Effektive Mehrkosten der Fotovoltaik berücksichtigen

ShortId
08.3761
Id
20083761
Updated
25.06.2025 00:16
Language
de
Title
Effektive Mehrkosten der Fotovoltaik berücksichtigen
AdditionalIndexing
66;freie Schlagwörter: KEV;elektrische Leitung;Sonnenenergie;Einspeisevergütung;Kostenrechnung;Preisfestsetzung
1
  • L05K1703030101, elektrische Leitung
  • L04K11050302, Preisfestsetzung
  • L05K0703020201, Kostenrechnung
  • L03K170505, Sonnenenergie
  • L06K170303010103, Einspeisevergütung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Als Mehrkosten bei der Fotovoltaik werden heute jene Kosten gemessen, die den Marktpreis an der Strombörse übersteigen. Bei dachgeständerten oder dachintegrierten Anlagen bestehen die Mehrkosten aber nicht aus der Differenz zwischen Strombörsenpreis und Gestehungskosten, sondern aus der Differenz zwischen dem Preis für Strom aus der Steckdose und Strom vom Hausdach. Dieser Sachverhalt sollte in der Energieverordnung berücksichtigt werden, denn das Gesetz delegiert die Spezifikation von Mehrkosten an den Bundesrat. Ökonomisch gesehen ist der Solarstrom besonders wertvoll, weil er nicht nur sauber ist, sondern auf Dächern und Anlagen auch das Netz entlastet, und dies besonders an heissen Sommertagen, also während jener Periode, wo Strom besonders knapp ist und die Netze besonders stark belastet sind.</p>
  • <p>Im Rahmen der gründlichen Analyse des ganzen Einspeisesystems, die der Bundesrat aufgrund der Erfahrungen im ersten Betriebsjahr 2009 ohnehin plant, kann auch die im Postulat aufgeworfene Frage der Bemessung der Mehrkosten für Strom aus der Fotovoltaik vertieft geprüft werden. Der Bundesrat wird dies in seinen umfassenden Bericht an das Parlament einfliessen lassen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird eingeladen, zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten, ob die bei den Einspeisevergütungen zu berücksichtigenden Mehrkosten für Strom aus Fotovoltaik mit Standort auf Gebäuden und Anlagen an den effektiven Mehrkosten der Verbraucher, der sogenannten "grid parity" zu bemessen sind, unter Einbezug der eingesparten Netznutzungsgebühren.</p>
  • Effektive Mehrkosten der Fotovoltaik berücksichtigen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Als Mehrkosten bei der Fotovoltaik werden heute jene Kosten gemessen, die den Marktpreis an der Strombörse übersteigen. Bei dachgeständerten oder dachintegrierten Anlagen bestehen die Mehrkosten aber nicht aus der Differenz zwischen Strombörsenpreis und Gestehungskosten, sondern aus der Differenz zwischen dem Preis für Strom aus der Steckdose und Strom vom Hausdach. Dieser Sachverhalt sollte in der Energieverordnung berücksichtigt werden, denn das Gesetz delegiert die Spezifikation von Mehrkosten an den Bundesrat. Ökonomisch gesehen ist der Solarstrom besonders wertvoll, weil er nicht nur sauber ist, sondern auf Dächern und Anlagen auch das Netz entlastet, und dies besonders an heissen Sommertagen, also während jener Periode, wo Strom besonders knapp ist und die Netze besonders stark belastet sind.</p>
    • <p>Im Rahmen der gründlichen Analyse des ganzen Einspeisesystems, die der Bundesrat aufgrund der Erfahrungen im ersten Betriebsjahr 2009 ohnehin plant, kann auch die im Postulat aufgeworfene Frage der Bemessung der Mehrkosten für Strom aus der Fotovoltaik vertieft geprüft werden. Der Bundesrat wird dies in seinen umfassenden Bericht an das Parlament einfliessen lassen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird eingeladen, zu prüfen und darüber Bericht zu erstatten, ob die bei den Einspeisevergütungen zu berücksichtigenden Mehrkosten für Strom aus Fotovoltaik mit Standort auf Gebäuden und Anlagen an den effektiven Mehrkosten der Verbraucher, der sogenannten "grid parity" zu bemessen sind, unter Einbezug der eingesparten Netznutzungsgebühren.</p>
    • Effektive Mehrkosten der Fotovoltaik berücksichtigen

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