Naturwissenschaftlich-technische Bildung
- ShortId
-
07.3538
- Id
-
20073538
- Updated
-
25.06.2025 00:19
- Language
-
de
- Title
-
Naturwissenschaftlich-technische Bildung
- AdditionalIndexing
-
32;Naturwissenschaften und angewandte Wissenschaften;Universität;Bericht;Abschluss einer Ausbildung;Arbeitskräftebedarf;Unterrichtsprogramm;wissenschaftlich-technischer Beruf;Fachhochschule
- 1
-
- L02K1601, Naturwissenschaften und angewandte Wissenschaften
- L04K13010310, Unterrichtsprogramm
- L04K13010101, Abschluss einer Ausbildung
- L04K07050704, wissenschaftlich-technischer Beruf
- L05K0702020302, Arbeitskräftebedarf
- L03K020206, Bericht
- L05K1302050105, Universität
- L05K1302050102, Fachhochschule
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die Zukunft des Werkplatzes Schweiz, der durch die Herstellung von Produkten mit hoher Wertschöpfung charakterisiert ist, hängt in einem hohen Masse von der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte im mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bereich ab. Auf einen Mangel entsprechend qualifizierter einheimischer Arbeitskräfte weisen sowohl die Klagen von Unternehmen als auch die Besetzung solcher Stellen mit Migranten hin. Die Einwanderung, so sinnvoll sie kurzfristig auch sein mag, gewährleistet keine langfristig sichere Bedarfsdeckung, da sie stark von der Wirtschaftslage in den Herkunftsländern abhängig ist. Nur eine Förderung dieses Bildungssektors in der Schweiz selber kann nachhaltig Innovation und Wirtschaftswachstum sicherstellen. </p><p>Die Förderung der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bildung ist eine Aufgabe, die umfassend angegangen werden muss. Es können deshalb nur einige Stichworte angegeben werden: </p><p>- Korrektur der zu geringen Gewichtung der Naturwissenschaften bei der Matura; </p><p>- stärkere Gewichtung von Naturwissenschaften und Mathematik und Ermöglichung einer erfolgreichen Bildungskarriere für einseitig mathematisch-naturwissenschaftlich begabte Jugendliche bei schulischen Selektionsprozessen; </p><p>- Förderung des Interesses an Mathematik, Naturwissenschaften und Technik insbesondere bei Mädchen und Frauen; </p><p>- Schaffung finanzieller Anreize für Studierende; </p><p>- langfristige Schwerpunktbildung in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik bei der Kreditzuteilung an die Fachhochschulen.</p>
- <p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit der Ausbildung von qualifizierten Arbeitskräften im mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Bereich bewusst. Im In- und Ausland existieren verschiedene Statistiken und Studien zu einzelnen Teilaspekten des Themenbereichs. Ein Bericht jedoch, der die aktuelle Lage, die Probleme und die getroffenen und möglichen Massnahmen in der Schweiz zusammenfasst, fehlt. Er soll bereits laufende Initiativen berücksichtigen und insbesondere auch dem Aspekt der Frauenförderung (Postulat Fetz 05.3508) Rechnung tragen. Die möglichen und denkbaren Massnahmen werden danach sorgfältig zu prüfen sein. Dabei soll auch die Fähigkeit des Bildungssystems zur Selbstregulierung mitberücksichtigt werden. In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, das Postulat anzunehmen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht über Stand, Probleme und Perspektiven der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bildung auf Fachhochschul- und Universitätsniveau in der Schweiz zu erstatten. Der Bericht soll insbesondere die folgenden Punkte umfassen: </p><p>1. die Zahl der Abschlüsse in der Vergangenheit und Zukunft;</p><p>2. den heutigen und künftigen Bedarf der Wirtschaft; </p><p>3. die getroffenen, geplanten und denkbaren Massnahmen zur Förderung dieser Bildungsbereiche sowohl bezüglich des Bildungsangebots als auch bezüglich der Motivation potenzieller Studierender.</p>
- Naturwissenschaftlich-technische Bildung
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die Zukunft des Werkplatzes Schweiz, der durch die Herstellung von Produkten mit hoher Wertschöpfung charakterisiert ist, hängt in einem hohen Masse von der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte im mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bereich ab. Auf einen Mangel entsprechend qualifizierter einheimischer Arbeitskräfte weisen sowohl die Klagen von Unternehmen als auch die Besetzung solcher Stellen mit Migranten hin. Die Einwanderung, so sinnvoll sie kurzfristig auch sein mag, gewährleistet keine langfristig sichere Bedarfsdeckung, da sie stark von der Wirtschaftslage in den Herkunftsländern abhängig ist. Nur eine Förderung dieses Bildungssektors in der Schweiz selber kann nachhaltig Innovation und Wirtschaftswachstum sicherstellen. </p><p>Die Förderung der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bildung ist eine Aufgabe, die umfassend angegangen werden muss. Es können deshalb nur einige Stichworte angegeben werden: </p><p>- Korrektur der zu geringen Gewichtung der Naturwissenschaften bei der Matura; </p><p>- stärkere Gewichtung von Naturwissenschaften und Mathematik und Ermöglichung einer erfolgreichen Bildungskarriere für einseitig mathematisch-naturwissenschaftlich begabte Jugendliche bei schulischen Selektionsprozessen; </p><p>- Förderung des Interesses an Mathematik, Naturwissenschaften und Technik insbesondere bei Mädchen und Frauen; </p><p>- Schaffung finanzieller Anreize für Studierende; </p><p>- langfristige Schwerpunktbildung in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik bei der Kreditzuteilung an die Fachhochschulen.</p>
- <p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit der Ausbildung von qualifizierten Arbeitskräften im mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Bereich bewusst. Im In- und Ausland existieren verschiedene Statistiken und Studien zu einzelnen Teilaspekten des Themenbereichs. Ein Bericht jedoch, der die aktuelle Lage, die Probleme und die getroffenen und möglichen Massnahmen in der Schweiz zusammenfasst, fehlt. Er soll bereits laufende Initiativen berücksichtigen und insbesondere auch dem Aspekt der Frauenförderung (Postulat Fetz 05.3508) Rechnung tragen. Die möglichen und denkbaren Massnahmen werden danach sorgfältig zu prüfen sein. Dabei soll auch die Fähigkeit des Bildungssystems zur Selbstregulierung mitberücksichtigt werden. In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, das Postulat anzunehmen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht über Stand, Probleme und Perspektiven der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Bildung auf Fachhochschul- und Universitätsniveau in der Schweiz zu erstatten. Der Bericht soll insbesondere die folgenden Punkte umfassen: </p><p>1. die Zahl der Abschlüsse in der Vergangenheit und Zukunft;</p><p>2. den heutigen und künftigen Bedarf der Wirtschaft; </p><p>3. die getroffenen, geplanten und denkbaren Massnahmen zur Förderung dieser Bildungsbereiche sowohl bezüglich des Bildungsangebots als auch bezüglich der Motivation potenzieller Studierender.</p>
- Naturwissenschaftlich-technische Bildung
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