- Id
-
20073058
- Updated
-
28.07.2023 12:01
- Language
-
de
- Title
-
Bonus für Energie-Effizienz
- AdditionalIndexing
-
66;Heizung;Konsumenteninformation;Energieverbrauch;Gütezeichen;Energieprogramm;Elektrohaushaltsgerät;Energiebilanz;elektronisches Gerät;Energieeinsparung
- 1
-
- L04K17010106, Energiebilanz
- L05K1701010602, Energieverbrauch
- L04K17010107, Energieeinsparung
- L06K070106030101, Konsumenteninformation
- L04K17010110, Energieprogramm
- L05K0701010304, Gütezeichen
- L05K0705060104, elektronisches Gerät
- L05K0705060202, Elektrohaushaltsgerät
- L05K0705030204, Heizung
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Hinsichtlich der Energie-Effizienz bestehen bei Geräten, Motoren und Heizungen angesichts des technologischen Fortschrittes und der Innovationen grosse ungenutzte Potenziale. Die Erfahrungen zeigen, dass mit einer breiten Sensibilisierung, wie sie die Ausweitung der Energie-Etikette auf alle verbrauchsrelevanten Geräte darstellen würde, und mit finanziellen Anreizen, wie einem Bonus für die Energie-Effizienz, sehr viel erreicht werden kann. Deklarationspflicht und Förderaktionen führen zu sinkendem Energieverbrauch ohne Komfortverlust, wie es die Entwicklung bei Tiefkühlgeräten und Kühlschränken zeigt. Energie Schweiz spricht von Effizienzpotenzialen von 50 bis 60 Prozent bei Elektrogeräten, 60 bis 80 Prozent bei der Beleuchtung und 30 bis 80 Prozent bei Industrieprozessen. Mit der Förderung der Energie-Effizienz bei Geräten, Maschinen und Wärmesystemen profitiert der Forschungs- und Wirtschaftsplatz Schweiz, und gleichzeitig ist eine solche Strategie ein wesentlicher Beitrag zur Lösung der Energieproblematik.</p>
- <p>Jede eingesparte Kilowattstunde ist billiger und umweltschonender als der Bau neuer Kraftwerke. Jeder eingesparte Liter Heizöl oder Benzin verringert die Treibhausgasemissionen und die Auslandabhängigkeit der Schweiz. Eine sichere, diversifizierte und kostengünstige Energieversorgung ist für den Wirtschaftsstandort Schweiz von grosser Bedeutung. Die Verstärkung der Energie-Effizienz trägt zudem zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und zur Entwicklung eines Marktes für Effizienztechnologien bei.</p><p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2007 zur Energiestrategie Schweiz eine Vier-Säulen-Politik beschlossen, die auf den Pfeilern Energie-Effizienzmassnahmen, Förderung der erneuerbaren Energien, Energieaussenpolitik sowie Grosskraftwerke beruht. Der Bundesrat erteilte dem UVEK den Auftrag, bis Ende 2007 Aktionspläne zu Energie-Effizienzmassnahmen in allen Bereichen sowie zur Förderung der erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Der Bundesrat wird Ende 2007 nach Vorliegen dieser Aktionspläne über Art und Umfang der zu treffenden Massnahmen entscheiden. Das UVEK wird im Rahmen der Erstellung der Aktionspläne auch Massnahmen gemäss dem Inhalt der vorliegenden Motion prüfen. Da also die Entscheidungen über die einzelnen Massnahmen noch ausstehen, kann sich der Bundesrat im jetzigen Zeitpunkt noch nicht darauf festlegen und lehnt aus diesem Grund die Motion ab. Bei einer allfälligen Annahme der Motion wird der Bundesrat im Zweitrat beantragen, den Vorstoss in einen Prüfungsauftrag abzuändern.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit der Wirtschaft und den Kantonen ein nationales Energie-Effizienzprogramm zu lancieren, indem für alle verbrauchsrelevanten Geräte, Motoren, Fahrzeuge und Anlagen die Information der Käuferschaft wie der Investoren durch Deklaration des Energieverbrauchs verbessert, durch Mindestanforderungen die energetische Qualität der Geräte auf dem Markt angehoben und durch finanzielle Anreize der beschleunigte Ersatz von Energiefressern mit Geräten und Systemen hoher Energie-Effizienz gefördert wird.</p>
- Bonus für Energie-Effizienz
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Hinsichtlich der Energie-Effizienz bestehen bei Geräten, Motoren und Heizungen angesichts des technologischen Fortschrittes und der Innovationen grosse ungenutzte Potenziale. Die Erfahrungen zeigen, dass mit einer breiten Sensibilisierung, wie sie die Ausweitung der Energie-Etikette auf alle verbrauchsrelevanten Geräte darstellen würde, und mit finanziellen Anreizen, wie einem Bonus für die Energie-Effizienz, sehr viel erreicht werden kann. Deklarationspflicht und Förderaktionen führen zu sinkendem Energieverbrauch ohne Komfortverlust, wie es die Entwicklung bei Tiefkühlgeräten und Kühlschränken zeigt. Energie Schweiz spricht von Effizienzpotenzialen von 50 bis 60 Prozent bei Elektrogeräten, 60 bis 80 Prozent bei der Beleuchtung und 30 bis 80 Prozent bei Industrieprozessen. Mit der Förderung der Energie-Effizienz bei Geräten, Maschinen und Wärmesystemen profitiert der Forschungs- und Wirtschaftsplatz Schweiz, und gleichzeitig ist eine solche Strategie ein wesentlicher Beitrag zur Lösung der Energieproblematik.</p>
- <p>Jede eingesparte Kilowattstunde ist billiger und umweltschonender als der Bau neuer Kraftwerke. Jeder eingesparte Liter Heizöl oder Benzin verringert die Treibhausgasemissionen und die Auslandabhängigkeit der Schweiz. Eine sichere, diversifizierte und kostengünstige Energieversorgung ist für den Wirtschaftsstandort Schweiz von grosser Bedeutung. Die Verstärkung der Energie-Effizienz trägt zudem zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und zur Entwicklung eines Marktes für Effizienztechnologien bei.</p><p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2007 zur Energiestrategie Schweiz eine Vier-Säulen-Politik beschlossen, die auf den Pfeilern Energie-Effizienzmassnahmen, Förderung der erneuerbaren Energien, Energieaussenpolitik sowie Grosskraftwerke beruht. Der Bundesrat erteilte dem UVEK den Auftrag, bis Ende 2007 Aktionspläne zu Energie-Effizienzmassnahmen in allen Bereichen sowie zur Förderung der erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Der Bundesrat wird Ende 2007 nach Vorliegen dieser Aktionspläne über Art und Umfang der zu treffenden Massnahmen entscheiden. Das UVEK wird im Rahmen der Erstellung der Aktionspläne auch Massnahmen gemäss dem Inhalt der vorliegenden Motion prüfen. Da also die Entscheidungen über die einzelnen Massnahmen noch ausstehen, kann sich der Bundesrat im jetzigen Zeitpunkt noch nicht darauf festlegen und lehnt aus diesem Grund die Motion ab. Bei einer allfälligen Annahme der Motion wird der Bundesrat im Zweitrat beantragen, den Vorstoss in einen Prüfungsauftrag abzuändern.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit der Wirtschaft und den Kantonen ein nationales Energie-Effizienzprogramm zu lancieren, indem für alle verbrauchsrelevanten Geräte, Motoren, Fahrzeuge und Anlagen die Information der Käuferschaft wie der Investoren durch Deklaration des Energieverbrauchs verbessert, durch Mindestanforderungen die energetische Qualität der Geräte auf dem Markt angehoben und durch finanzielle Anreize der beschleunigte Ersatz von Energiefressern mit Geräten und Systemen hoher Energie-Effizienz gefördert wird.</p>
- Bonus für Energie-Effizienz
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