CO2-neutrale Städte

ShortId
07.3658
Id
20073658
Updated
28.07.2023 07:51
Language
de
Title
CO2-neutrale Städte
AdditionalIndexing
52;Kohlendioxid;Meinungsbildung;Umweltzeichen;Umweltbelastung;Tourismus;Stadt
1
  • L06K070501020901, Kohlendioxid
  • L06K070101030401, Umweltzeichen
  • L05K0102020102, Stadt
  • L04K01010103, Tourismus
  • L05K0802030701, Meinungsbildung
  • L03K060203, Umweltbelastung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>1. Wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Postulat Allemann 07.3130, "Label für CO2-neutrale, klimafreundliche Wintersportorte", erklärt hat, ist er der Ansicht, dass dem Bund bei der Entwicklung und Förderung von Labels lediglich eine subsidiäre Rolle zukommt. Die Initiative für die Errichtung eines Labels für CO2-neutrale Städte und Gemeinden hat demzufolge von den interessierten Kreisen, im vorliegenden Fall den Städten und Gemeinden selbst bzw. von den Verbänden, in welchen diese organisiert sind, auszugehen. Sollten diese entsprechende Aktivitäten aufnehmen und falls von ihnen gewünscht, wäre der Bund bereit, sie im Rahmen seiner fachlichen Kompetenzen und der verfügbaren Mittel bei der Realisierung und Umsetzung eines Labels zu unterstützen.</p><p>2./3. Es ist denkbar, dass die Tourismusbranche von einem spezifischen Label für CO2-neutrale Städte und Gemeinden wirtschaftlich profitieren würde. Konkrete Aktivitäten von Tourismusorten zeigen allerdings, dass für Marketingzwecke weniger landesweit einheitliche Labels (wie z. B. das Label "Energiestadt") im Vordergrund stehen als Initiativen, welche die Individualität des Ortes und seines Engagements für den Umwelt- bzw. Klimaschutz betonen. Beispiele sind etwa Arosa, welches "klimaneutrale" Winterferien anbietet, oder St. Moritz, welches eine "Clean Energy Tour" im Angebot hat. Unabhängig von der Schaffung eines allfälligen Labels für CO2-neutrale Städte und Gemeinden ist der Bundesrat der Überzeugung, dass die Auseinandersetzung mit der Minderung und Vermeidung von CO2-Emissionen auf kommunaler Ebene einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die CO2-Problematik leisten kann.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Es gibt heute Energiestädte, aber keine CO2-neutrale Städte/Gemeinden.</p><p>1. Ist der Bundesrat bereit, bei der Errichtung eines solchen Labels behilflich zu sein und dafür eine finanzielle Unterstützung zu leisten?</p><p>2. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass dieses Label als Qualitätsausweis dem Tourismus wertvolle Dienste leisten könnte?</p><p>3. Teilt der Bundesrat die Ansicht, dass damit die Sensibilisierung der Gesellschaft für die CO2-Problematik gesteigert werden könnte?</p>
  • CO2-neutrale Städte
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>1. Wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum Postulat Allemann 07.3130, "Label für CO2-neutrale, klimafreundliche Wintersportorte", erklärt hat, ist er der Ansicht, dass dem Bund bei der Entwicklung und Förderung von Labels lediglich eine subsidiäre Rolle zukommt. Die Initiative für die Errichtung eines Labels für CO2-neutrale Städte und Gemeinden hat demzufolge von den interessierten Kreisen, im vorliegenden Fall den Städten und Gemeinden selbst bzw. von den Verbänden, in welchen diese organisiert sind, auszugehen. Sollten diese entsprechende Aktivitäten aufnehmen und falls von ihnen gewünscht, wäre der Bund bereit, sie im Rahmen seiner fachlichen Kompetenzen und der verfügbaren Mittel bei der Realisierung und Umsetzung eines Labels zu unterstützen.</p><p>2./3. Es ist denkbar, dass die Tourismusbranche von einem spezifischen Label für CO2-neutrale Städte und Gemeinden wirtschaftlich profitieren würde. Konkrete Aktivitäten von Tourismusorten zeigen allerdings, dass für Marketingzwecke weniger landesweit einheitliche Labels (wie z. B. das Label "Energiestadt") im Vordergrund stehen als Initiativen, welche die Individualität des Ortes und seines Engagements für den Umwelt- bzw. Klimaschutz betonen. Beispiele sind etwa Arosa, welches "klimaneutrale" Winterferien anbietet, oder St. Moritz, welches eine "Clean Energy Tour" im Angebot hat. Unabhängig von der Schaffung eines allfälligen Labels für CO2-neutrale Städte und Gemeinden ist der Bundesrat der Überzeugung, dass die Auseinandersetzung mit der Minderung und Vermeidung von CO2-Emissionen auf kommunaler Ebene einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die CO2-Problematik leisten kann.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Es gibt heute Energiestädte, aber keine CO2-neutrale Städte/Gemeinden.</p><p>1. Ist der Bundesrat bereit, bei der Errichtung eines solchen Labels behilflich zu sein und dafür eine finanzielle Unterstützung zu leisten?</p><p>2. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass dieses Label als Qualitätsausweis dem Tourismus wertvolle Dienste leisten könnte?</p><p>3. Teilt der Bundesrat die Ansicht, dass damit die Sensibilisierung der Gesellschaft für die CO2-Problematik gesteigert werden könnte?</p>
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