Hintergründe des Goldverkaufs der Nationalbank

ShortId
07.3708
Id
20073708
Updated
25.06.2025 00:13
Language
de
Title
Hintergründe des Goldverkaufs der Nationalbank
AdditionalIndexing
24;Bericht;Verkauf;Preisabsprache;Goldreserve;Schweizerische Nationalbank;Informationsverbreitung
1
  • L06K110101030101, Goldreserve
  • L05K0701010201, Verkauf
  • L05K1103010301, Schweizerische Nationalbank
  • L03K020206, Bericht
  • L04K12010202, Informationsverbreitung
  • L05K0703010107, Preisabsprache
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In der Vergangenheit hat die Nationalbank Gold zu tiefen Preisen verkauft, wobei weder das Volk noch die Volksvertreter (das Parlament) dazu etwas zu sagen hatten. Dies ist eine Folge der ausschliesslichen Zuständigkeit der Nationalbank, die nicht infrage gestellt wird. </p><p>Trotzdem mutet es eigenartig an, wenn einerseits das Gold regelmässig als "Volksvermögen" bezeichnet wird und wenn andererseits das Volk zur Kenntnis nehmen muss, dass sein "Tafelsilber" verkauft wird, ohne dass ihm bisher verständlich erklärt wurde, weshalb. </p><p>Umso mehr stellt sich die Frage, wer diese Verkäufe angeregt hat und wo die Gründe liegen. Diverse Gerüchte gingen in den letzten Jahren um: Die Verkäufe seien zwischen dem Direktorium der Nationalbank und dem Bundesrat abgesprochen (z. B. Meyer/Villiger), die Verkäufe seien unter externem Druck erfolgt (z. B. durch die USA), die Verkäufe erfolgten unter dem Zwang einer Anpassung an die Praxis der EU-Zentralbank oder beim jüngsten Verkauf gebe es internationale Abmachungen, durch koordinierte Goldverkäufe den Goldpreis künstlich tief zu halten. </p><p>Auch der Bundesrat hat in der Vergangenheit wiederholt erklärt, es handle sich beim Nationalbank-Gold um Volksvermögen, das nicht veräussert wird. Dementsprechend hat die Bevölkerung einen Anspruch darauf, dass der Bundesrat in einem Bericht detailliert erklärt, wer aus welchen Gründen die Verkäufe vorgeschlagen hat.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht über die Hintergründe des Goldverkaufs der Nationalbank vorzulegen. Wer hat wann - und aus welchen Gründen - die verschiedenen Goldverkäufe vorgeschlagen? Im Speziellen ist die Frage zu beantworten, ob es Abmachungen mit ausländischen Nationalbanken zum koordinierten Verkauf von Gold gibt.</p>
  • Hintergründe des Goldverkaufs der Nationalbank
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In der Vergangenheit hat die Nationalbank Gold zu tiefen Preisen verkauft, wobei weder das Volk noch die Volksvertreter (das Parlament) dazu etwas zu sagen hatten. Dies ist eine Folge der ausschliesslichen Zuständigkeit der Nationalbank, die nicht infrage gestellt wird. </p><p>Trotzdem mutet es eigenartig an, wenn einerseits das Gold regelmässig als "Volksvermögen" bezeichnet wird und wenn andererseits das Volk zur Kenntnis nehmen muss, dass sein "Tafelsilber" verkauft wird, ohne dass ihm bisher verständlich erklärt wurde, weshalb. </p><p>Umso mehr stellt sich die Frage, wer diese Verkäufe angeregt hat und wo die Gründe liegen. Diverse Gerüchte gingen in den letzten Jahren um: Die Verkäufe seien zwischen dem Direktorium der Nationalbank und dem Bundesrat abgesprochen (z. B. Meyer/Villiger), die Verkäufe seien unter externem Druck erfolgt (z. B. durch die USA), die Verkäufe erfolgten unter dem Zwang einer Anpassung an die Praxis der EU-Zentralbank oder beim jüngsten Verkauf gebe es internationale Abmachungen, durch koordinierte Goldverkäufe den Goldpreis künstlich tief zu halten. </p><p>Auch der Bundesrat hat in der Vergangenheit wiederholt erklärt, es handle sich beim Nationalbank-Gold um Volksvermögen, das nicht veräussert wird. Dementsprechend hat die Bevölkerung einen Anspruch darauf, dass der Bundesrat in einem Bericht detailliert erklärt, wer aus welchen Gründen die Verkäufe vorgeschlagen hat.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht über die Hintergründe des Goldverkaufs der Nationalbank vorzulegen. Wer hat wann - und aus welchen Gründen - die verschiedenen Goldverkäufe vorgeschlagen? Im Speziellen ist die Frage zu beantworten, ob es Abmachungen mit ausländischen Nationalbanken zum koordinierten Verkauf von Gold gibt.</p>
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