Schutz vor Cyberbullying

ShortId
08.3050
Id
20083050
Updated
14.11.2025 06:39
Language
de
Title
Schutz vor Cyberbullying
AdditionalIndexing
28;34;12;junger Mensch;soziale Medien;Bericht;Mobbing;sexuelle Diskriminierung;Jugendschutz;Kind;Gewalt;Internet
1
  • L05K0107010204, junger Mensch
  • L07K07020502010103, Mobbing
  • L05K1202020105, Internet
  • L06K120202010502, soziale Medien
  • L04K01040206, Jugendschutz
  • L04K05020408, sexuelle Diskriminierung
  • L04K01010207, Gewalt
  • L05K0107010205, Kind
  • L03K020206, Bericht
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Das Internet bietet einen neuen Tatort für Gewalt, Mobbing, Psychoterror und sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen. So werden zum Beispiel das Verprügeln eines gleichaltrigen Jugendlichen oder gar die Vergewaltigung von Mädchen und Frauen gefilmt und aufs Netz gestellt, in Chat-Foren werden Menschen namentlich beleidigt. Fotomontagen auf Webseiten zeigen plötzlich das eigene Gesicht auf einer pornografischen Darstellung, und per SMS werden hasserfüllte Drohungen ausgesprochen. All diese Phänome fallen unter den Begriff Cyberbullying. Pädagogen und Eltern sind vielfach mit diesen neuen Formen von virtueller Aggression nicht vertraut und somit überfordert. Die strafrechtlichen Möglichkeiten der Betroffenen greifen vielfach zu kurz. Wichtig sind präventive Massnahmen, die dazu führen, die Täterschaft zu reduzieren und die Opfer in die Lage versetzen, sich gegen Cyberbullying zu wehren.</p>
  • <p>Beim Cyberbullying handelt es sich um einen Begriff, der - ähnlich wie der Begriff des Stalking (deutsch: Nachstellung) - ein ganzes Bündel von Phänomenen umfasst, die rechtlich durch verschiedene einzelne Tatbestände erfasst sein können.</p><p>In der Schweiz ist das Cyberbullying, soweit ersichtlich, bislang noch nicht vertieft untersucht worden. Der Bundesrat erachtet entsprechend die Erarbeitung eines Berichtes, wie ihn die Postulantin verlangt, als sinnvoll.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über Cyberbullying vorzulegen, der </p><p>1. die Häufigkeit und Verbreitung von Cyberbullying in der Schweiz aufzeigt, </p><p>2. einen Überblick über die in den letzten Jahren bereits eingeleiteten Massnahmen auf Stufe Bund, Kantone und Städte/Gemeinden gibt,</p><p>3. verschiedene alte und neue Massnahmen einander gegenüberstellt und</p><p>4. konkrete und wirksame Möglichkeiten aufzeigt, wie Cyberbullying verhindert werden kann.</p>
  • Schutz vor Cyberbullying
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Das Internet bietet einen neuen Tatort für Gewalt, Mobbing, Psychoterror und sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen. So werden zum Beispiel das Verprügeln eines gleichaltrigen Jugendlichen oder gar die Vergewaltigung von Mädchen und Frauen gefilmt und aufs Netz gestellt, in Chat-Foren werden Menschen namentlich beleidigt. Fotomontagen auf Webseiten zeigen plötzlich das eigene Gesicht auf einer pornografischen Darstellung, und per SMS werden hasserfüllte Drohungen ausgesprochen. All diese Phänome fallen unter den Begriff Cyberbullying. Pädagogen und Eltern sind vielfach mit diesen neuen Formen von virtueller Aggression nicht vertraut und somit überfordert. Die strafrechtlichen Möglichkeiten der Betroffenen greifen vielfach zu kurz. Wichtig sind präventive Massnahmen, die dazu führen, die Täterschaft zu reduzieren und die Opfer in die Lage versetzen, sich gegen Cyberbullying zu wehren.</p>
    • <p>Beim Cyberbullying handelt es sich um einen Begriff, der - ähnlich wie der Begriff des Stalking (deutsch: Nachstellung) - ein ganzes Bündel von Phänomenen umfasst, die rechtlich durch verschiedene einzelne Tatbestände erfasst sein können.</p><p>In der Schweiz ist das Cyberbullying, soweit ersichtlich, bislang noch nicht vertieft untersucht worden. Der Bundesrat erachtet entsprechend die Erarbeitung eines Berichtes, wie ihn die Postulantin verlangt, als sinnvoll.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über Cyberbullying vorzulegen, der </p><p>1. die Häufigkeit und Verbreitung von Cyberbullying in der Schweiz aufzeigt, </p><p>2. einen Überblick über die in den letzten Jahren bereits eingeleiteten Massnahmen auf Stufe Bund, Kantone und Städte/Gemeinden gibt,</p><p>3. verschiedene alte und neue Massnahmen einander gegenüberstellt und</p><p>4. konkrete und wirksame Möglichkeiten aufzeigt, wie Cyberbullying verhindert werden kann.</p>
    • Schutz vor Cyberbullying

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