Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen

ShortId
08.432
Id
20080432
Updated
10.02.2026 20:51
Language
de
Title
Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen
AdditionalIndexing
2811;Einbürgerung;Zuwandererkind
1
  • L05K0108030401, Zuwandererkind
  • L05K0506010603, Einbürgerung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen und aufhören, Menschen als "Ausländerinnen und Ausländer" zu bezeichnen, die keine sind. In der Schweiz geborene Personen, deren Eltern ebenfalls in der Schweiz geboren wurden und deren Grosseltern mehr als zwanzig Jahre ihres Lebens überwiegend in der Schweiz verbracht haben, sind keine Ausländer mehr. Die Mehrheit dieser Personen spricht die Sprache der Grosseltern nur mangelhaft oder gar nicht. Müssten sie in ihrem Herkunftsland einen Integrationstest machen, würden sie den Sprachtest auf keinen Fall bestehen. Die dritte Generation unterhält fast nur noch eine symbolische Beziehung zum "geheimnisvollen Land" der Grosseltern; sie sind dort bloss Touristinnen und Touristen. Unabhängig davon, wie ihr Alltag aussieht und welchen sozioökonomischen Hintergrund sie haben, spielt sich das Leben dieser Menschen in der Schweiz ab. Sie sind ein Teil der Schweiz. </p><p>Die Zahl der Personen, die zur dritten Generation zählen, ist noch unbekannt, da in den Statistiken nur der Prozentsatz der in der Schweiz geborenen Ausländerinnen und Ausländer angegeben (23 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer) und kein Unterschied zwischen der zweiten und dritten Generation gemacht wird. Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Aber kann man bei der dritten - und bald schon vierten - Generation wirklich noch von Einwanderern sprechen?</p>
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein mit dem Ziel, dass die Ausländer der dritten Generation in der Schweiz zukünftig auf Antrag der Eltern oder der betroffenen Personen selbst eingebürgert werden.</p>
  • Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen und aufhören, Menschen als "Ausländerinnen und Ausländer" zu bezeichnen, die keine sind. In der Schweiz geborene Personen, deren Eltern ebenfalls in der Schweiz geboren wurden und deren Grosseltern mehr als zwanzig Jahre ihres Lebens überwiegend in der Schweiz verbracht haben, sind keine Ausländer mehr. Die Mehrheit dieser Personen spricht die Sprache der Grosseltern nur mangelhaft oder gar nicht. Müssten sie in ihrem Herkunftsland einen Integrationstest machen, würden sie den Sprachtest auf keinen Fall bestehen. Die dritte Generation unterhält fast nur noch eine symbolische Beziehung zum "geheimnisvollen Land" der Grosseltern; sie sind dort bloss Touristinnen und Touristen. Unabhängig davon, wie ihr Alltag aussieht und welchen sozioökonomischen Hintergrund sie haben, spielt sich das Leben dieser Menschen in der Schweiz ab. Sie sind ein Teil der Schweiz. </p><p>Die Zahl der Personen, die zur dritten Generation zählen, ist noch unbekannt, da in den Statistiken nur der Prozentsatz der in der Schweiz geborenen Ausländerinnen und Ausländer angegeben (23 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer) und kein Unterschied zwischen der zweiten und dritten Generation gemacht wird. Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Aber kann man bei der dritten - und bald schon vierten - Generation wirklich noch von Einwanderern sprechen?</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein mit dem Ziel, dass die Ausländer der dritten Generation in der Schweiz zukünftig auf Antrag der Eltern oder der betroffenen Personen selbst eingebürgert werden.</p>
    • Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen
  • Index
    1
    Texts
    • <p>Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen und aufhören, Menschen als "Ausländerinnen und Ausländer" zu bezeichnen, die keine sind. In der Schweiz geborene Personen, deren Eltern ebenfalls in der Schweiz geboren wurden und deren Grosseltern mehr als zwanzig Jahre ihres Lebens überwiegend in der Schweiz verbracht haben, sind keine Ausländer mehr. Die Mehrheit dieser Personen spricht die Sprache der Grosseltern nur mangelhaft oder gar nicht. Müssten sie in ihrem Herkunftsland einen Integrationstest machen, würden sie den Sprachtest auf keinen Fall bestehen. Die dritte Generation unterhält fast nur noch eine symbolische Beziehung zum "geheimnisvollen Land" der Grosseltern; sie sind dort bloss Touristinnen und Touristen. Unabhängig davon, wie ihr Alltag aussieht und welchen sozioökonomischen Hintergrund sie haben, spielt sich das Leben dieser Menschen in der Schweiz ab. Sie sind ein Teil der Schweiz. </p><p>Die Zahl der Personen, die zur dritten Generation zählen, ist noch unbekannt, da in den Statistiken nur der Prozentsatz der in der Schweiz geborenen Ausländerinnen und Ausländer angegeben (23 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer) und kein Unterschied zwischen der zweiten und dritten Generation gemacht wird. Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Aber kann man bei der dritten - und bald schon vierten - Generation wirklich noch von Einwanderern sprechen?</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein mit dem Ziel, dass die Ausländer der dritten Generation in der Schweiz zukünftig auf Antrag der Eltern oder der betroffenen Personen selbst eingebürgert werden.</p>
    • Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen
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    Texts
    • <p>Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen und aufhören, Menschen als "Ausländerinnen und Ausländer" zu bezeichnen, die keine sind. In der Schweiz geborene Personen, deren Eltern ebenfalls in der Schweiz geboren wurden und deren Grosseltern mehr als zwanzig Jahre ihres Lebens überwiegend in der Schweiz verbracht haben, sind keine Ausländer mehr. Die Mehrheit dieser Personen spricht die Sprache der Grosseltern nur mangelhaft oder gar nicht. Müssten sie in ihrem Herkunftsland einen Integrationstest machen, würden sie den Sprachtest auf keinen Fall bestehen. Die dritte Generation unterhält fast nur noch eine symbolische Beziehung zum "geheimnisvollen Land" der Grosseltern; sie sind dort bloss Touristinnen und Touristen. Unabhängig davon, wie ihr Alltag aussieht und welchen sozioökonomischen Hintergrund sie haben, spielt sich das Leben dieser Menschen in der Schweiz ab. Sie sind ein Teil der Schweiz. </p><p>Die Zahl der Personen, die zur dritten Generation zählen, ist noch unbekannt, da in den Statistiken nur der Prozentsatz der in der Schweiz geborenen Ausländerinnen und Ausländer angegeben (23 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer) und kein Unterschied zwischen der zweiten und dritten Generation gemacht wird. Die Schweiz ist ein Einwanderungsland. Aber kann man bei der dritten - und bald schon vierten - Generation wirklich noch von Einwanderern sprechen?</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein mit dem Ziel, dass die Ausländer der dritten Generation in der Schweiz zukünftig auf Antrag der Eltern oder der betroffenen Personen selbst eingebürgert werden.</p>
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