Energieverbrauch und Warmwasserbegrenzung bei sogenannten Einhebelmischern
- ShortId
-
07.3741
- Id
-
20073741
- Updated
-
28.07.2023 11:05
- Language
-
de
- Title
-
Energieverbrauch und Warmwasserbegrenzung bei sogenannten Einhebelmischern
- AdditionalIndexing
-
66;Heizung;Trinkwasser;Energieverbrauch;Energieeinsparung;Wasserverbrauch
- 1
-
- L05K1701010602, Energieverbrauch
- L05K0705030204, Heizung
- L04K06010505, Wasserverbrauch
- L04K17010107, Energieeinsparung
- L05K0603030210, Trinkwasser
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Moderne Wasserhahnen sind in der Regel sogenannte Einhebelmischer. Sie sind bequem, weil die Wassertemperatur nicht jedesmal aus dem Heiss- und dem Kaltwasserzulauf eingestellt werden muss, und sie werden aus diesem Grund in Küchen und Bädern der privaten Haushalte, aber auch in praktisch jedem anderen Gebäude installiert. Technisch ist es kein Problem, die Einhebelmischer so einzustellen, dass kaltes Wasser aus dem Hahn läuft und der Heisswasserbezug aktiv eingestellt werden muss. Aus ästhetischen Überlegungen sind die Mischer jedoch so eingestellt, dass jedes Mal lauwarmes Wasser aus dem Hahn läuft, weil dann der Hebel schön in der Mitte steht. Das bedeutet, dass bei jedem Wasserbezug Heisswasser zugemischt wird, ob das nun erwünscht ist oder nicht; für blosses Händewaschen beispielsweise würde kaltes Wasser vollauf genügen. </p><p>Wir bitten daher den Bundesrat, darzulegen, wie gross der zusätzliche Energiebedarf für den unnötigen Warmwasserbezug der schweizweit installierten Einhebelmischer ist, und gegebenenfalls die notwendigen technischen Anpassungen für einen vernünftigen Warmwasserverbrauch bzw. eine Begrenzung des Warmwasserverbrauchs vorzuschlagen.</p>
- <p>Der Energiebedarf durch den ungewollten Bezug von Warmwasser beträgt rund 2 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Warmwasser und fällt demnach nicht stark ins Gewicht.</p><p>Die Reduktion des Energieverbrauchs beim Warmwasser soll mit freiwilligen Massnahmen erfolgen und vor allem durch den Einsatz von warmwassersparenden Armaturen. Das Bundesamt für Energie setzt sich, unter anderem im Rahmen von Kampagnen von Energie Schweiz, seit Jahren für die Energieeinsparung beim Warmwasser ein. Warmwassersparende Armaturen werden mit dem Label "Energy" ausgezeichnet. Damit konnte der Marktanteil von energiesparenden Armaturen stark gesteigert werden. Es ist vorgesehen, das Label "Energy" weiterzuführen und noch besser bekanntzumachen. Die Wirkung des Labels "Energy" wurde im Jahr 2003 durch eine Evaluation untersucht und aufgezeigt (siehe www.bfe.admin.ch/themen/00526/00541/index.html?lang=de&dossier_id=00782).</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt darzulegen, wie gross der gesamtschweizerische Energieverbrauch der sogenannten Einhebelmischer ist, verursacht durch automatische, aber unnötige Beimischung von Heisswasser, und dafür zu sorgen, dass Einhebelmischer grundsätzlich auf Kaltwasserbezug eingestellt sein müssen.</p>
- Energieverbrauch und Warmwasserbegrenzung bei sogenannten Einhebelmischern
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Moderne Wasserhahnen sind in der Regel sogenannte Einhebelmischer. Sie sind bequem, weil die Wassertemperatur nicht jedesmal aus dem Heiss- und dem Kaltwasserzulauf eingestellt werden muss, und sie werden aus diesem Grund in Küchen und Bädern der privaten Haushalte, aber auch in praktisch jedem anderen Gebäude installiert. Technisch ist es kein Problem, die Einhebelmischer so einzustellen, dass kaltes Wasser aus dem Hahn läuft und der Heisswasserbezug aktiv eingestellt werden muss. Aus ästhetischen Überlegungen sind die Mischer jedoch so eingestellt, dass jedes Mal lauwarmes Wasser aus dem Hahn läuft, weil dann der Hebel schön in der Mitte steht. Das bedeutet, dass bei jedem Wasserbezug Heisswasser zugemischt wird, ob das nun erwünscht ist oder nicht; für blosses Händewaschen beispielsweise würde kaltes Wasser vollauf genügen. </p><p>Wir bitten daher den Bundesrat, darzulegen, wie gross der zusätzliche Energiebedarf für den unnötigen Warmwasserbezug der schweizweit installierten Einhebelmischer ist, und gegebenenfalls die notwendigen technischen Anpassungen für einen vernünftigen Warmwasserverbrauch bzw. eine Begrenzung des Warmwasserverbrauchs vorzuschlagen.</p>
- <p>Der Energiebedarf durch den ungewollten Bezug von Warmwasser beträgt rund 2 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Warmwasser und fällt demnach nicht stark ins Gewicht.</p><p>Die Reduktion des Energieverbrauchs beim Warmwasser soll mit freiwilligen Massnahmen erfolgen und vor allem durch den Einsatz von warmwassersparenden Armaturen. Das Bundesamt für Energie setzt sich, unter anderem im Rahmen von Kampagnen von Energie Schweiz, seit Jahren für die Energieeinsparung beim Warmwasser ein. Warmwassersparende Armaturen werden mit dem Label "Energy" ausgezeichnet. Damit konnte der Marktanteil von energiesparenden Armaturen stark gesteigert werden. Es ist vorgesehen, das Label "Energy" weiterzuführen und noch besser bekanntzumachen. Die Wirkung des Labels "Energy" wurde im Jahr 2003 durch eine Evaluation untersucht und aufgezeigt (siehe www.bfe.admin.ch/themen/00526/00541/index.html?lang=de&dossier_id=00782).</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt darzulegen, wie gross der gesamtschweizerische Energieverbrauch der sogenannten Einhebelmischer ist, verursacht durch automatische, aber unnötige Beimischung von Heisswasser, und dafür zu sorgen, dass Einhebelmischer grundsätzlich auf Kaltwasserbezug eingestellt sein müssen.</p>
- Energieverbrauch und Warmwasserbegrenzung bei sogenannten Einhebelmischern
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